Diamantene Hochzeit: Zum 60-Jährigen erfüllt er ihr diesen lang ersehnten Wunsch Fabian Terwey Minden (fat). Erstmals in die Augen schauten sie sich auf dem Schützenfesttanz in der ehemaligen Mindener Gaststätte „Parkhaus“. Seit 60 Jahren sind Erika und Hans-Werner Kaltofen nun auf den Tag genau verheiratet. Heute feiert das Mindener Ehepaar Diamanthochzeit. Am 6. Mai 1961 gaben sie sich im Mindener Dom das Ja-Wort, tags zuvor vermählten sie sich bereits standesamtlich. „Es war Liebe auf den ersten Blick“, sagt Hans-Werner Kaltofen: „So einer tollen Frau musste ich einfach hinterherlaufen.“ Erika Kaltofen erinnert sich: „Beim ersten Kennenlernen haben wir aber erstmal nur dumm nebeneinandergestanden.“ Heute haben sie drei Kinder und vier Enkel und sitzen vertraut im Strandkorb in ihrem Garten zusammen. Den wünscht sich die heute 77-Jährige bereits seit 20 Jahren. Hans-Werner Kaltofen hat ihr den Strandkorb zum Jubiläum geschenkt. Er vermittelt das Urlaubsgefühl, das die beiden altersbedingt nur noch selten haben. „Wir waren sehr jung – noch Kinder“, sagt Hans-Werner Kaltofen zum ersten Aufeinandertreffen. Sie war 15, der heute 79-Jährige 17. Doch wenige Zeit später hatte der passionierte Angler bereits einen Führerschein – und ein Auto. So chauffierte er „seine“ Erika zur Arbeit und holte sie auf dem Nachhauseweg wieder ab. Die heutige Rentnerin, geborene Averbeck, wuchs im Mindener Norden auf und absolvierte damals bei Hagemeyer eine Lehre als Verkäuferin. Ihr Ehemann wohnte an der Bastaustraße, erlernte den Beruf des Heizungstechnikers und machte sich später selbstständig. „Auf den Autofahrten sind wir uns nähergekommen. Dann wurde es immer mehr“, berichtet sie. Eineinhalb Jahre später heiratete das Paar. „Heute sind wir stolz, so lange verheiratet zu sein“, sagt Erika Kaltofen. Die Kinder sind seit gut 20 Jahren aus dem Haus. Das hatten sie 1967 im Bierpohlweg gebaut. Dort leben sie seit ihrem Umzug aus der ersten gemeinsamen Wohnung in Barkhausen noch immer. Früher kegelten sie an den Wochenenden. „Heute haben wir den Garten“, sagt Erika Kaltofen. „Meine Frau geht da auf“, erklärt Hans-Werner Kaltofen: „Ich bin nicht so fürs Buddeln.“ Weil die Kraft nachlasse, erhalte sie aber viel Unterstützung von ihren Kindern und den vier Enkeln – drei Jungs und ein Mädchen. „Eigentlich wollten wir groß mit 100 Leuten in einer Gaststätte feiern. Das geht nun leider nicht wegen Corona. Wir werden aber sicher anstoßen. Der ein oder andere wird kurz vorbeikommen“, sagt Erika Kaltofen. Für „ihren“ Hans-Werner habe sie am Ehrentag noch ein kleines Geschenk parat. Mehr verrät sie aber nicht. Überraschungen halten eben auch die längste Liebe jung.

Diamantene Hochzeit: Zum 60-Jährigen erfüllt er ihr diesen lang ersehnten Wunsch

Hand in Hand: Erika und Hans-Werner Kaltofen sitzen in ihrem Garten im Strandkorb. Den hat der 79-Jährige seiner Ehefrau zur Diamanthochzeit geschenkt. MT-Foto: Terwey © Fabian Terwey

Minden (fat). Erstmals in die Augen schauten sie sich auf dem Schützenfesttanz in der ehemaligen Mindener Gaststätte „Parkhaus“. Seit 60 Jahren sind Erika und Hans-Werner Kaltofen nun auf den Tag genau verheiratet. Heute feiert das Mindener Ehepaar Diamanthochzeit. Am 6. Mai 1961 gaben sie sich im Mindener Dom das Ja-Wort, tags zuvor vermählten sie sich bereits standesamtlich.

„Es war Liebe auf den ersten Blick“, sagt Hans-Werner Kaltofen: „So einer tollen Frau musste ich einfach hinterherlaufen.“ Erika Kaltofen erinnert sich: „Beim ersten Kennenlernen haben wir aber erstmal nur dumm nebeneinandergestanden.“ Heute haben sie drei Kinder und vier Enkel und sitzen vertraut im Strandkorb in ihrem Garten zusammen. Den wünscht sich die heute 77-Jährige bereits seit 20 Jahren. Hans-Werner Kaltofen hat ihr den Strandkorb zum Jubiläum geschenkt. Er vermittelt das Urlaubsgefühl, das die beiden altersbedingt nur noch selten haben.

„Wir waren sehr jung – noch Kinder“, sagt Hans-Werner Kaltofen zum ersten Aufeinandertreffen. Sie war 15, der heute 79-Jährige 17. Doch wenige Zeit später hatte der passionierte Angler bereits einen Führerschein – und ein Auto. So chauffierte er „seine“ Erika zur Arbeit und holte sie auf dem Nachhauseweg wieder ab. Die heutige Rentnerin, geborene Averbeck, wuchs im Mindener Norden auf und absolvierte damals bei Hagemeyer eine Lehre als Verkäuferin. Ihr Ehemann wohnte an der Bastaustraße, erlernte den Beruf des Heizungstechnikers und machte sich später selbstständig. „Auf den Autofahrten sind wir uns nähergekommen. Dann wurde es immer mehr“, berichtet sie. Eineinhalb Jahre später heiratete das Paar. „Heute sind wir stolz, so lange verheiratet zu sein“, sagt Erika Kaltofen.

Die Kinder sind seit gut 20 Jahren aus dem Haus. Das hatten sie 1967 im Bierpohlweg gebaut. Dort leben sie seit ihrem Umzug aus der ersten gemeinsamen Wohnung in Barkhausen noch immer. Früher kegelten sie an den Wochenenden. „Heute haben wir den Garten“, sagt Erika Kaltofen. „Meine Frau geht da auf“, erklärt Hans-Werner Kaltofen: „Ich bin nicht so fürs Buddeln.“ Weil die Kraft nachlasse, erhalte sie aber viel Unterstützung von ihren Kindern und den vier Enkeln – drei Jungs und ein Mädchen.

„Eigentlich wollten wir groß mit 100 Leuten in einer Gaststätte feiern. Das geht nun leider nicht wegen Corona. Wir werden aber sicher anstoßen. Der ein oder andere wird kurz vorbeikommen“, sagt Erika Kaltofen. Für „ihren“ Hans-Werner habe sie am Ehrentag noch ein kleines Geschenk parat. Mehr verrät sie aber nicht. Überraschungen halten eben auch die längste Liebe jung.

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