Digitale Wahlplakate: Wie die Landrats- und Bürgermeisterkandidaten Social Media im Wahlkampf nutzen Vasco Stemmer Minden. Social Media und Politik sind untrennbar vereint. Neben Privatpersonen, Firmen, Organisationen und Behörden präsentiert sich längst fast jeder Politiker, vom Ortsvorsteher bis zum Staatsoberhaupt, auf Facebook, Instagram und Co. So sind auch alle Kandidaten für das Amt des Mindener Bürgermeisters und sämtliche Landratskandidaten in verschiedenen sozialen Netzwerken unterwegs. Doch wie nutzen die Politiker die Plattformen und welchen Stellenwert messen sie ihren Online-Aktivitäten bei? Anna Bölling kandidiert für das Amt des Landrats. Auf Facebook präsentiert sich die CDU-Politikerin als Wahlkämpferin: Sie zeigt sich mit Unternehmern aus der Region, bei einem Besuch bei den Landfrauen oder beim Klinkenputzen in den Dörfern. In Videobotschaften formuliert sie politischen Ziele, andere Unionspolitiker leisten ihr mediale Schützenhilfe. Auf ihrem Instagram-Kanal bietet sich ein ähnliches Bild. „Schon vor Corona war für mich klar, dass ich Social Media intensiv im Wahlkampf nutzen möchte", erklärt Bölling auf Anfrage. Für Siegfried Gutsche, Landratskandidat der Grünen, hat die Corona-Pandemie den Stellenwert von Social Media im Wahlkampf erhöht: „Soziale Netzwerke nehmen natürlich einen zunehmend bedeutenden Stellenwert im diesjährigen Wahlkampf ein; insbesondere verstärkt sich dieser Aspekt in Zeiten von Corona", erklärt Gutsche, der bei Facebook, Twitter und Instagram registriert ist. Anders als bei seiner Konkurrentin Bölling, herrscht auf Gutsches Instagram Profil allerdings noch gähnende Leere. Auch der Grünen-Politiker präsentiert auf Facebook vor allem seinen Wahlkampf, zeigt sich mit Firmenvertretern und gibt Statements ab. Er sieht Facebook auch als einen direkten Draht zur Kommunikation mit seinen Wählern. „Über meinen eigenen Freundeskreis, aber vor allem über zahlreiche Gruppen, bei denen ich teilnehme, bietet sich hier die Möglichkeit, viele tausend Menschen zu erreichen", erklärt Gutsche. Er nutzt sein privates Facebookprofil für seine politische Arbeit. Wer auf dem laufenden bleiben will, muss sich mit ihm befreunden. Einfach auf „Gefällt mir" klicken ist nicht möglich. Skeptischer gegenüber den sozialen Netzwerken ist Ingo Ellerkamp, Landratskandidat der SPD. „Wenn ich die Wahl habe, entscheide ich mich immer für das persönliche Gespräch von Angesicht zu Angesicht", erklärt Ellerkamp, der auf Facebook und Instagram vertreten ist und fast täglich neue Inhalte teilt. Wie auch seine Konkurenten zeigt sich Ellerkamp vor allem als Wahlkämpfer. Heutzutage noch ohne soziale Netzwerke auskommen zu wollen, hält der Ellerkamp für unrealistisch, in Sachen Kommunikation setzt er auf aber andere Wege: „Da bin ich ganz altmodisch mit Telefon, Handy und E-Mail unterwegs." Thomas Röckemann von der AfD, hat unter den Landratskandidaten die größte Reichweite auf Facebook und betreibt dort gleich zwei Seiten. Sein Instagram-Kanal ist allerdings verwaist. Einblicke in seinen Wahlkampf oder Informationen zu kommunalpolitischen Inhalten finden sich auf seinen Facebook-Seiten kaum. Bundespolitische Statements gibt er hingegen häufig ab und teilt dazu oft Inhalte von Dritten. Diese Beiträge richten sich häufig gegen die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie oder gegen die Zuwanderung nach Deutschland. Dabei scheut der Landtagsabgeordnete nicht die Nähe von rechten Zeitschriften und verschwörungsideologischen Blogs. In einem aktuellem Beitrag vergleicht Röckemann die aktuelle Lage in Deutschland mit den Zuständen in der DDR. Eine Anfrage zu seiner Social-Media-Strategie ließ der Kandidat unbeantwortet. Auch im Rennen um das Amt des Bürgermeisters von Minden, setzen die Kandidaten stark auf Facebook. „Ich nutze den Marktführer Facebook sehr intensiv. Darüber hinaus nutzen wir Instagram mit der SPD Minden", erklärt Amtsinhaber Michael Jäcke. Plattformen wie Twitter oder TikTok hält der Bürgermeister im Kommunalwahlkampf für ungeeignet, sieht dort aber Potenziale für die Bundespolitik. Konrad Winckler, der für die CDU antritt, sieht in seinen Social-Media-Auftritten eine Chance, sich neue Wählergruppen zu erschließen: „Hier findet der Austausch mit Wählern statt, die noch keine Berührung mit Politik, der CDU und mir hatten." Neben Facebook ist Winckler auch auf Instagram, Twitter und Discord aktiv und teilt täglich neue Inhalte. „Facebook ist unser Hauptmedium", erklärt Sebastian Landwehr. Wie seine Mitbewerber präsentiert sich der AFD-Kandidat als Wahlkämpfer. Zu lokalen Themen, die ihn nicht persönlich betreffen, äußert er sich allerdings kaum. Wie Thomas Röckemann teilt auch Landwehr häufig Beiträge von Dritten. Darunter unter anderem eine Rede von US-Präsident Donald Trump und Inhalte, die sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie oder gegen den Islam richten. Auch die Medien greift der Kandidat häufig in seinen Beiträgen an. Claudia Herziger-Möhlmann ist auf Facebook und Instagram aktiv. Die Kandidatin des Bürgerbündnis Minden postet auf ihrer Facebookseite Impressionen aus dem Wahlkampf. Für die Erläuterung von einigen Wahlthemen hat sie Videostatements angefertigt. „Wer in den sozialen Medien gut aufgestellt ist, hat auch einen strategischen Vorteil", ist sich Herziger-Möhlmann sicher. Alles Landrats- und Bürgermeisterkandidaten geben an, dass sie ihre Social-Media-Kanäle weitgehend selber pflegen oder sich sporadisch Hilfe von Parteifreunden und Mitarbeitern holen. Obwohl sie alle auf mehreren Plattformen angemeldet sind, legen die Kandidaten ihr Hauptaugenmerk auf Facebook. Dort sind sie sehr aktiv und liefern alle ein bis zwei Tage neue Inhalte – doch diese Beiträge scheinen oft ins Leere zu laufen. Die „Gefällt mir"-Angaben bewegen sich oft im niedrigen zweistelligen Bereich. Nur selten werden die Beiträge geteilt und Kommentare oder Diskussionen zu den Inhalten sind Mangelware. Ausnahmen stellen Anna Bölling und Thomas Röckemann da, die häufig mehr Menschen erreichen als ihre Konkurenten. Aufällig ist auch, dass fast alle Auftritte einem ähnlichen Muster folgen: Die Politiker zeigen sich als rührige Wahlkämpfer und kratzen dabei inhaltlich nur an der Oberfläche. Über die Person hinter dem politischen Akteur erfahren die Wähler nur wenig. Nicht alles schlecht Ein Kommentar von Vasco Stemmer Die Social-Media-Profile der Kandidaten wirken oft wie digitalisierte Wahlplakte: bieder, mit wenig Inhalt und unkreativ fotografiert. Dabei bieten Instagram, Facebook und Co. den Kandidaten die Chance zu zeigen, wer die Menschen hinter den Wahlplakaten sind und wofür sie stehen. Doch diese Möglichkeit lassen die Kandidaten ungenutzt. Statt digitalen Wahlkampf zu betreiben, wird meist der analoge Wahlkampf dokumentiert. Doch nicht alles ist schlecht: Anna Bölling und Konrad Winckler bieten Videos mit inhaltlicher Tiefe, Bürgermeister Michael Jäcke beantwortet im Livestream Bürgerfragen und Siegfried Gutsche und Claudia Herziger-Möhlmann zeigen sich auch mal als Privatpersonen. Doch am Ende des Tages wirken die Kandidaten häufig bemüht und wenig authentisch – fatal für jeden Social-Media-Auftritt. Das die Kandidaten stark auf Facebook setzten, zeigt zumindest Desinteresse gegenüber den jugendlichen Wählern, denn für die ist Facebook schon lange nicht mehr das Medium der Wahl. Die AfD-Kandidaten zeigen nicht nur Desinteresse an jungen Wählern, sondern auch an der eigenen Region. Thomas Röckemann nutzt seine Reichweite zwar um sich über Coronaregeln und Polizisten mit Migrationshintergrund zu echauffieren, zur Kommunalpolitik oder seiner Kandidatur äußert er sich hingegen kaum. Hetzte statt Inhalt ist hier die Strategie. Auch auf dem Profil von Sebastian Landwehr herrscht in Bezug auf das politische Geschehen in Minden Ebbe. Der Mann, der Minden als Bürgermeister wieder zu einer Festung machen will, stilisiert sich stattdessen zum Opfer der Medien, insbesondere des MT. Sollte er tatsächlich Argumente haben ihn zu wählen, behält er sie lieber für sich.

Digitale Wahlplakate: Wie die Landrats- und Bürgermeisterkandidaten Social Media im Wahlkampf nutzen

Symbolfoto: Pixabay

Minden. Social Media und Politik sind untrennbar vereint. Neben Privatpersonen, Firmen, Organisationen und Behörden präsentiert sich längst fast jeder Politiker, vom Ortsvorsteher bis zum Staatsoberhaupt, auf Facebook, Instagram und Co. So sind auch alle Kandidaten für das Amt des Mindener Bürgermeisters und sämtliche Landratskandidaten in verschiedenen sozialen Netzwerken unterwegs. Doch wie nutzen die Politiker die Plattformen und welchen Stellenwert messen sie ihren Online-Aktivitäten bei?

Anna Bölling kandidiert für das Amt des Landrats. Auf Facebook präsentiert sich die CDU-Politikerin als Wahlkämpferin: Sie zeigt sich mit Unternehmern aus der Region, bei einem Besuch bei den Landfrauen oder beim Klinkenputzen in den Dörfern. In Videobotschaften formuliert sie politischen Ziele, andere Unionspolitiker leisten ihr mediale Schützenhilfe. Auf ihrem Instagram-Kanal bietet sich ein ähnliches Bild. „Schon vor Corona war für mich klar, dass ich Social Media intensiv im Wahlkampf nutzen möchte", erklärt Bölling auf Anfrage.

Für Siegfried Gutsche, Landratskandidat der Grünen, hat die Corona-Pandemie den Stellenwert von Social Media im Wahlkampf erhöht: „Soziale Netzwerke nehmen natürlich einen zunehmend bedeutenden Stellenwert im diesjährigen Wahlkampf ein; insbesondere verstärkt sich dieser Aspekt in Zeiten von Corona", erklärt Gutsche, der bei Facebook, Twitter und Instagram registriert ist. Anders als bei seiner Konkurrentin Bölling, herrscht auf Gutsches Instagram Profil allerdings noch gähnende Leere. Auch der Grünen-Politiker präsentiert auf Facebook vor allem seinen Wahlkampf, zeigt sich mit Firmenvertretern und gibt Statements ab. Er sieht Facebook auch als einen direkten Draht zur Kommunikation mit seinen Wählern. „Über meinen eigenen Freundeskreis, aber vor allem über zahlreiche Gruppen, bei denen ich teilnehme, bietet sich hier die Möglichkeit, viele tausend Menschen zu erreichen", erklärt Gutsche. Er nutzt sein privates Facebookprofil für seine politische Arbeit. Wer auf dem laufenden bleiben will, muss sich mit ihm befreunden. Einfach auf „Gefällt mir" klicken ist nicht möglich.

Skeptischer gegenüber den sozialen Netzwerken ist Ingo Ellerkamp, Landratskandidat der SPD. „Wenn ich die Wahl habe, entscheide ich mich immer für das persönliche Gespräch von Angesicht zu Angesicht", erklärt Ellerkamp, der auf Facebook und Instagram vertreten ist und fast täglich neue Inhalte teilt. Wie auch seine Konkurenten zeigt sich Ellerkamp vor allem als Wahlkämpfer. Heutzutage noch ohne soziale Netzwerke auskommen zu wollen, hält der Ellerkamp für unrealistisch, in Sachen Kommunikation setzt er auf aber andere Wege: „Da bin ich ganz altmodisch mit Telefon, Handy und E-Mail unterwegs."

Thomas Röckemann von der AfD, hat unter den Landratskandidaten die größte Reichweite auf Facebook und betreibt dort gleich zwei Seiten. Sein Instagram-Kanal ist allerdings verwaist. Einblicke in seinen Wahlkampf oder Informationen zu kommunalpolitischen Inhalten finden sich auf seinen Facebook-Seiten kaum. Bundespolitische Statements gibt er hingegen häufig ab und teilt dazu oft Inhalte von Dritten. Diese Beiträge richten sich häufig gegen die Regeln zur Eindämmung der Corona-Pandemie oder gegen die Zuwanderung nach Deutschland. Dabei scheut der Landtagsabgeordnete nicht die Nähe von rechten Zeitschriften und verschwörungsideologischen Blogs. In einem aktuellem Beitrag vergleicht Röckemann die aktuelle Lage in Deutschland mit den Zuständen in der DDR. Eine Anfrage zu seiner Social-Media-Strategie ließ der Kandidat unbeantwortet.

Auch im Rennen um das Amt des Bürgermeisters von Minden, setzen die Kandidaten stark auf Facebook. „Ich nutze den Marktführer Facebook sehr intensiv. Darüber hinaus nutzen wir Instagram mit der SPD Minden", erklärt Amtsinhaber Michael Jäcke. Plattformen wie Twitter oder TikTok hält der Bürgermeister im Kommunalwahlkampf für ungeeignet, sieht dort aber Potenziale für die Bundespolitik.

Konrad Winckler, der für die CDU antritt, sieht in seinen Social-Media-Auftritten eine Chance, sich neue Wählergruppen zu erschließen: „Hier findet der Austausch mit Wählern statt, die noch keine Berührung mit Politik, der CDU und mir hatten." Neben Facebook ist Winckler auch auf Instagram, Twitter und Discord aktiv und teilt täglich neue Inhalte.

„Facebook ist unser Hauptmedium", erklärt Sebastian Landwehr. Wie seine Mitbewerber präsentiert sich der AFD-Kandidat als Wahlkämpfer. Zu lokalen Themen, die ihn nicht persönlich betreffen, äußert er sich allerdings kaum. Wie Thomas Röckemann teilt auch Landwehr häufig Beiträge von Dritten. Darunter unter anderem eine Rede von US-Präsident Donald Trump und Inhalte, die sich gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie oder gegen den Islam richten. Auch die Medien greift der Kandidat häufig in seinen Beiträgen an.

Claudia Herziger-Möhlmann ist auf Facebook und Instagram aktiv. Die Kandidatin des Bürgerbündnis Minden postet auf ihrer Facebookseite Impressionen aus dem Wahlkampf. Für die Erläuterung von einigen Wahlthemen hat sie Videostatements angefertigt. „Wer in den sozialen Medien gut aufgestellt ist, hat auch einen strategischen Vorteil", ist sich Herziger-Möhlmann sicher.

Alles Landrats- und Bürgermeisterkandidaten geben an, dass sie ihre Social-Media-Kanäle weitgehend selber pflegen oder sich sporadisch Hilfe von Parteifreunden und Mitarbeitern holen. Obwohl sie alle auf mehreren Plattformen angemeldet sind, legen die Kandidaten ihr Hauptaugenmerk auf Facebook. Dort sind sie sehr aktiv und liefern alle ein bis zwei Tage neue Inhalte – doch diese Beiträge scheinen oft ins Leere zu laufen. Die „Gefällt mir"-Angaben bewegen sich oft im niedrigen zweistelligen Bereich. Nur selten werden die Beiträge geteilt und Kommentare oder Diskussionen zu den Inhalten sind Mangelware. Ausnahmen stellen Anna Bölling und Thomas Röckemann da, die häufig mehr Menschen erreichen als ihre Konkurenten. Aufällig ist auch, dass fast alle Auftritte einem ähnlichen Muster folgen: Die Politiker zeigen sich als rührige Wahlkämpfer und kratzen dabei inhaltlich nur an der Oberfläche. Über die Person hinter dem politischen Akteur erfahren die Wähler nur wenig.

Nicht alles schlecht

Ein Kommentar von Vasco Stemmer

Die Social-Media-Profile der Kandidaten wirken oft wie digitalisierte Wahlplakte: bieder, mit wenig Inhalt und unkreativ fotografiert. Dabei bieten Instagram, Facebook und Co. den Kandidaten die Chance zu zeigen, wer die Menschen hinter den Wahlplakaten sind und wofür sie stehen. Doch diese Möglichkeit lassen die Kandidaten ungenutzt. Statt digitalen Wahlkampf zu betreiben, wird meist der analoge Wahlkampf dokumentiert. Doch nicht alles ist schlecht: Anna Bölling und Konrad Winckler bieten Videos mit inhaltlicher Tiefe, Bürgermeister Michael Jäcke beantwortet im Livestream Bürgerfragen und Siegfried Gutsche und Claudia Herziger-Möhlmann zeigen sich auch mal als Privatpersonen. Doch am Ende des Tages wirken die Kandidaten häufig bemüht und wenig authentisch – fatal für jeden Social-Media-Auftritt. Das die Kandidaten stark auf Facebook setzten, zeigt zumindest Desinteresse gegenüber den jugendlichen Wählern, denn für die ist Facebook schon lange nicht mehr das Medium der Wahl. Die AfD-Kandidaten zeigen nicht nur Desinteresse an jungen Wählern, sondern auch an der eigenen Region. Thomas Röckemann nutzt seine Reichweite zwar um sich über Coronaregeln und Polizisten mit Migrationshintergrund zu echauffieren, zur Kommunalpolitik oder seiner Kandidatur äußert er sich hingegen kaum. Hetzte statt Inhalt ist hier die Strategie. Auch auf dem Profil von Sebastian Landwehr herrscht in Bezug auf das politische Geschehen in Minden Ebbe. Der Mann, der Minden als Bürgermeister wieder zu einer Festung machen will, stilisiert sich stattdessen zum Opfer der Medien, insbesondere des MT. Sollte er tatsächlich Argumente haben ihn zu wählen, behält er sie lieber für sich.

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