Digitaler Adventskalender: Dombau-Verein zeigt 26 Projektionen auf Fassade am Kleinen Domhof Minden. Auf der Fassade des Domschatzes am Kleinen Domhof erscheint jetzt wieder ein digitaler Adventskalender. Der große Publikumszuspruch trotz des Lockdowns im vergangenen Jahr habe den Dombau-Verein Minden (DVM) dazu motiviert, teilt der Verein mit. 26-mal öffnen sich die Kalendertüren und geben den Blick auf Kunstwerke aus dem Mindener Dom frei. „Der Dom und seine Kunstwerke sind wahre Schätze“, schildert die Geschäftsführerin des überkonfessionellen Fördervereins, Annemarie Lux. „Einige dieser Werke auf der großen Fassade der Domschatzkammer zeigen zu können, das ist eine echte Freude.“ Gemeinsam mit dem DVM-Vorsitzenden Hans-Jürgen Amtage hat Lux aus etwa 500 Fotos des Fotografen Christian Schwier, der im Sommer den Dom und seine Ausstattung dokumentiert hat, die 26 Motive ausgewählt. Ergänzt werden die Bilder durch kurze Texte mit christlichem und weltlichem Hintergrund.Umgesetzt hat Amtage den digitalen Adventskalender in Zusammenarbeit mit der Licht-Ereignis-Manufaktur von Oliver Roth. „Wir haben damit die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Mindener Lichtkünstler fortsetzen können“, freut sich der DVM-Vorsitzende. Aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des Fördervereins in diesem Jahr war bereits in der Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Wochen die Videoinstallation „Zerstörung und Wiederaufbau des Domes zu Minden (1945 bis 1957)“ auf der Nordfassade der Kathedrale entstanden. Bis zum 26. Dezember wird der Adventskalender zwischen 17 und 22 Uhr auf der Domschatzfassade zu sehen sein. Das letzte Bild zeigt den Taufstein aus dem Dom. Er zeigt die Arche, die Taube und den Stern. Annemarie Lux: „Sie stehen für den Neubeginn. Denn die Erzählung von Noah und der Arche markiert einen solchen Neubeginn.“ Möglich gemacht werden konnte diese Lichtinstallation in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Minden. „Trotz der Rathaus-Baustelle war es möglich, den Videoprojektor am Rathaus zu installieren, um eine optimale Wirkung auf der Domschatz-Fassade zu erreichen“, betont Hans-Jürgen Amtage. „Dafür gebührt dem Baubereich der Stadt großer Dank.“

Digitaler Adventskalender: Dombau-Verein zeigt 26 Projektionen auf Fassade am Kleinen Domhof

Am 1. Dezember zeigte der digitale Adventskalender auf der Domschatz-Fassade die „Salvator“ (Erlöser oder Retter) genannte Christus-Darstellung aus dem Dom. Zu diesem Tag wird auch der Welt-Aids-Tag begangen. Foto: Dombau-Verein Minden

Minden. Auf der Fassade des Domschatzes am Kleinen Domhof erscheint jetzt wieder ein digitaler Adventskalender. Der große Publikumszuspruch trotz des Lockdowns im vergangenen Jahr habe den Dombau-Verein Minden (DVM) dazu motiviert, teilt der Verein mit.

26-mal öffnen sich die Kalendertüren und geben den Blick auf Kunstwerke aus dem Mindener Dom frei. „Der Dom und seine Kunstwerke sind wahre Schätze“, schildert die Geschäftsführerin des überkonfessionellen Fördervereins, Annemarie Lux. „Einige dieser Werke auf der großen Fassade der Domschatzkammer zeigen zu können, das ist eine echte Freude.“

Gemeinsam mit dem DVM-Vorsitzenden Hans-Jürgen Amtage hat Lux aus etwa 500 Fotos des Fotografen Christian Schwier, der im Sommer den Dom und seine Ausstattung dokumentiert hat, die 26 Motive ausgewählt. Ergänzt werden die Bilder durch kurze Texte mit christlichem und weltlichem Hintergrund.

Umgesetzt hat Amtage den digitalen Adventskalender in Zusammenarbeit mit der Licht-Ereignis-Manufaktur von Oliver Roth. „Wir haben damit die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Mindener Lichtkünstler fortsetzen können“, freut sich der DVM-Vorsitzende. Aus Anlass des 75-jährigen Bestehens des Fördervereins in diesem Jahr war bereits in der Zusammenarbeit in den vergangenen zwei Wochen die Videoinstallation „Zerstörung und Wiederaufbau des Domes zu Minden (1945 bis 1957)“ auf der Nordfassade der Kathedrale entstanden.

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Patrick Schwemmling

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Bis zum 26. Dezember wird der Adventskalender zwischen 17 und 22 Uhr auf der Domschatzfassade zu sehen sein. Das letzte Bild zeigt den Taufstein aus dem Dom. Er zeigt die Arche, die Taube und den Stern. Annemarie Lux: „Sie stehen für den Neubeginn. Denn die Erzählung von Noah und der Arche markiert einen solchen Neubeginn.“

Möglich gemacht werden konnte diese Lichtinstallation in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Minden. „Trotz der Rathaus-Baustelle war es möglich, den Videoprojektor am Rathaus zu installieren, um eine optimale Wirkung auf der Domschatz-Fassade zu erreichen“, betont Hans-Jürgen Amtage. „Dafür gebührt dem Baubereich der Stadt großer Dank.“

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