Ein Träger für die „Pegelschlange“ - In der Blänke laufen die Vorbereitungen Ursula Koch Minden. In der Blänke tut sich etwas. Am Mittwoch hat ein Bagger etwas Boden von der Spitze der kleinen Insel entfernt, am Donnerstag wurde auf dem Betonfundament für die „Pegelschlange“ ein Stahlträger montiert. Wann die Stahlskulptur des Künstlerkollektivs Inges Idee, die eigentlich den Titel „Vorausschauende Maßnahme“ trägt, tatsächlich aufgestellt wird, könne er noch nicht sagen, weil noch einige Detailfragen zu klären seien, sagt Hort Spreckelmeyer, Vorsitzender der Weserfreunde. Der Verein hatte das Kunstwerk in Auftrag gegeben. Finanziert wird es vom Rotary Club Minden-Porta Westfalica und war als Geschenk an die Stadt gedacht. Ursprünglich sollte es im Sommer aufgestellt werden, nachdem die Genehmigung durch die Bezirksregierung vorlag. Doch zwei Anwohner störten sich an dem Geschenk und hatten im September Anfechtungsklage vor dem Verwaltungsgericht Minden eingereicht. Dagegen hatten die Weserfreunde einen „Antrag auf sofortige Vollziehung“, den die Bezirksregierung als genehmigende Behörde an das Verwaltungsgericht weitergereicht hatte, gestellt. Dem habe das Gericht zugestimmt. „Damit ist das Baurecht hergestellt“, erläutert Spreckelmeyer.Darum hätten sie jetzt mit den Vorbereitungen für die Aufstellung der 11,20 Meter hohen Skulptur begonnen. Das Objekt war im Sommer bei der Firma Brase in Raderhorst geschweißt worden. Mitglieder der Weserfreunde hatten den in vier Einzelteilen gefertigten Stahlrahmen nach den Vorgaben des Berliner Künstlerkollektivs lackiert. Mit der Skulptur wollen die Weserfreunde einerseits einen markanten Ort in Minden schmücken, andererseits auch auf Hochwassergefahren hinweisen. Spreckelmeyer hofft, dass sich der Termin für die Aufstellung der Skulptur im Laufe der nächsten Woche klären wird.

Ein Träger für die „Pegelschlange“ - In der Blänke laufen die Vorbereitungen

In der Blänke ist der Sockel für die „Pegelschlange“ montiert. Foto: Patrick Schwemling

Minden. In der Blänke tut sich etwas. Am Mittwoch hat ein Bagger etwas Boden von der Spitze der kleinen Insel entfernt, am Donnerstag wurde auf dem Betonfundament für die „Pegelschlange“ ein Stahlträger montiert. Wann die Stahlskulptur des Künstlerkollektivs Inges Idee, die eigentlich den Titel „Vorausschauende Maßnahme“ trägt, tatsächlich aufgestellt wird, könne er noch nicht sagen, weil noch einige Detailfragen zu klären seien, sagt Hort Spreckelmeyer, Vorsitzender der Weserfreunde.

Der Verein hatte das Kunstwerk in Auftrag gegeben. Finanziert wird es vom Rotary Club Minden-Porta Westfalica und war als Geschenk an die Stadt gedacht. Ursprünglich sollte es im Sommer aufgestellt werden, nachdem die Genehmigung durch die Bezirksregierung vorlag. Doch zwei Anwohner störten sich an dem Geschenk und hatten im September Anfechtungsklage vor dem Verwaltungsgericht Minden eingereicht. Dagegen hatten die Weserfreunde einen „Antrag auf sofortige Vollziehung“, den die Bezirksregierung als genehmigende Behörde an das Verwaltungsgericht weitergereicht hatte, gestellt. Dem habe das Gericht zugestimmt. „Damit ist das Baurecht hergestellt“, erläutert Spreckelmeyer.

Darum hätten sie jetzt mit den Vorbereitungen für die Aufstellung der 11,20 Meter hohen Skulptur begonnen. Das Objekt war im Sommer bei der Firma Brase in Raderhorst geschweißt worden. Mitglieder der Weserfreunde hatten den in vier Einzelteilen gefertigten Stahlrahmen nach den Vorgaben des Berliner Künstlerkollektivs lackiert. Mit der Skulptur wollen die Weserfreunde einerseits einen markanten Ort in Minden schmücken, andererseits auch auf Hochwassergefahren hinweisen.

Spreckelmeyer hofft, dass sich der Termin für die Aufstellung der Skulptur im Laufe der nächsten Woche klären wird.

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Patrick Schwemmling

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