Die Camping-Packliste: Was beim Urlaub mit Wohnwagen und Co. nicht fehlen darf Malina Reckordt Minden. Entweder man packt zu viel oder zu wenig ein – Urlauber kennen das Problem, welches sich jedes Jahr zu wiederholen scheint. Wie sieht es beim Campen aus? Ist es eine logistische Meisterleistung oder doch einfacher als gedacht, alles Notwendige beisammen zu haben? Familie Hormann aus Minden hat ihren Wohnwagen ausgeräumt. „Wir nehmen bewusst nur das Nötigste mit. Einige Dinge sollte aber jeder Camper einpacken", sagt Malte Hormann. Das seien zum Beispiel Stühle, Tisch, Sonnen- und Regenschutz, Kochzubehör und etwas Werkzeug. Praktisch für einen Urlaub am Meer oder am See sei eine kleine Wäschespinne, um Handtücher und Badesachen zu trocknen. „Das Zubehör zum Kochen lässt man am besten direkt im Wohnwagen, so muss man die Sachen nicht jedes Mal umräumen und man vergisst nichts", sagt Anneke Hormann. Dennoch hätten sie zuletzt zum Beispiel einen Pfannenwender vergessen und sich den dann beim Nachbarn auf dem Camping-Platz geliehen. „Das ist das tolle am Campen. Man hilft sich gegenseitig", sagt die 33-Jährige. Eine kleine Grundausstattung an Lebensmitteln, wie Nudeln, Soße oder Pfannkuchenteig, haben die Hormanns immer dabei. Apropos: Gekocht wird meistens draußen auf einer Doppelkochplatte, die mit Strom betrieben wird. „Wir können auch im Wohnwagen kochen, draußen macht es allerdings weniger Dreck", sagt Anneke Hormann. Für den Abwasch haben sie eine Kiste dabei, mit der man das dreckige Geschirr und Besteck zum Spülbereich auf dem Campingplatz transportieren kann. Nützlich sei es außerdem, ein bisschen Waschmittel dabei zu haben. „So muss man nicht gleich eine ganze Packung kaufen, wenn man nur mal eben die Badehandtücher durchwaschen möchte", sagt Anneke Hormann. In Zeiten von Corona habe sich eine Anschaffung gelohnt: Eine Solar-Dusche. „Auf einigen Camping-Plätzen waren anfangs die Duschen nämlich noch geschlossen", sagt Malte Hormann. Die Alternative funktioniere prima. Dazu befüllt man einen Beutel mit 20 Litern Wasser und die Sonne heizt das Wasser innerhalb weniger Stunden auf. „Inzwischen sind die Sanitär-Anlagen überwiegend wieder geöffnet, man muss beim Betreten nur eine Mundschutz tragen", so Malte Hormann weiter. Was Anneke und Malte Hormann gar nicht vermissen, ist der Fernseher – auch wenn ihre beiden Kinder dem nicht so ganz zustimmen. „Ein paar gute Bücher und Spielzeug für die Kinder sind die bessere Alternative", meint Anneke Hormann. Tipps für das richtige Camping-Zubehör: Egal ob man mit dem Wohnwagen oder Zelt unterwegs ist, einige Dinge braucht man auf jeden Fall. Dazu gehören: gültiger Personalausweise/Reisepass Fahrzeugpapiere und Führerschein Versicherungskarte Kreditkarten und Bargeld (nicht überall kann man kontaklos bezahlen, auf einem Camping-Platz braucht man in der Regel Münzen zum Duschen Reiseapotheke Checkliste für den Urlaub mit Wohnwagen: Camping-Geschirr wie Teller, Becher, Tassen, Gläser, Besteck, Töpfe, Pfannen, Schneidebretter, Kaffeekocher sowie Spülmittel, Schwamm, Handtücher, Müllbeutel Dosenöffner, Flaschenöffner und Korkenzieher, Taschenmesser, Abfallsäcke, Frischhalteboxen Bettzeug wie Kissen, Laken, Bettbezüge Kleiner Vorrat an Lebensmitteln, die haltbar sind, Gewürze, Essig/Öl, Snacks für die Fahrt Zahnbürste und -pasta, Toilettenpapier, Shampoo, Seife, Desinfektionsmittel, Sonnenschutz, After-Sun-Produkte, Insektenspray Strom- und Gasadapter für andere Länder, Mehrfachsteckdosen Taschen- oder Stirnlampen, um sich nachts auf dem Campingplatz zurecht zu finden Wasserkanister für Trinkwasser/Dusche Werkzeug, Warndreieck, Verbandskasten Unterlegkeile/Auffahrkeile, um Unebenheiten auf dem Campingplatz auszugleichen Kabeltrommel für den Stromanschluss Checkliste für den Urlaub mit Zelt: Zelt und Heringe, Schlafsack, Kopfkissen und Isomatte/aufblasbare Matratze Funktionskleidung, die man leicht waschen kann und schnell trocknet Taschenlampe/Stirnlampe, um das Zelt auch im Dunkeln aufbauen zu können Campingkocher/Einweggrills, Multifunktions Taschenmesser

Die Camping-Packliste: Was beim Urlaub mit Wohnwagen und Co. nicht fehlen darf

Die Camping-Ausstattung der Familie Hormann: Mit einem 52 Jahre alten Tabbert Comtesse sind Anneke und Malte Hormann sowie ihre beiden Kinder Eline und Jonte auf Reisen. MT- © Foto: Malina Reckordt

Minden. Entweder man packt zu viel oder zu wenig ein – Urlauber kennen das Problem, welches sich jedes Jahr zu wiederholen scheint. Wie sieht es beim Campen aus? Ist es eine logistische Meisterleistung oder doch einfacher als gedacht, alles Notwendige beisammen zu haben? Familie Hormann aus Minden hat ihren Wohnwagen ausgeräumt.

„Wir nehmen bewusst nur das Nötigste mit. Einige Dinge sollte aber jeder Camper einpacken", sagt Malte Hormann. Das seien zum Beispiel Stühle, Tisch, Sonnen- und Regenschutz, Kochzubehör und etwas Werkzeug. Praktisch für einen Urlaub am Meer oder am See sei eine kleine Wäschespinne, um Handtücher und Badesachen zu trocknen.

„Das Zubehör zum Kochen lässt man am besten direkt im Wohnwagen, so muss man die Sachen nicht jedes Mal umräumen und man vergisst nichts", sagt Anneke Hormann. Dennoch hätten sie zuletzt zum Beispiel einen Pfannenwender vergessen und sich den dann beim Nachbarn auf dem Camping-Platz geliehen. „Das ist das tolle am Campen. Man hilft sich gegenseitig", sagt die 33-Jährige. Eine kleine Grundausstattung an Lebensmitteln, wie Nudeln, Soße oder Pfannkuchenteig, haben die Hormanns immer dabei.

Apropos: Gekocht wird meistens draußen auf einer Doppelkochplatte, die mit Strom betrieben wird. „Wir können auch im Wohnwagen kochen, draußen macht es allerdings weniger Dreck", sagt Anneke Hormann. Für den Abwasch haben sie eine Kiste dabei, mit der man das dreckige Geschirr und Besteck zum Spülbereich auf dem Campingplatz transportieren kann.

Nützlich sei es außerdem, ein bisschen Waschmittel dabei zu haben. „So muss man nicht gleich eine ganze Packung kaufen, wenn man nur mal eben die Badehandtücher durchwaschen möchte", sagt Anneke Hormann.

In Zeiten von Corona habe sich eine Anschaffung gelohnt: Eine Solar-Dusche. „Auf einigen Camping-Plätzen waren anfangs die Duschen nämlich noch geschlossen", sagt Malte Hormann. Die Alternative funktioniere prima. Dazu befüllt man einen Beutel mit 20 Litern Wasser und die Sonne heizt das Wasser innerhalb weniger Stunden auf. „Inzwischen sind die Sanitär-Anlagen überwiegend wieder geöffnet, man muss beim Betreten nur eine Mundschutz tragen", so Malte Hormann weiter.

Was Anneke und Malte Hormann gar nicht vermissen, ist der Fernseher – auch wenn ihre beiden Kinder dem nicht so ganz zustimmen. „Ein paar gute Bücher und Spielzeug für die Kinder sind die bessere Alternative", meint Anneke Hormann.

Tipps für das richtige Camping-Zubehör:

Egal ob man mit dem Wohnwagen oder Zelt unterwegs ist, einige Dinge braucht man auf jeden Fall. Dazu gehören:

  • gültiger Personalausweise/Reisepass
  • Fahrzeugpapiere und Führerschein
  • Versicherungskarte
  • Kreditkarten und Bargeld (nicht überall kann man kontaklos bezahlen, auf einem Camping-Platz braucht man in der Regel Münzen zum Duschen
  • Reiseapotheke

Checkliste für den Urlaub mit Wohnwagen:

  • Camping-Geschirr wie Teller, Becher, Tassen, Gläser, Besteck, Töpfe, Pfannen, Schneidebretter, Kaffeekocher sowie Spülmittel, Schwamm, Handtücher, Müllbeutel
  • Dosenöffner, Flaschenöffner und Korkenzieher, Taschenmesser, Abfallsäcke, Frischhalteboxen
  • Bettzeug wie Kissen, Laken, Bettbezüge
  • Kleiner Vorrat an Lebensmitteln, die haltbar sind, Gewürze, Essig/Öl, Snacks für die Fahrt
  • Zahnbürste und -pasta, Toilettenpapier, Shampoo, Seife, Desinfektionsmittel, Sonnenschutz, After-Sun-Produkte, Insektenspray
  • Strom- und Gasadapter für andere Länder, Mehrfachsteckdosen
  • Taschen- oder Stirnlampen, um sich nachts auf dem Campingplatz zurecht zu finden
  • Wasserkanister für Trinkwasser/Dusche Werkzeug, Warndreieck, Verbandskasten
  • Unterlegkeile/Auffahrkeile, um Unebenheiten auf dem Campingplatz auszugleichen
  • Kabeltrommel für den Stromanschluss

Checkliste für den Urlaub mit Zelt:

  • Zelt und Heringe, Schlafsack, Kopfkissen und Isomatte/aufblasbare Matratze
  • Funktionskleidung, die man leicht waschen kann und schnell trocknet
  • Taschenlampe/Stirnlampe, um das Zelt auch im Dunkeln aufbauen zu können
  • Campingkocher/Einweggrills, Multifunktions
  • Taschenmesser
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