Die MT-Bachelor-Bilanz: „Bist du da eine Pflanze?" Lea Oetjen Minden. Paar Pralinen, warme Worte, bunte Blumen: Nein. RTL hat nicht das Konzept unserer Schnittblumenshow der Liebe geändert. Es geht um den internationalen Tag der Frau. Noch am Montag haben alle betont, wie wichtig es ist, für die Rechte der Frau zu kämpfen. Für die Gleichstellung der Geschlechter. Gegen Sexismus. Und schon heute flimmert der Bachelor wieder über den Bildschirm. Genau mein Humor. Nicht. Endlich wieder aufgehübschte Frauen in knappen Outfits, die um einen Kerl mit Muskeln und Zahnpastalächeln streiten. Ein Herz für Geschlechterklischees. Das ist mein RTL. Keine Sorge. Ich mache das Fass nicht noch weiter auf. Eher ein Fläschen Batida de Coco. Vorhang auf für die vorletzte Folge von und mit dem Bätschi. Langsam aber sicher geht's beim botanischen Dating nämlich um die Wurst. Nun gut. Ums Würstchen. Ach man. Um Niko halt. Der stellt seiner Familie die letzten vier Roschenuschis vor. Also „vier Traumfrauen, absolute Traumfrauen", wie das Griesertchen mal wieder beteuert. Das nennt man in Fachkreisen übrigens eine Hyperbel. Ein rhetorisches Stilmittel der absoluten Übertreibung. Der Doktor Love empfängt seine Auserwählten mit einem schlichten „Hi". Mit gedrückten Daumen warte ich nur darauf, dass eine von den Frauen mal Humor beweist und mit „Wo?" antwortet. Vergebens. Auf Schloss Drachenburg, dem perfekten Drehort für Linda, bleibt alles beim Alten. Kleiner Fakt am Bildschirmrand: Da wird auch Bares für Rares gedreht. Wie passend. Nur das bei Niko noch der Horst-Lichter-Gedächtnis-Schnauzer fehlt. Und, na gut. Die Frauen sind auch eher alles andere als rar. Wenn du siehst, welche potenziellen Schwiegertöchter dir sein Sohn da angeschleppt hat und da eigentlich nur noch Hochprozentiges hilft. #Bachelorpic.twitter.com/KicT4Xy6VI — ♡ TAMARA (@tamarastckr) March 10, 2021Gewöhnlich trifft es eher. Außer Linda natürlich. Aber die ist plötzlich gar nicht wieder zu erkennen. „Linda, du bist so still. So kenne ich dich gar nicht", merkt auch Niko sofort. Wir kennen sie so auch nicht. Von der einstigen Pöbel-Paula, die sich selbst als „zu hübsch für ein Gruppendate" beschrieben hat, ist nichts mehr übrig. Sie will vor der Familie von Niko einen guten Eindruck machen. Quasi das erste Mal in dieser Staffel. Das gelingt überraschenderweise sogar. Familie Griesert ist von allen Schnittblumen-Kämpferinnen höchst angetan. Letztlich erfährt der TV-Zuschauer auch endlich das, was die MT-Leser schon längst wissen. Plus-Abo sei Dank. Niko heißt eigentlich Thomas-Nikolaus. „Wird er zu Hause Nikolaus genannt?", fragt Mimi. Wolfgang, der Papi vom Bätschi, antwortet: „Ja, alles mögliche." Aha? Manchmal also auch Egon. Oder Tobias. Vielleicht ja auch Beate. Wenn deine potenzielle Schwiegermutter dein zukünftiges Spiegelbild ist. #Bachelorpic.twitter.com/QeFbWiVLQi — ♡ TAMARA (@tamarastckr) March 10, 2021Die Sendezeit der Grieserts war kurz, aber nett. Zugegeben: Das ist eine wirklich angenehme Familie. Wie aus dem Bilderbuch. Mami Elisabeth, die unfassbar Ähnlichkeit mit Mimi hat, scheint ein herzlicher Mensch zu sein. „Nikolaus, es ist sicher das erste Mal, dass ich dir das sage. Und auch das letzte Mal. Aber hör' nicht auf mich oder andere, hör auf dich und lass dein Herz sprechen."  So liebevolle Worte hat's in zehn Jahren „Die Wollnys" noch nicht gegeben. Dabei war das doch bislang die Musterfamilie von RTL. Lange Rede, kurzer Sinn. Vielleicht wäre es an der Zeit, einen Fanclub für die Grieserts zu gründen. Es gibt jemanden, der da nun die Zeit für hätte. Am Ende des Tages findet nämlich noch eine Entscheidung statt. Dramatisch eingeleitet von Niko, der eine Runde am Klavier klimpert. Leider legt RTL andere Musik drunter. Ein „Alle meine Entchen" im Griesert-Style bleibt uns verwehrt. Schade. Dafür erfüllt uns der Rosen-Casanova einen anderen Wunsch. Damit meine ich nicht sein hautenges Jackett, dank dem er sicherlich nie Thrombose im Oberarm bekommen wird. Besser. Das Griesertchen schmeißt Linda raus. „Ich hab's gespürt, ich hab's gesehen und ich hab's ignoriert. Weiter geht's. Wenn man fällt, bleibt man nicht liegen. Bestenfalls." Amen. Linda: "Ich hab's gespürt." #Bachelorpic.twitter.com/9EMUIeji5y — Dᴀʏᴅʀᴇᴀᴍᴇʀ (@Tom_Fox81) March 10, 2021Aber Kopf hoch, Linda. Jede Wette wir sehen dich schon bald wieder. Im Dschungelcamp. Oder so. Ansonsten: Du hast ja oft genug betont, dass du eine Königin bist. Vielleicht könntest du ja in Großbritannien mal ein bisschen aufräumen. Und ein bisschen Prinzenrolle mit Charles und Camille verputzen. Oder Linda versucht sich auf Tinder? Da war Bätschi Niko ja einst auch Dauergast. „Ich bin zwar kein Magier, würde dich in der Kiste aber trotzdem gerne zerlegen." „Du bist wie ein Lockdown, ich kann mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen." Alles Gute, Linda. Es folgen die Home-Dates mit ähnlicher Wirkung wie Schlaftabletten. Stephie empfängt Niko in der Wohnung ihrer Mutter. Ah ja. Der Schnittblumen-Hengst bringt als Gastgeschenk ein Kartenspiel mit. Da hat er aber mal ein Ass auf dem Ärmel gezaubert. Höhö. In der Stadt mit K wartet Michele auf den Bätschi. Die Turteltauben gucken sich gemeinsam alte Fotobücher an - von der Einschulung, ihrem Ex-Freund (?!?!) und einer Mottoparty. „Bist du da eine Pflanze?", fragt Niko. Ja, ist sie. Eine Topfpflanze. So eine steht auch bei Mimi daheim. Was eine Überleitung. Die beiden agieren unheimlich vertraut miteinander. Wie ein echtes Pärchen. „Wenn ich nicht weiß, was ich machen soll, gucke ich immer Mimi an. Mimi schenkt Geborgenheit und Sicherheit", schwärmt Niko. „Also bin ich so ein Stressball für dich?", antwortet Mimi wie gewohnt ironisch. „Nein, wie mein zu Hause." Oh. Mein. Gott. Hat sich da etwa schon jemand für eine Frau entschieden? Könnte man meinen, wa? Tja. Zu früh gefreut. Denn es folgt ja noch die vorletzte Nacht der Rosen. „Ich stehe hier und muss auf mein Herz hören", säuselt Niko. Mutti Elisabeth - Liebe Grüße an der Stelle - wäre stolz auf dich. Die erste Botanik geht an Mimi. Logisch. Und die zweite? Oh. Mein. Gott. 2.0. Ich komme mir schon vor wie bei Bibel-TV. Aber die zweite Rose geht an Stephie. Topfavoritin Michele ist damit raus. Zumindest kurz. Die Entscheidung bereut Niko wohl ganz fix wieder. „Wie süß ist sie auch? Was ist das für eine tolle Frau? Wahnsinn, oder? Das war mit Abstand die schwerste Entscheidung und wird die schwerste Entscheidung bleiben. Ich vermisse sie jetzt schon", sagt der Bätschi tieftraurig. Damit endet die Folge. Im Trailer für die nächste Woche sehen wir nur, dass Niko bei Michele anruft. Danach sieht alles danach aus, als würde er sie noch einmal treffen. Sorgt er für eine Bachelor-Premiere? Holt er Michele zurück? Dann muss er ja eigentlich auch ihr die letzte Rose geben, oder? Fragen über Fragen. Antworten habe ich nicht. Wie immer. Nur so viel: Das erste Mal in der Bätschi-Geschichte dauert ein Finale knapp zwei Stunden. Vielversprechend. Übrigens: Ob Niko mit der Gewinnerin noch zusammen ist, erfahren wir erst am 24. März. Das Kult-Wiedersehen mit vielen Kandidatinnen der Staffel ist für die finale Folge verschoben worden. Dann heißt es entweder: „Das ist die Frau an der Seite von Bachelor Niko" oder einfach „Konnten sich nicht mehr riechen: Bachelor-Paar trennt sich nach Corona-Quarantäne". Ja. Der braucht ein bisschen. Aber bis nächste Woche ist ja noch genug Zeit. Adios Amigos.

Die MT-Bachelor-Bilanz: „Bist du da eine Pflanze?"

Gute Nachricht für Niko: Seine Anzüge sitzen bei seinem120er Bizeps so eng, dass er sicherlich nie Thrombose im Arm bekommen wird.
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Minden. Paar Pralinen, warme Worte, bunte Blumen: Nein. RTL hat nicht das Konzept unserer Schnittblumenshow der Liebe geändert. Es geht um den internationalen Tag der Frau. Noch am Montag haben alle betont, wie wichtig es ist, für die Rechte der Frau zu kämpfen. Für die Gleichstellung der Geschlechter. Gegen Sexismus. Und schon heute flimmert der Bachelor wieder über den Bildschirm. Genau mein Humor. Nicht. Endlich wieder aufgehübschte Frauen in knappen Outfits, die um einen Kerl mit Muskeln und Zahnpastalächeln streiten. Ein Herz für Geschlechterklischees. Das ist mein RTL. Keine Sorge. Ich mache das Fass nicht noch weiter auf. Eher ein Fläschen Batida de Coco. Vorhang auf für die vorletzte Folge von und mit dem Bätschi.

Langsam aber sicher geht's beim botanischen Dating nämlich um die Wurst. Nun gut. Ums Würstchen. Ach man. Um Niko halt. Der stellt seiner Familie die letzten vier Roschenuschis vor. Also „vier Traumfrauen, absolute Traumfrauen", wie das Griesertchen mal wieder beteuert. Das nennt man in Fachkreisen übrigens eine Hyperbel. Ein rhetorisches Stilmittel der absoluten Übertreibung.

Der Doktor Love empfängt seine Auserwählten mit einem schlichten „Hi". Mit gedrückten Daumen warte ich nur darauf, dass eine von den Frauen mal Humor beweist und mit „Wo?" antwortet. Vergebens. Auf Schloss Drachenburg, dem perfekten Drehort für Linda, bleibt alles beim Alten. Kleiner Fakt am Bildschirmrand: Da wird auch Bares für Rares gedreht. Wie passend. Nur das bei Niko noch der Horst-Lichter-Gedächtnis-Schnauzer fehlt. Und, na gut. Die Frauen sind auch eher alles andere als rar.

Malina Reckordt

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Gewöhnlich trifft es eher. Außer Linda natürlich. Aber die ist plötzlich gar nicht wieder zu erkennen. „Linda, du bist so still. So kenne ich dich gar nicht", merkt auch Niko sofort. Wir kennen sie so auch nicht. Von der einstigen Pöbel-Paula, die sich selbst als „zu hübsch für ein Gruppendate" beschrieben hat, ist nichts mehr übrig. Sie will vor der Familie von Niko einen guten Eindruck machen. Quasi das erste Mal in dieser Staffel.

„Hallo, ich bin Mimi. Ich heirate bald ihren Sohn." So - oder so ähnlich - hat sich Mimi-Michelle den Eltern von Niko vorgestellt. Elisabeth und Wolfgang waren ganz angetan von ihrer zukünftigen Ex-Schwiegertochter. - © RTL/TVNOW www.tvnow.de
„Hallo, ich bin Mimi. Ich heirate bald ihren Sohn." So - oder so ähnlich - hat sich Mimi-Michelle den Eltern von Niko vorgestellt. Elisabeth und Wolfgang waren ganz angetan von ihrer zukünftigen Ex-Schwiegertochter. - © RTL/TVNOW www.tvnow.de

Das gelingt überraschenderweise sogar. Familie Griesert ist von allen Schnittblumen-Kämpferinnen höchst angetan. Letztlich erfährt der TV-Zuschauer auch endlich das, was die MT-Leser schon längst wissen. Plus-Abo sei Dank. Niko heißt eigentlich Thomas-Nikolaus. „Wird er zu Hause Nikolaus genannt?", fragt Mimi. Wolfgang, der Papi vom Bätschi, antwortet: „Ja, alles mögliche." Aha? Manchmal also auch Egon. Oder Tobias. Vielleicht ja auch Beate.

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Die Sendezeit der Grieserts war kurz, aber nett. Zugegeben: Das ist eine wirklich angenehme Familie. Wie aus dem Bilderbuch. Mami Elisabeth, die unfassbar Ähnlichkeit mit Mimi hat, scheint ein herzlicher Mensch zu sein. „Nikolaus, es ist sicher das erste Mal, dass ich dir das sage. Und auch das letzte Mal. Aber hör' nicht auf mich oder andere, hör auf dich und lass dein Herz sprechen."

Falls es noch keinen Fanclub für Christina, die Schwester vom rosenverteilenden Griesertchen, gibt, würde ich hier und heute gerne einen gründen. Die Dame ganz links im Bild scheint all das zu haben, was viele Kandidatinnen diese Staffel haben vermissen lassen - ein Gehirn, Humor, Anstand und Stil.

Die Verwendung des sendungsbezogenen Materials ist nur mit dem Hinweis und Verlinkung auf TVNOW gestattet. - © RTL/TVNOW www.tvnow.de
Falls es noch keinen Fanclub für Christina, die Schwester vom rosenverteilenden Griesertchen, gibt, würde ich hier und heute gerne einen gründen. Die Dame ganz links im Bild scheint all das zu haben, was viele Kandidatinnen diese Staffel haben vermissen lassen - ein Gehirn, Humor, Anstand und Stil.
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 So liebevolle Worte hat's in zehn Jahren „Die Wollnys" noch nicht gegeben. Dabei war das doch bislang die Musterfamilie von RTL. Lange Rede, kurzer Sinn. Vielleicht wäre es an der Zeit, einen Fanclub für die Grieserts zu gründen. Es gibt jemanden, der da nun die Zeit für hätte. Am Ende des Tages findet nämlich noch eine Entscheidung statt. Dramatisch eingeleitet von Niko, der eine Runde am Klavier klimpert. Leider legt RTL andere Musik drunter. Ein „Alle meine Entchen" im Griesert-Style bleibt uns verwehrt. Schade.

Dafür erfüllt uns der Rosen-Casanova einen anderen Wunsch. Damit meine ich nicht sein hautenges Jackett, dank dem er sicherlich nie Thrombose im Oberarm bekommen wird. Besser. Das Griesertchen schmeißt Linda raus. „Ich hab's gespürt, ich hab's gesehen und ich hab's ignoriert. Weiter geht's. Wenn man fällt, bleibt man nicht liegen. Bestenfalls." Amen.

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Aber Kopf hoch, Linda. Jede Wette wir sehen dich schon bald wieder. Im Dschungelcamp. Oder so. Ansonsten: Du hast ja oft genug betont, dass du eine Königin bist. Vielleicht könntest du ja in Großbritannien mal ein bisschen aufräumen. Und ein bisschen Prinzenrolle mit Charles und Camille verputzen. Oder Linda versucht sich auf Tinder? Da war Bätschi Niko ja einst auch Dauergast. „Ich bin zwar kein Magier, würde dich in der Kiste aber trotzdem gerne zerlegen." „Du bist wie ein Lockdown, ich kann mir ein Leben ohne dich nicht mehr vorstellen." Alles Gute, Linda.

Stephie im Gespräch mit Daniel Radcliffe. Ups. Ne, stimmt. Das ist Menderes. Auch nicht? Ach ja. Das ist Alex, der Bruder von Niko.

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Stephie im Gespräch mit Daniel Radcliffe. Ups. Ne, stimmt. Das ist Menderes. Auch nicht? Ach ja. Das ist Alex, der Bruder von Niko.
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Es folgen die Home-Dates mit ähnlicher Wirkung wie Schlaftabletten. Stephie empfängt Niko in der Wohnung ihrer Mutter. Ah ja. Der Schnittblumen-Hengst bringt als Gastgeschenk ein Kartenspiel mit. Da hat er aber mal ein Ass auf dem Ärmel gezaubert. Höhö. In der Stadt mit K wartet Michele auf den Bätschi. Die Turteltauben gucken sich gemeinsam alte Fotobücher an - von der Einschulung, ihrem Ex-Freund (?!?!) und einer Mottoparty. „Bist du da eine Pflanze?", fragt Niko. Ja, ist sie. Eine Topfpflanze. So eine steht auch bei Mimi daheim. Was eine Überleitung. Die beiden agieren unheimlich vertraut miteinander. Wie ein echtes Pärchen. „Wenn ich nicht weiß, was ich machen soll, gucke ich immer Mimi an. Mimi schenkt Geborgenheit und Sicherheit", schwärmt Niko. „Also bin ich so ein Stressball für dich?", antwortet Mimi wie gewohnt ironisch. „Nein, wie mein zu Hause." Oh. Mein. Gott. Hat sich da etwa schon jemand für eine Frau entschieden? Könnte man meinen, wa? Tja. Zu früh gefreut.

Denn es folgt ja noch die vorletzte Nacht der Rosen. „Ich stehe hier und muss auf mein Herz hören", säuselt Niko. Mutti Elisabeth - Liebe Grüße an der Stelle - wäre stolz auf dich. Die erste Botanik geht an Mimi. Logisch. Und die zweite? Oh. Mein. Gott. 2.0. Ich komme mir schon vor wie bei Bibel-TV. Aber die zweite Rose geht an Stephie. Topfavoritin Michele ist damit raus.

Zumindest kurz. Die Entscheidung bereut Niko wohl ganz fix wieder. „Wie süß ist sie auch? Was ist das für eine tolle Frau? Wahnsinn, oder? Das war mit Abstand die schwerste Entscheidung und wird die schwerste Entscheidung bleiben. Ich vermisse sie jetzt schon", sagt der Bätschi tieftraurig. Damit endet die Folge. Im Trailer für die nächste Woche sehen wir nur, dass Niko bei Michele anruft. Danach sieht alles danach aus, als würde er sie noch einmal treffen. Sorgt er für eine Bachelor-Premiere? Holt er Michele zurück? Dann muss er ja eigentlich auch ihr die letzte Rose geben, oder? Fragen über Fragen. Antworten habe ich nicht. Wie immer. Nur so viel: Das erste Mal in der Bätschi-Geschichte dauert ein Finale knapp zwei Stunden. Vielversprechend.

Übrigens: Ob Niko mit der Gewinnerin noch zusammen ist, erfahren wir erst am 24. März. Das Kult-Wiedersehen mit vielen Kandidatinnen der Staffel ist für die finale Folge verschoben worden. Dann heißt es entweder: „Das ist die Frau an der Seite von Bachelor Niko" oder einfach „Konnten sich nicht mehr riechen: Bachelor-Paar trennt sich nach Corona-Quarantäne". Ja. Der braucht ein bisschen. Aber bis nächste Woche ist ja noch genug Zeit. Adios Amigos.

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