Eine Frau an der Spitze: Yasmin Glabach leitet das Rechts- und Ordnungsamt des Kreises Sebastian Radermacher Minden. Der Kreis Minden-Lübbecke setzt bei einer wichtigen Personalie auf eine Mitarbeiterin aus dem eigenen Haus: Yasmin Glabach wird die neue Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes. Der Kreistag gab in seiner Sitzung am vergangenen Montag sein Einvernehmen, nachdem sich bereits ein Auswahlgremium für die 40-Jährige aus Petershagen ausgesprochen hatte. Yasmin Glabach tritt damit die Nachfolge von Dr. Matthias Niedzwicki an, der Anfang März im Alter von nur 39 Jahren gestorben war. Glabach ist seit 2018 beim Jobcenter des Kreises tätig und hat dort die stellvertretende Amtsleitung und die Arbeitsgruppenleitung für den Leistungsbereich inne. Sie studierte ab dem Jahr 2001 Jura in Bielefeld, legte 2006 das erste Staatsexamen ab, 2008 folgte das zweite. Ab 2009 war sie im Jobcenter in Herford (damals noch ARGE) tätig, später arbeitete sie zudem eineinhalb Jahre im Jobcenter der Stadt Minden sowie sechs Jahre im Jobcenter in Schaumburg. Seit nunmehr fast zwei Jahren ist sie die stellvertretende Leiterin im Minden-Lübbecker Jobcenter. Sie habe sich nun beruflich weiterentwickeln wollen und die Leitung eines Amtes sei da der logische nächste Schritt gewesen, erzählt Glabach. Da passte es dann sehr gut, dass die Kreisverwaltung die Leitung des Rechts- und Ordnungsamtes ausschrieb. Und umso größer war die Freude, als die Wahl auf sie fiel. Denn die Arbeit dort reize sie sehr, erzählt Yasmin Glabach. „Ich möchte immer eine sinnstiftende Tätigkeit ausüben.“ Die Aufgaben im Rechts- und Ordnungsamt mit den Teilbereichen Ausländerstelle, Rettungsdienst oder auch dem Bevölkerungsschutz seien enorm wichtig – „das macht mir Freude und motiviert mich“. Glabach soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt ihre neue Tätigkeit aufnehmen. Wann das genau sein wird, steht aber noch nicht fest. „Wir planen einen weichen Übergang. Ich werde zu Beginn auch noch Teilaufgaben im Jobcenter übernehmen“, kündigt die 40-Jährige an. Schließlich habe Priorität, dass diese beiden wichtigen Ämter der Kreisverwaltung ohne Probleme funktionieren. In ihrer Freizeit begeistert sich Yasmin Glabach vor allem für das Mantrailing, also die Ausbildung von Hunden zu Personenspürhunden. Seit etwa einem Jahr übt sie dieses Hobby aus. „Das macht großen Spaß und ist ein guter Ausgleich zum Büroalltag.“

Eine Frau an der Spitze: Yasmin Glabach leitet das Rechts- und Ordnungsamt des Kreises

Yasmin Glabach ist die neue Amtsleiterin. Foto: Kreis Minden-Lübbecke © Kreis Minden-Lübbecke

Minden. Der Kreis Minden-Lübbecke setzt bei einer wichtigen Personalie auf eine Mitarbeiterin aus dem eigenen Haus: Yasmin Glabach wird die neue Leiterin des Rechts- und Ordnungsamtes. Der Kreistag gab in seiner Sitzung am vergangenen Montag sein Einvernehmen, nachdem sich bereits ein Auswahlgremium für die 40-Jährige aus Petershagen ausgesprochen hatte.

Yasmin Glabach tritt damit die Nachfolge von Dr. Matthias Niedzwicki an, der Anfang März im Alter von nur 39 Jahren gestorben war. Glabach ist seit 2018 beim Jobcenter des Kreises tätig und hat dort die stellvertretende Amtsleitung und die Arbeitsgruppenleitung für den Leistungsbereich inne.

Sie studierte ab dem Jahr 2001 Jura in Bielefeld, legte 2006 das erste Staatsexamen ab, 2008 folgte das zweite. Ab 2009 war sie im Jobcenter in Herford (damals noch ARGE) tätig, später arbeitete sie zudem eineinhalb Jahre im Jobcenter der Stadt Minden sowie sechs Jahre im Jobcenter in Schaumburg.


Seit nunmehr fast zwei Jahren ist sie die stellvertretende Leiterin im Minden-Lübbecker Jobcenter. Sie habe sich nun beruflich weiterentwickeln wollen und die Leitung eines Amtes sei da der logische nächste Schritt gewesen, erzählt Glabach. Da passte es dann sehr gut, dass die Kreisverwaltung die Leitung des Rechts- und Ordnungsamtes ausschrieb. Und umso größer war die Freude, als die Wahl auf sie fiel. Denn die Arbeit dort reize sie sehr, erzählt Yasmin Glabach. „Ich möchte immer eine sinnstiftende Tätigkeit ausüben.“ Die Aufgaben im Rechts- und Ordnungsamt mit den Teilbereichen Ausländerstelle, Rettungsdienst oder auch dem Bevölkerungsschutz seien enorm wichtig – „das macht mir Freude und motiviert mich“.

Glabach soll zum nächstmöglichen Zeitpunkt ihre neue Tätigkeit aufnehmen. Wann das genau sein wird, steht aber noch nicht fest. „Wir planen einen weichen Übergang. Ich werde zu Beginn auch noch Teilaufgaben im Jobcenter übernehmen“, kündigt die 40-Jährige an. Schließlich habe Priorität, dass diese beiden wichtigen Ämter der Kreisverwaltung ohne Probleme funktionieren.

In ihrer Freizeit begeistert sich Yasmin Glabach vor allem für das Mantrailing, also die Ausbildung von Hunden zu Personenspürhunden. Seit etwa einem Jahr übt sie dieses Hobby aus. „Das macht großen Spaß und ist ein guter Ausgleich zum Büroalltag.“

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