Drei Fragen an... Heinz-Dieter Böttger: „Jeder findet bei uns seinen Platz“ Benjamin Piel Minden (mt). MT-Serie #200in365: Die finanziellen Mittel von Sportvereinen sind endlich. Das geht auch der Spielvereinigung Kutenhausen/Todtenhausen 07 so. Wenn es etwas zu bauen gibt, ist der 20-köpfige ehrenamtliche Bautrupp um Heinz-Dieter Böttger zur Stelle. Derzeit bauen die Männer an einem Trakt mit Umkleidekabinen und Duschräumen. Das Rentnerleben ließe sich anders verbringen als auf dem Bau. Warum investieren Sie ehrenamtlich so viel Zeit? Bisher sind die Umkleiden in der Grundschule und es gibt zu wenige Duschgelegenheiten. Ohne die ehrenamtliche Arbeit und das Entgegenkommen heimischer Betriebe könnte der Verein den Bau des Trakts nicht stemmen. Dadurch, dass wir die Rohbau- und Verblendearbeiten selbst erledigen, sparen wir erheblich an Kosten. 1470 Arbeitsstunden haben wir bisher hier verbracht. In den Herbstferien wollen wir fertig sein. In welchen Berufen haben die Männer früher gearbeitet? Wir haben einen Bauingenieur, einen Bautechniker und mehrere KfZ-Meister. Allerdings auch Leute, denen man viel erklären muss. Aber das macht nichts, wir wollen alle mitnehmen. Jeder findet bei uns seinen Platz. Was ist Ihr Lohn für die ehrenamtliche Arbeit? Wenn hier freitags 120 Kinder herumwuseln. Unsere Motivation ist es, etwas für Kinder und Jugendliche zu machen. Wenn wir die Strukturen nicht erhalten, dann wandern Familien ab, und das wollen wir verhindern. Wir wollen, dass Kutenhausen für Familien attraktiv bleibt.

Drei Fragen an... Heinz-Dieter Böttger: „Jeder findet bei uns seinen Platz“

Heinz-Dieter Böttger vom ehrenamtlichen Bautrupp der Spielvereinigung Kutenhausen/Todtenhausen 07. MT-Foto: Benjamin Piel © privat

Minden (mt). MT-Serie #200in365: Die finanziellen Mittel von Sportvereinen sind endlich. Das geht auch der Spielvereinigung Kutenhausen/Todtenhausen 07 so. Wenn es etwas zu bauen gibt, ist der 20-köpfige ehrenamtliche Bautrupp um Heinz-Dieter Böttger zur Stelle. Derzeit bauen die Männer an einem Trakt mit Umkleidekabinen und Duschräumen.

Das Rentnerleben ließe sich anders verbringen als auf dem Bau. Warum investieren Sie ehrenamtlich so viel Zeit?

Bisher sind die Umkleiden in der Grundschule und es gibt zu wenige Duschgelegenheiten. Ohne die ehrenamtliche Arbeit und das Entgegenkommen heimischer Betriebe könnte der Verein den Bau des Trakts nicht stemmen. Dadurch, dass wir die Rohbau- und Verblendearbeiten selbst erledigen, sparen wir erheblich an Kosten. 1470 Arbeitsstunden haben wir bisher hier verbracht. In den Herbstferien wollen wir fertig sein.

In welchen Berufen haben die Männer früher gearbeitet?

Wir haben einen Bauingenieur, einen Bautechniker und mehrere KfZ-Meister. Allerdings auch Leute, denen man viel erklären muss. Aber das macht nichts, wir wollen alle mitnehmen. Jeder findet bei uns seinen Platz.

Was ist Ihr Lohn für die ehrenamtliche Arbeit?

Wenn hier freitags 120 Kinder herumwuseln. Unsere Motivation ist es, etwas für Kinder und Jugendliche zu machen. Wenn wir die Strukturen nicht erhalten, dann wandern Familien ab, und das wollen wir verhindern. Wir wollen, dass Kutenhausen für Familien attraktiv bleibt.

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