Domschatz präsentiert sich als Adventskalender Ursula Koch Minden. Schneeflocken rieseln seit Dienstagabend über die Fassade des Domschatzes. Dann taucht ein Fenster auf, das sich langsam öffnet und den Blick auf das Mindener Kreuz freigibt. Der Dombauverein hat innerhalb kurzer Zeit mit Hilfe der Licht-Ereignis-Manufaktur von Oliver Roth einen digitalen Adventskalender realisiert. Als vergangene Woche klar würde, dass der Teil-Lockdown Ende November nicht vorbei ist, habe er nachgedacht, was man machen kann, damit der Domschatz präsent bleibt, obwohl die Türen geschlossen bleiben müssen, berichtet Hans-Jürgen Amtage, Vorsitzender des überkonfessionellen Vereins. Mit Geschäftsführerin Annemarie Lux und Oliver Roth fand er schnell zwei Mitstreiter. Lux wählte die Exponate mit Bezug zu den einzelnen Tagen aus und schrieb jeweils einen kurzen Erläuterungstext. Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember zum Beispiel war es das Mindener Kreuz, weil es zeige, dass Leid und Tod überwinden sind. Zum Nikolaustag wird ein Bischofsornat zu sehen sein, zum 9. Dezember, dem Tag der Heiligen Valeria, der Valeria Schrein aus Limoges – selbstverständlich handelt es sich um Exponate aus dem Mindener Domschatz. Oliver Roth hat sie in Szene gesetzt. Projiziert wird aus dem Neuen Rathaus. „Ordnungsbehörde, Bürgermeister und Erster Beigeordneter haben das in kürzester Zeit ermöglicht“, sagt Amtage. Täglich ist ein neues Video von fünf Minuten Länge zwischen 16 und 20.30 Uhr an der Fassade zu sehen. Die Organisatoren bitten darum, dass beim Betrachten ausreichend Abstand gehalten wird. „Wir wollen etwas Licht in eine dunkle Zeit bringen“, beschreibt Amtage die Intention.

Domschatz präsentiert sich als Adventskalender

Eine Tür öffnet sich doch – der Domschatz zeigt seine Exponate in einem Adventskalender. MT-Foto: Alex Lehn © Alex Lehn

Minden. Schneeflocken rieseln seit Dienstagabend über die Fassade des Domschatzes. Dann taucht ein Fenster auf, das sich langsam öffnet und den Blick auf das Mindener Kreuz freigibt.

Der Dombauverein hat innerhalb kurzer Zeit mit Hilfe der Licht-Ereignis-Manufaktur von Oliver Roth einen digitalen Adventskalender realisiert. Als vergangene Woche klar würde, dass der Teil-Lockdown Ende November nicht vorbei ist, habe er nachgedacht, was man machen kann, damit der Domschatz präsent bleibt, obwohl die Türen geschlossen bleiben müssen, berichtet Hans-Jürgen Amtage, Vorsitzender des überkonfessionellen Vereins. Mit Geschäftsführerin Annemarie Lux und Oliver Roth fand er schnell zwei Mitstreiter.

Lux wählte die Exponate mit Bezug zu den einzelnen Tagen aus und schrieb jeweils einen kurzen Erläuterungstext. Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember zum Beispiel war es das Mindener Kreuz, weil es zeige, dass Leid und Tod überwinden sind. Zum Nikolaustag wird ein Bischofsornat zu sehen sein, zum 9. Dezember, dem Tag der Heiligen Valeria, der Valeria Schrein aus Limoges – selbstverständlich handelt es sich um Exponate aus dem Mindener Domschatz. Oliver Roth hat sie in Szene gesetzt. Projiziert wird aus dem Neuen Rathaus. „Ordnungsbehörde, Bürgermeister und Erster Beigeordneter haben das in kürzester Zeit ermöglicht“, sagt Amtage.

Täglich ist ein neues Video von fünf Minuten Länge zwischen 16 und 20.30 Uhr an der Fassade zu sehen. Die Organisatoren bitten darum, dass beim Betrachten ausreichend Abstand gehalten wird. „Wir wollen etwas Licht in eine dunkle Zeit bringen“, beschreibt Amtage die Intention.

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