Domizil für vier Wochen: Fünf Kunsthandwerker betreiben am Markt einen Laden auf Zeit Ursula Koch Minden. Für Kunsthandwerk und Deko-Artikel gibt es zeitlich befristet eine neue Adresse in Minden: Die Geschäftsräume am Markt 6 haben Theresia Störtländer-Nerge, Heidi Pfleiderer, Christoph Carbenay, Ann-Kathrin Schwan und Axel Zanders bis Ende Dezember gemietet, um dort ihre Produkte anzubieten. Janina Dustmann, die Besitzerin des Hauses, habe sie beim Kunsthandwerkermarkt „Tausendschön“ angesprochen, berichtet Heidi Pfleiderer. Dort hatte Theresia Störtländer-Nerge ein neues, deutlich kleineres Domizil gefunden, nachdem das Preußenmuseum wegen Umbaus nicht mehr zur Verfügung stand. Das Ambiente im Domschatz sei sehr stilvoll gewesen, allerdings hätten sich die Besucher auf ein Zeitfenster von zwei Stunden festlegen müssen. Das habe zu deutlich geringeren Besucherzahlen geführt, berichtet Heidi Pfleiderer. Ihre Waren in einem Geschäft anzubieten, sei für sie und ihre Mitstreiter „ein Versuch“. Das Echo der Kunden falle bislang gut aus. Seit einer Woche haben die fünf Freunde in den Geschäftsräumen mit der markanten Ziegelwand und der langen Fensterfront in die Passage hinein, ihre Stände aufgebaut. Die Fotografin Heidi Pfleiderer bietet gerahmte Stillleben aus ihrem Archiv an. Dazu handgeschöpfte Papiere als Fensterdeko. Das Material verarbeitet sie auch zu kleinen Kissen mit synthetischer Füllung. „Ich empfehle aber nicht, den Kopf darauf zu legen“, sagt die Künstlerin. Auch sie seien als Dekoration gedacht. Direkt neben ihr bietet Axel Zanders aus Hille Adventsschmuck aus Holz an. Er habe ein altes Fachwerkhaus restauriert und sei dadurch auf die Idee gekommen, die alten Holzdielen anders zu verarbeiten. Bei ihm werden daraus nun Sterne und Engel in einfachen Formen, um den Reiz des Werkstoffes zu betonen.Unter „Papp-Art“ firmiert die gebürtige Mindenerin Ann-Kathrin Schwan mit ihren farbenfrohen Dosen aus Pappmaché. Dazu bietet sie selbstgehäkelte Topflappen mit Landesflaggen oder Blumenmotiven an. Die Keramikerin Theresia Störtländer-Nerge ist bekannt für ihr dünnwandigen Schalen in vielen Größen, die sie in zarten Farben glasiert. In Ton gestaltet sie auch Häuser, die mit Teelichtern bestückt, für stilvolle Beleuchtung sorgen.Der in Minden lebende Grafiker Christophe Carbenay lässt seiner Fantasie auf Papier freien Lauf. Seine surrealen Wesen und Landschaften erzählen kleine Geschichten in Form von colorierten Zeichnungen und Radierungen, also in kleiner Druckauflage, einige zu Büchlein gebunden. Das Geschäft ist bis zum 30. Dezember von Montag bis Samstag in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Domizil für vier Wochen: Fünf Kunsthandwerker betreiben am Markt einen Laden auf Zeit

Axel Zanders (links) und Heidi Pfleiderer sind zwei der fünf Kunsthandwerker, die ihre Werke bis Ende Dezember in den Geschäftsräumen am Markt anbieten. MT-Foto: Ursula Koch

Minden. Für Kunsthandwerk und Deko-Artikel gibt es zeitlich befristet eine neue Adresse in Minden: Die Geschäftsräume am Markt 6 haben Theresia Störtländer-Nerge, Heidi Pfleiderer, Christoph Carbenay, Ann-Kathrin Schwan und Axel Zanders bis Ende Dezember gemietet, um dort ihre Produkte anzubieten.

Janina Dustmann, die Besitzerin des Hauses, habe sie beim Kunsthandwerkermarkt „Tausendschön“ angesprochen, berichtet Heidi Pfleiderer. Dort hatte Theresia Störtländer-Nerge ein neues, deutlich kleineres Domizil gefunden, nachdem das Preußenmuseum wegen Umbaus nicht mehr zur Verfügung stand. Das Ambiente im Domschatz sei sehr stilvoll gewesen, allerdings hätten sich die Besucher auf ein Zeitfenster von zwei Stunden festlegen müssen. Das habe zu deutlich geringeren Besucherzahlen geführt, berichtet Heidi Pfleiderer.

Ihre Waren in einem Geschäft anzubieten, sei für sie und ihre Mitstreiter „ein Versuch“. Das Echo der Kunden falle bislang gut aus. Seit einer Woche haben die fünf Freunde in den Geschäftsräumen mit der markanten Ziegelwand und der langen Fensterfront in die Passage hinein, ihre Stände aufgebaut.

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Patrick Schwemmling

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Die Fotografin Heidi Pfleiderer bietet gerahmte Stillleben aus ihrem Archiv an. Dazu handgeschöpfte Papiere als Fensterdeko. Das Material verarbeitet sie auch zu kleinen Kissen mit synthetischer Füllung. „Ich empfehle aber nicht, den Kopf darauf zu legen“, sagt die Künstlerin. Auch sie seien als Dekoration gedacht.

Direkt neben ihr bietet Axel Zanders aus Hille Adventsschmuck aus Holz an. Er habe ein altes Fachwerkhaus restauriert und sei dadurch auf die Idee gekommen, die alten Holzdielen anders zu verarbeiten. Bei ihm werden daraus nun Sterne und Engel in einfachen Formen, um den Reiz des Werkstoffes zu betonen.

Unter „Papp-Art“ firmiert die gebürtige Mindenerin Ann-Kathrin Schwan mit ihren farbenfrohen Dosen aus Pappmaché. Dazu bietet sie selbstgehäkelte Topflappen mit Landesflaggen oder Blumenmotiven an.

Die Keramikerin Theresia Störtländer-Nerge ist bekannt für ihr dünnwandigen Schalen in vielen Größen, die sie in zarten Farben glasiert. In Ton gestaltet sie auch Häuser, die mit Teelichtern bestückt, für stilvolle Beleuchtung sorgen.

Der in Minden lebende Grafiker Christophe Carbenay lässt seiner Fantasie auf Papier freien Lauf. Seine surrealen Wesen und Landschaften erzählen kleine Geschichten in Form von colorierten Zeichnungen und Radierungen, also in kleiner Druckauflage, einige zu Büchlein gebunden.

Das Geschäft ist bis zum 30. Dezember von Montag bis Samstag in der Zeit von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

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