Der Tag nach dem Großbrand in Dützen: Ein Bild der Verwüstung Christian Bendig,Patrick Schwemling Minden. Der Löschschaum hält sich immer noch hartnäckig auf dem Gelände an der Lübbecker Straße. Aus dem Dachstuhl des auf dem vorderen Teil des Grundstücks gelegenen Wohnhauses qualmt es gelegentlich noch. Die Berufsfeuerwehr bekämpft die Glutnester und die von einem Dachdeckerbetrieb genutzten Lagerhallen hinter dem Wohnhaus liegen in Schutt und Asche. Am Morgen nach dem verheerenden Brand in einem Gewerbekomplex an der Lübbecker Straße in Dützen bietet sich den Betrachtern ein Bild der Verwüstung. In der Nacht zu Dienstag brannten die von einem Dachdeckerbetrieb angemieteten Lagerhallen samt Materialien und Maschinen komplett nieder. Im Laufe des späten Montagabends und der Nacht hatte es auch das anliegende Wohnhaus erwischt. Die Flammen griffen auf das Haus, in dem vier Erwachsene und ein Kind lebten, über und zerstörten den Dachstuhl bereits komplett. Nach ersten Erkenntnissen vor Ort wird das Haus nicht mehr zu retten sein.  Die Feuerwehrkräfte kommen indes nicht in das Haus hinein, das aktuell einsturzgefährdet ist. Dies liegt an den Beschaffenheit des Baus, es soll sich um Lehmdecken handeln. Da sich diese mit Löschwasser vollgesaugt hätten, könnten sie jederzeit einstürzen. Dies kündigt sich jedoch nicht an, weshalb die Gefahr für die Einsatzkräfte vor Ort zu groß ist. Immer wieder lodern neue Brandnester auf, die von der Feuerwehr kontinuierlich - aber eben nur von außen bekämpft werden. Die Berufsfeuerwehr ist immer noch vor Ort, um die Glutnester zwischen Dachstuhl und Dämmung im vor wenigen Jahren komplett neu gebauten Dachstuhl zwischen in Schach zu halten. Für die Zeit der Brandwache, von der die Feuerwehr noch nicht absehen kann, wie lange diese heute noch andauern wird, ist die Lübbecker Straße weiterhin zwischen der Zechenstraße und Wickenbrede gesperrt. Der Verkehr wird weiterhin umgeleitet. Der zweite auf dem Areal befindliche Gewerbebetrieb, die Firma Classati, die sich auf den Handel mit Reise- und Kleinbussen spezialisiert hat, kam glimpflich davon. Das Firmengebäude weist nur kleine Schäden wie gebrochene Fensterscheiben auf.

Der Tag nach dem Großbrand in Dützen: Ein Bild der Verwüstung

Minden. Der Löschschaum hält sich immer noch hartnäckig auf dem Gelände an der Lübbecker Straße. Aus dem Dachstuhl des auf dem vorderen Teil des Grundstücks gelegenen Wohnhauses qualmt es gelegentlich noch. Die Berufsfeuerwehr bekämpft die Glutnester und die von einem Dachdeckerbetrieb genutzten Lagerhallen hinter dem Wohnhaus liegen in Schutt und Asche.

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Am Morgen nach dem verheerenden Brand in einem Gewerbekomplex an der Lübbecker Straße in Dützen bietet sich den Betrachtern ein Bild der Verwüstung. In der Nacht zu Dienstag brannten die von einem Dachdeckerbetrieb angemieteten Lagerhallen samt Materialien und Maschinen komplett nieder.

Im Laufe des späten Montagabends und der Nacht hatte es auch das anliegende Wohnhaus erwischt. Die Flammen griffen auf das Haus, in dem vier Erwachsene und ein Kind lebten, über und zerstörten den Dachstuhl bereits komplett. Nach ersten Erkenntnissen vor Ort wird das Haus nicht mehr zu retten sein. 

Die Feuerwehrkräfte kommen indes nicht in das Haus hinein, das aktuell einsturzgefährdet ist. Dies liegt an den Beschaffenheit des Baus, es soll sich um Lehmdecken handeln. Da sich diese mit Löschwasser vollgesaugt hätten, könnten sie jederzeit einstürzen. Dies kündigt sich jedoch nicht an, weshalb die Gefahr für die Einsatzkräfte vor Ort zu groß ist. Immer wieder lodern neue Brandnester auf, die von der Feuerwehr kontinuierlich - aber eben nur von außen bekämpft werden.

Die Berufsfeuerwehr ist immer noch vor Ort, um die Glutnester zwischen Dachstuhl und Dämmung im vor wenigen Jahren komplett neu gebauten Dachstuhl zwischen in Schach zu halten. Für die Zeit der Brandwache, von der die Feuerwehr noch nicht absehen kann, wie lange diese heute noch andauern wird, ist die Lübbecker Straße weiterhin zwischen der Zechenstraße und Wickenbrede gesperrt. Der Verkehr wird weiterhin umgeleitet.

Der zweite auf dem Areal befindliche Gewerbebetrieb, die Firma Classati, die sich auf den Handel mit Reise- und Kleinbussen spezialisiert hat, kam glimpflich davon. Das Firmengebäude weist nur kleine Schäden wie gebrochene Fensterscheiben auf.

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