Diakonie stellt Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge zur Verfügung Minden (mt/rad). Die Diakonie Stiftung Salem richtet kurzfristig eine Notunterkunft für geflüchtete Menschen aus der Ukraine ein. Dafür stellt die Diakonie der Stadt Minden das Hildegard-Schumacher-Haus am Friedrich-Schlüter-Weg zur Verfügung, heißt es in einer Pressemitteilung. „Wir richten uns auch auf die Aufnahme von Pflegebedürftigen und Müttern mit Kindern ein“, erklärte Christian Schultz, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem. Gerade diese Personengruppen könne die Diakonie Stiftung Salem mit ihren Erfahrungen besonders unterstützen. Bis zu 60 Plätze stehen zur Verfügung Das Hildegard-Schumacher-Haus steht derzeit aufgrund von geplanten Umbaumaßnahmen leer. Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen seien bereits umgezogen, etwa in die vor Kurzem eröffnete „Wohnanlage Im Römerlager“ der Diakonie in Porta Westfalica, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Hildegard-Schumacher-Haus bietet Wohnraum für bis zu 60 Personen. Wann und wie viele Menschen die Noteinrichtung beziehen, sei derzeit allerdings noch unklar. Stadt reaktiviert ehemalige Grundschule Leteln als Unterkunft Um Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine eine Unterkunft zu geben, die nicht durch private Angebote untergebracht werden können, hat die Stadt Minden bereits die Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Grundschule in Leteln reaktiviert (das MT berichtete). Städtische Mitarbeiter hätten die Unterkunft hergerichtet, so dass zunächst 36 Plätze für Personen zur Verfügung stünden, hieß es bei einem Info-Abend am Donnerstag in Leteln. Weitere 36 Plätze würden eingerichtet. Die Hilfsbereitschaft der Menschen in Minden ist groß, die Verwaltung hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern erhalten, die sich auf den Weg zur Grenze machen und Geflüchtete nach Minden holen wollen. Das berichtete Ruth Georgowitsch, stellvertretende Leiterin Bereich Soziales der Stadt Minden, bei der Info-Veranstaltung. Die Bürgerinnen und Bürger wollten wissen, welche Möglichkeiten es gebe, Familien oder Einzelpersonen unterzubringen. Wann und vor allem wie viele Flüchtlinge in Minden ankommen werden, sei noch völlig unklar, sagte Georgowitsch.
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Diakonie stellt Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge zur Verfügung

Die Diakonie Stiftung Salem richtet im Hildegard-Schumacher-Haus eine Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge ein. Archivfoto: privat

Minden (mt/rad). Die Diakonie Stiftung Salem richtet kurzfristig eine Notunterkunft für geflüchtete Menschen aus der Ukraine ein. Dafür stellt die Diakonie der Stadt Minden das Hildegard-Schumacher-Haus am Friedrich-Schlüter-Weg zur Verfügung, heißt es in einer Pressemitteilung.

„Wir richten uns auch auf die Aufnahme von Pflegebedürftigen und Müttern mit Kindern ein“, erklärte Christian Schultz, kaufmännischer Vorstand der Diakonie Stiftung Salem. Gerade diese Personengruppen könne die Diakonie Stiftung Salem mit ihren Erfahrungen besonders unterstützen.

Bis zu 60 Plätze stehen zur Verfügung

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Das Hildegard-Schumacher-Haus steht derzeit aufgrund von geplanten Umbaumaßnahmen leer. Alle Bewohnerinnen und Bewohner der Wohneinrichtung für Menschen mit Behinderungen seien bereits umgezogen, etwa in die vor Kurzem eröffnete „Wohnanlage Im Römerlager“ der Diakonie in Porta Westfalica, heißt es in der Mitteilung weiter. Das Hildegard-Schumacher-Haus bietet Wohnraum für bis zu 60 Personen. Wann und wie viele Menschen die Noteinrichtung beziehen, sei derzeit allerdings noch unklar.

Stadt reaktiviert ehemalige Grundschule Leteln als Unterkunft

Um Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet in der Ukraine eine Unterkunft zu geben, die nicht durch private Angebote untergebracht werden können, hat die Stadt Minden bereits die Flüchtlingsunterkunft in der ehemaligen Grundschule in Leteln reaktiviert (das MT berichtete). Städtische Mitarbeiter hätten die Unterkunft hergerichtet, so dass zunächst 36 Plätze für Personen zur Verfügung stünden, hieß es bei einem Info-Abend am Donnerstag in Leteln. Weitere 36 Plätze würden eingerichtet.

Die Hilfsbereitschaft der Menschen in Minden ist groß, die Verwaltung hat in den vergangenen Tagen zahlreiche Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern erhalten, die sich auf den Weg zur Grenze machen und Geflüchtete nach Minden holen wollen. Das berichtete Ruth Georgowitsch, stellvertretende Leiterin Bereich Soziales der Stadt Minden, bei der Info-Veranstaltung. Die Bürgerinnen und Bürger wollten wissen, welche Möglichkeiten es gebe, Familien oder Einzelpersonen unterzubringen. Wann und vor allem wie viele Flüchtlinge in Minden ankommen werden, sei noch völlig unklar, sagte Georgowitsch.

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