Die ersten Ukrainer wurden schon aufgenommen: Stadt Minden reaktiviert Flüchtlingsunterkunft in Leteln Minden(mt/jp). Die Stadtverwaltung Minden hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen zum Thema Unterstützung für die Menschen aus der Ukraine erhalten und deshalb jetzt eine Hotline eingerichtet. „Die Menschen fragen bei uns an, welche Möglichkeiten es gibt, Familien oder Einzelpersonen in Minden unterzubringen“, sagt Peter Schwarze, Leiter des Bereichs Soziales bei der Stadt Minden. In diesem Zuge wurde nun auch die erste städtische Notunterkunft in Leteln eröffnet.„Wir haben uns natürlich auch Gedanken gemacht, wie wir Geflüchtete aus dem Kriegsgebiet aufnehmen und gut versorgen können, die nicht durch private Angebote untergebracht werden können. Dafür wird jetzt die städtische Unterkunft in der ehemaligen Grundschule Leteln reaktiviert“, sagt Bürgermeister Michael Jäcke. Bereits ab 2015 stand die Schule als Notunterkunft für Flüchtlinge zur Verfügung. Mitarbeiteiter hätten die Unterkunft hergerichtet, sodass ab Donnerstag zunächst 36 Plätze für Personen zur Verfügung stehen. Weitere 36 Plätze werden eingerichtet. Bisher wurden erste Ukrainer in Minden aufgenommen, weitere werden in den nächsten Tagen eintreffen. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung haben nach Angaben der Stadt Minden bis jetzt noch keine konkreten Informationen zur Verteilung bzw. Aufnahme von geflüchteten Menschen aus der Ukraine an die Kommunen weitergegeben. „Wir hoffen darauf, dass Bund und Land das in den kommenden Tagen nachholen und den rechtlichen Rahmen vorgeben“, so Peter Schwarze. Er hat in den zurückliegenden Tagen viele Angebote von Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen bekommen, die neben ihren eigenen ukrainischen Verwandten, weitere Personen unterbringen wollen. Wer eine Wohnung oder ein Zimmer bereitstellen kann, soll sich unter der Telefonnummer +49571 89 51 64 oder per E-Mail an ukrainehilfe@minden.de melden. Die Stadt Minden sammelt die Wohnungsangebote innerhalb des Stadtgebietes und vermittelt diese an die Hilfesuchenden. Sie bittet vorerst von Sachspenden abzusehen.Weitere Informationen gibt es online unter www.minden.de/ukraine.
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Die ersten Ukrainer wurden schon aufgenommen: Stadt Minden reaktiviert Flüchtlingsunterkunft in Leteln

Die ehemalige Grundschule in Leteln wird wieder zu einer städtischen Unterkunft für Flüchtlinge, so wie es 2015 bereits der Fall war. Aktuell stehen 36 Plätze zur Verfügung, weitere 36 werden folgen. MT-Archivfoto: © Monika Jäger

Minden(mt/jp). Die Stadtverwaltung Minden hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen zum Thema Unterstützung für die Menschen aus der Ukraine erhalten und deshalb jetzt eine Hotline eingerichtet. „Die Menschen fragen bei uns an, welche Möglichkeiten es gibt, Familien oder Einzelpersonen in Minden unterzubringen“, sagt Peter Schwarze, Leiter des Bereichs Soziales bei der Stadt Minden. In diesem Zuge wurde nun auch die erste städtische Notunterkunft in Leteln eröffnet.

„Wir haben uns natürlich auch Gedanken gemacht, wie wir Geflüchtete aus dem Kriegsgebiet aufnehmen und gut versorgen können, die nicht durch private Angebote untergebracht werden können. Dafür wird jetzt die städtische Unterkunft in der ehemaligen Grundschule Leteln reaktiviert“, sagt Bürgermeister Michael Jäcke. Bereits ab 2015 stand die Schule als Notunterkunft für Flüchtlinge zur Verfügung.

Mitarbeiteiter hätten die Unterkunft hergerichtet, sodass ab Donnerstag zunächst 36 Plätze für Personen zur Verfügung stehen. Weitere 36 Plätze werden eingerichtet. Bisher wurden erste Ukrainer in Minden aufgenommen, weitere werden in den nächsten Tagen eintreffen. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Bundesregierung haben nach Angaben der Stadt Minden bis jetzt noch keine konkreten Informationen zur Verteilung bzw. Aufnahme von geflüchteten Menschen aus der Ukraine an die Kommunen weitergegeben. „Wir hoffen darauf, dass Bund und Land das in den kommenden Tagen nachholen und den rechtlichen Rahmen vorgeben“, so Peter Schwarze.

Die Stadt Minden hat eine Hotline eingerichtet, um Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine zu vermitteln. - © MT-Archiv
Die Stadt Minden hat eine Hotline eingerichtet, um Unterkünfte für Geflüchtete aus der Ukraine zu vermitteln. - © MT-Archiv

Er hat in den zurückliegenden Tagen viele Angebote von Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen bekommen, die neben ihren eigenen ukrainischen Verwandten, weitere Personen unterbringen wollen. Wer eine Wohnung oder ein Zimmer bereitstellen kann, soll sich unter der Telefonnummer +49571 89 51 64 oder per E-Mail an ukrainehilfe@minden.de melden. Die Stadt Minden sammelt die Wohnungsangebote innerhalb des Stadtgebietes und vermittelt diese an die Hilfesuchenden. Sie bittet vorerst von Sachspenden abzusehen.

Weitere Informationen gibt es online unter www.minden.de/ukraine.

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