Diamantene Hochzeit für Elfriede und Heinrich Redecker Christine Riechmann Minden. Gefeiert haben die Redeckers schon immer gerne. Umso trauriger ist das Jubelpaar, dass es seine Diamantene Hochzeit am 5. April nicht mit allen Freunden, Kindern, Enkelkindern und Verwandten zelebrieren konnte. „Aber das holen wir nach, sobald Corona es zulässt“, verspricht Elfriede Redecker. „Ja sicher“, pflichtet ihr Ehemann Heinrich bei. „Das soll ein richtiges Fest werden.“ Genauso, wie die Feier vor 60 Jahren, als sich Elfriede und Heinrich Redecker den Bund fürs Leben schworen. Damals wurde in Heinrichs Heimatort Quetzen mit 60 Personen ordentlich gefeiert. „Das war ein schönes Fest“, erinnert sich seine Frau. Kennengelernt hatte sich das junge Paar drei Jahre zuvor auf einem Erntefest in Rusbend, dem Heimatort von Elfriede. Nach mehreren Verabredungen konnte die beiden nichts mehr trennen. Aus beruflichen Gründen – Heinrich, der gelernte Maurer, begann dei der Deutschen Bundesbahn zu arbeiten – zog es das Paar nach Minden, wo Elfriede einige Jahre in einer Fabrik an der Karlstraße arbeitete. 1962 und 1964 wurden die beiden Söhne Thorsten und Holger geboren und brachten ihren Vater schnell wieder seinem alten Hobby, dem Fußballspielen, näher. Im Eisenbahner-Sportverein fand die gesamte Familie nicht nur eine sportliche, sondern auch eine gesellige Heimat. „Wir waren eine tolle Clique“, erinnert sich die heute 80-jährige Elfriede an viele schöne Unternehmungen und Feste mit einem großen Bekanntenkreis zurück. „Wir sind schon eine richtige Fußball-Familie“, sagt Heinrich. Auch wenn Elfriede nicht ein ganz so großer Fan wie ihr Mann ist, hat der Ballsport die Eheleute nie gespalten. Zwar schlägt Heinrichs Herz für den HSV – „Im Moment trage ich sogar wieder den Schal bei den Spielen vor dem Fernseher“ – und das seiner Frau mehr für den BVB. Da Heinrich die Dortmunder aber auch mag, gibt es keine Probleme. Die habe es sowieso eher seltener gegeben. „Wir haben viel gemeinsam gemacht“, erzählt Elfriede aus ihrem gemeinsamen Leben. „Da ist keiner alleine losgegangen.“ Auch heute noch gehen sie immer zusammen einkaufen. Besonders gern sind die Redeckers verreist – am liebsten in den Süden, wo die Sonne scheint. „Das Wetter hier ist ja so unbeständig“, meint der 81-jährige Heinrich. Zusammen waren sie in Spanien, Griechenland und Italien. „Urlaub war immer Pflicht.“ Was die beiden so lange zusammengehalten hat? „Ehrlichkeit, Treue und Liebe müssen sowieso vorhanden sein“, meint Heinrich. Elfriede ist der Ansicht, dass man sich aufeinander verlassen können muss und nicht so schnell auseinander gehen darf, wenn es mal nicht so läuft. Und so lässt sich das Jubelpaar auch von Corona nicht unterkriegen. Am 5. April haben die beiden im kleinsten Familienkreis auf 60 gemeinsame Jahre angestoßen.

Diamantene Hochzeit für Elfriede und Heinrich Redecker

Minden. Gefeiert haben die Redeckers schon immer gerne. Umso trauriger ist das Jubelpaar, dass es seine Diamantene Hochzeit am 5. April nicht mit allen Freunden, Kindern, Enkelkindern und Verwandten zelebrieren konnte. „Aber das holen wir nach, sobald Corona es zulässt“, verspricht Elfriede Redecker. „Ja sicher“, pflichtet ihr Ehemann Heinrich bei. „Das soll ein richtiges Fest werden.“

Diamantene Hochzeit: Heinrich und Elfriede Redecker sind seit 60 Jahren verheiratet. MT-Foto: Christine Riechmann - © Christine Riechmann
Diamantene Hochzeit: Heinrich und Elfriede Redecker sind seit 60 Jahren verheiratet. MT-Foto: Christine Riechmann - © Christine Riechmann

Genauso, wie die Feier vor 60 Jahren, als sich Elfriede und Heinrich Redecker den Bund fürs Leben schworen. Damals wurde in Heinrichs Heimatort Quetzen mit 60 Personen ordentlich gefeiert. „Das war ein schönes Fest“, erinnert sich seine Frau.

Kennengelernt hatte sich das junge Paar drei Jahre zuvor auf einem Erntefest in Rusbend, dem Heimatort von Elfriede. Nach mehreren Verabredungen konnte die beiden nichts mehr trennen. Aus beruflichen Gründen – Heinrich, der gelernte Maurer, begann dei der Deutschen Bundesbahn zu arbeiten – zog es das Paar nach Minden, wo Elfriede einige Jahre in einer Fabrik an der Karlstraße arbeitete.

1962 und 1964 wurden die beiden Söhne Thorsten und Holger geboren und brachten ihren Vater schnell wieder seinem alten Hobby, dem Fußballspielen, näher. Im Eisenbahner-Sportverein fand die gesamte Familie nicht nur eine sportliche, sondern auch eine gesellige Heimat. „Wir waren eine tolle Clique“, erinnert sich die heute 80-jährige Elfriede an viele schöne Unternehmungen und Feste mit einem großen Bekanntenkreis zurück.

„Wir sind schon eine richtige Fußball-Familie“, sagt Heinrich. Auch wenn Elfriede nicht ein ganz so großer Fan wie ihr Mann ist, hat der Ballsport die Eheleute nie gespalten. Zwar schlägt Heinrichs Herz für den HSV – „Im Moment trage ich sogar wieder den Schal bei den Spielen vor dem Fernseher“ – und das seiner Frau mehr für den BVB. Da Heinrich die Dortmunder aber auch mag, gibt es keine Probleme.

Die habe es sowieso eher seltener gegeben. „Wir haben viel gemeinsam gemacht“, erzählt Elfriede aus ihrem gemeinsamen Leben. „Da ist keiner alleine losgegangen.“ Auch heute noch gehen sie immer zusammen einkaufen.

Besonders gern sind die Redeckers verreist – am liebsten in den Süden, wo die Sonne scheint. „Das Wetter hier ist ja so unbeständig“, meint der 81-jährige Heinrich. Zusammen waren sie in Spanien, Griechenland und Italien. „Urlaub war immer Pflicht.“

Was die beiden so lange zusammengehalten hat? „Ehrlichkeit, Treue und Liebe müssen sowieso vorhanden sein“, meint Heinrich. Elfriede ist der Ansicht, dass man sich aufeinander verlassen können muss und nicht so schnell auseinander gehen darf, wenn es mal nicht so läuft.

Und so lässt sich das Jubelpaar auch von Corona nicht unterkriegen. Am 5. April haben die beiden im kleinsten Familienkreis auf 60 gemeinsame Jahre angestoßen.

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