Deutlich weniger Menschen sterben in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung Malina Reckordt Minden. Die Corona-Impfungen zeigen Wirkung. Inzwischen sterben im Kreis Minden-Lübbecke deutlich weniger Menschen aufgrund einer Corona-Erkrankung als noch vor einigen Monaten. Während im Januar mit 94 Toten ein trauriger Rekord erreicht wurde, sanken die Zahlen seitdem deutlich. Im Februar waren es noch 33 Menschen, im März 9 und im April sind 11 Menschen einer Corona-Infektion erlegen. Seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr sind insgesamt 251 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}(); Die meisten Toten waren zwischen 80 und 89 Jahre alt, nämlich 43,4 Prozent, dann folgt die Altersgruppe der über 90-Jährigen mit 28,7 Prozent. 17,9 Prozent der Toten waren zwischen 70 und 79 Jahre alt. Jünger als 70 Jahre alt waren zehn Prozent. "Die Patienten auf den Intensivstationen überleben inzwischen eher, weil sie jünger sind", sagt Christian Busse, Pressesprecher der Mühlenkreiskliniken. Trotzdem würde es derzeit noch viele schwere Verläufe geben. Generell sei das Durchschnittsalter auf der Intensivstation gesunken. "Die Generation 80 plus ist inzwischen nicht mehr so stark vertreten", meint Busse. Stattdessen müssten nun deutlich jüngere Menschen stationär, zum Teil intensivmedizinisch, versorgt werden. So liegt die Anzahl der Menschen, die im Kreis Minden-Lübbecke stationär behandelt werden, inzwischen wieder auf einem hohen Niveau. Insgesamt 56 Menschen werden in einem Krankenhaus behandelt, 27 davon auf der Intensivstation (Stand: 30. April 2021). Zum Vergleich: Ende Dezember/Anfang Januar waren es insgesamt um die 100 Personen. Am 31. Dezember 2020 wurden 36 Menschen auf einer Intensivstation versorgt - bislang der Höchstwert. Im Februar und März sanken die Zahlen deutlich auf 23 (gesamt) und 8 (intensiv). Seitdem zeichnet sich jedoch wieder ein Aufwärtstrend ab.

Deutlich weniger Menschen sterben in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung

Inzwischen sterben deutlich weniger Menschen aufgrund einer Corona-Infektion. © Christoph Hardt via www.imago-images.de

Minden. Die Corona-Impfungen zeigen Wirkung. Inzwischen sterben im Kreis Minden-Lübbecke deutlich weniger Menschen aufgrund einer Corona-Erkrankung als noch vor einigen Monaten. Während im Januar mit 94 Toten ein trauriger Rekord erreicht wurde, sanken die Zahlen seitdem deutlich. Im Februar waren es noch 33 Menschen, im März 9 und im April sind 11 Menschen einer Corona-Infektion erlegen. Seit Beginn der Pandemie vor mehr als einem Jahr sind insgesamt 251 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben.

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Die meisten Toten waren zwischen 80 und 89 Jahre alt, nämlich 43,4 Prozent, dann folgt die Altersgruppe der über 90-Jährigen mit 28,7 Prozent. 17,9 Prozent der Toten waren zwischen 70 und 79 Jahre alt. Jünger als 70 Jahre alt waren zehn Prozent.

"Die Patienten auf den Intensivstationen überleben inzwischen eher, weil sie jünger sind", sagt Christian Busse, Pressesprecher der Mühlenkreiskliniken. Trotzdem würde es derzeit noch viele schwere Verläufe geben. Generell sei das Durchschnittsalter auf der Intensivstation gesunken. "Die Generation 80 plus ist inzwischen nicht mehr so stark vertreten", meint Busse. Stattdessen müssten nun deutlich jüngere Menschen stationär, zum Teil intensivmedizinisch, versorgt werden.

So liegt die Anzahl der Menschen, die im Kreis Minden-Lübbecke stationär behandelt werden, inzwischen wieder auf einem hohen Niveau. Insgesamt 56 Menschen werden in einem Krankenhaus behandelt, 27 davon auf der Intensivstation (Stand: 30. April 2021). Zum Vergleich: Ende Dezember/Anfang Januar waren es insgesamt um die 100 Personen. Am 31. Dezember 2020 wurden 36 Menschen auf einer Intensivstation versorgt - bislang der Höchstwert. Im Februar und März sanken die Zahlen deutlich auf 23 (gesamt) und 8 (intensiv). Seitdem zeichnet sich jedoch wieder ein Aufwärtstrend ab.

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