Eine neue soziale Idee Treffen der Initiative Soziales Dorf in Minden Minden (ani). "Arbeitslosigkeit und Armut machen krank." Das Rezept gegen diese Abwärtsspirale könnte ein Soziales Dorf sein, glauben die Initiatoren. Über das Internet-Netzwerk Twitter hat Hauptinitiator und Ideengeber Detlef Müller aus Minden Menschen gefunden, die diese Idee unterstützen. Erstmals trafen sie sich am Wochenende im Eine-Welt-Dorf in der Oberen Altstadt.Das Ziel der Initiative ist ein soziales, ökologisches und kulturelles Lebensraumprojekt (Berichte im MT). Das Angebot des gemeinschaftlichen Wohnens richtet sich an sozial Benachteiligte, Langzeitarbeitslose, Menschen in Armut oder mit chronischer Erkrankung. Aber nicht nur Betroffene interessieren sich für die Idee: "Quer durch alle Gesellschaftsschichten" sei man auf Resonanz gestoßen, so Müller. Schließlich könne jeder Mensch über kurz oder lang solche Probleme bekommen. Selbst im NRW-Umweltministerium werde die Initiative bereits verfolgt. Detlef Müller: "Die Öffentlichkeitsarbeit über die sozialen Medien soll verstärkt und auf Facebook und Google plus ausgeweitet werden." Geplant sei außerdem, das Konzept in nächster Zeit schützen zu lassen.Auf dem Arbeitstreffen im Eine-Welt-Dorf wurden auch drei Sprecher gewählt. Die Initiative vertreten ab sofort Detlef Müller (Minden), Maria Herzger (Rheinland-Pfalz) und Wilfried Gierden (Blankenheim, Eifel). Auch das Leitbild wurde verabschiedet. Einen Leitspruch und ein Logo hat die Initiative bereits. Der Spruch stammt von dem französischen Schriftsteller Viktor Hugo: "Keine Armee kann eine Idee aufhalten, deren Zeit gekommen ist."www.soziales-dorf.eu

Eine neue soziale Idee

Minden (ani). "Arbeitslosigkeit und Armut machen krank." Das Rezept gegen diese Abwärtsspirale könnte ein Soziales Dorf sein, glauben die Initiatoren.

Über das Internet-Netzwerk Twitter haben Nicole und Wilfried Gierden aus Blankenheim (Eifel) von der Idee des Sozialen Dorfes erfahren. Mehrere Mitstreiter trafen sich am Wochenende im Eine-Welt-Dorf in Minden. - © MT-Foto: Anja Peper
Über das Internet-Netzwerk Twitter haben Nicole und Wilfried Gierden aus Blankenheim (Eifel) von der Idee des Sozialen Dorfes erfahren. Mehrere Mitstreiter trafen sich am Wochenende im Eine-Welt-Dorf in Minden. - © MT-Foto: Anja Peper

Über das Internet-Netzwerk Twitter hat Hauptinitiator und Ideengeber Detlef Müller aus Minden Menschen gefunden, die diese Idee unterstützen. Erstmals trafen sie sich am Wochenende im Eine-Welt-Dorf in der Oberen Altstadt.

Das Ziel der Initiative ist ein soziales, ökologisches und kulturelles Lebensraumprojekt (Berichte im MT). Das Angebot des gemeinschaftlichen Wohnens richtet sich an sozial Benachteiligte, Langzeitarbeitslose, Menschen in Armut oder mit chronischer Erkrankung. Aber nicht nur Betroffene interessieren sich für die Idee: "Quer durch alle Gesellschaftsschichten" sei man auf Resonanz gestoßen, so Müller. Schließlich könne jeder Mensch über kurz oder lang solche Probleme bekommen. Selbst im NRW-Umweltministerium werde die Initiative bereits verfolgt. Detlef Müller: "Die Öffentlichkeitsarbeit über die sozialen Medien soll verstärkt und auf Facebook und Google plus ausgeweitet werden." Geplant sei außerdem, das Konzept in nächster Zeit schützen zu lassen.

Auf dem Arbeitstreffen im Eine-Welt-Dorf wurden auch drei Sprecher gewählt. Die Initiative vertreten ab sofort Detlef Müller (Minden), Maria Herzger (Rheinland-Pfalz) und Wilfried Gierden (Blankenheim, Eifel). Auch das Leitbild wurde verabschiedet. Einen Leitspruch und ein Logo hat die Initiative bereits. Der Spruch stammt von dem französischen Schriftsteller Viktor Hugo: "Keine Armee kann eine Idee aufhalten, deren Zeit gekommen ist."

www.soziales-dorf.eu

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