Der Neubau der Sekundarschule Am Wiehen in Minden hat begonnen Minden-Häverstädt (mt/lies). Die erste Materialschlacht ist gewonnen, die zweite hat am Dienstag begonnen: Seit gestern läuft nach dem monatelangen Abriss der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Realschule in Häverstädt der Neubau der Sekundarschule Am Wiehen. „Es freut mich sehr, dass jetzt die neue Schule baulich aufwachsen kann“, sagt Norbert Kresse als Stadtkämmerer und kommissarischer Vorstand des Fachbereiches Bildung, Kultur, Sport und Freizeit. „Wir planen, dass das Gebäude in den kommenden zwei Jahren entsteht und im Juli 2023 fertiggestellt sein soll.“ Projektleiter Volker Gertges erklärt: Beim Neubau handelt es sich um ein dreigeschossiges Schulgebäude ohne Unterkellerung. Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und erhält ein Flachdach. Die Fassade besteht aus einem Verblendsteinmauerwerk. Insgesamt verbaut die Stadt Minden 20 Millionen Euro. Wenn der Neubau steht, werden 18 Klassenräume, acht Gruppen- und Differenzierungsräume, sieben offene Clusterbereiche, elf Fachklassen mit Nebenräumen, eine Mensa mit 240 Sitzplätzen und einer Ausgabeküche sowie ein Verwaltungsbereich entstanden sein. Das Ganze verteilt sich dann auf eine Fläche von rund 6.700 Quadratmetern mit drei Treppenhäusern. Der Neubau hält einige Besonderheiten in der Bauausführung bereit: So steht die Planung ganz im Zeichen der Barrierefreiheit, die pädagogischen Flächen werden mit einer besonders guten Akustik für Menschen ausgebaut, die mehr Zeit benötigen, um Gesprochenes aufzunehmen und zu verstehen. So soll ein Widerhall verhindert werden. Photovoltaik-Anlage, Blockheizkraftwerk sowie Wärmepumpenanlage sorgen für die nötige Energie, alle Klassenräume erhalten eine dezentrale Lüftungsanlage und die Mensa im Erdgeschoss wird so ausgebaut, dass man sie später als Veranstaltungsraum nutzen kann. Der Weg bis zum Baubeginn begann bereits im Oktober 2017. Die Stadtverordnetenversammlung hatte sich mehrheitlich nach einem kurzen Eklat in der Diskussion für den Neubau eines Schulgebäudes ausgesprochen. Damals verließen Verordnete der Mindener Initiative den Abstimmungssaal, weil der Bürgermeister die Diskussion um den Neubau abrupt beendete. Zuvor erfolgte von Februar 2019 bis Oktober 2019 das europaweite Ausschreibungsverfahren für die Vergabe aller Planungsleistungen. Von August 2020 bis März 2021 konnten die Mindenerinnen und Mindener den Abbruch des Schulgebäudes der Käthe-Kollwitz-Realschule beobachten. Währenddessen prüfte die Stadtverwaltung den im November 2020 eingereichten Bauantrag. Die Sekundarschule soll eine Schule des längeren gemeinsamen Lernens, die die Klassen 5 bis 10 umfasst, werden. Sie stehe allen Schülerinnen und Schülern offen. Dabei lege die Schule hohen Wert auf individuelle Förderung und Forderung der Kinder und Jugendlichen. Damit auch die Lernumgebung stimmt, entsteht ein komplett neues Schulgebäude, das sich durch große Räume und Flächen sowie eine moderne technische Ausstattung auszeichne. Die Sekundarschule Am Wiehen startet in den ersten beiden Schuljahren zunächst im Haus der Bildung am Königswall. Die zentralen Aspekte spiegeln sich im neuen Gebäude wieder, das den Schülern und Lehrern eine Vielzahl von Lern- und Lebensräumen zur individuellen Unterstützung und Differenzierung biete.

Der Neubau der Sekundarschule Am Wiehen in Minden hat begonnen

Der Abriss der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Realschule in Häverstädt begann im September 2020. Foto: Stadt Minden © Stadt Minden

Minden-Häverstädt (mt/lies). Die erste Materialschlacht ist gewonnen, die zweite hat am Dienstag begonnen: Seit gestern läuft nach dem monatelangen Abriss der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Realschule in Häverstädt der Neubau der Sekundarschule Am Wiehen. „Es freut mich sehr, dass jetzt die neue Schule baulich aufwachsen kann“, sagt Norbert Kresse als Stadtkämmerer und kommissarischer Vorstand des Fachbereiches Bildung, Kultur, Sport und Freizeit. „Wir planen, dass das Gebäude in den kommenden zwei Jahren entsteht und im Juli 2023 fertiggestellt sein soll.“

Projektleiter Volker Gertges erklärt: Beim Neubau handelt es sich um ein dreigeschossiges Schulgebäude ohne Unterkellerung. Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und erhält ein Flachdach. Die Fassade besteht aus einem Verblendsteinmauerwerk. Insgesamt verbaut die Stadt Minden 20 Millionen Euro. Wenn der Neubau steht, werden 18 Klassenräume, acht Gruppen- und Differenzierungsräume, sieben offene Clusterbereiche, elf Fachklassen mit Nebenräumen, eine Mensa mit 240 Sitzplätzen und einer Ausgabeküche sowie ein Verwaltungsbereich entstanden sein. Das Ganze verteilt sich dann auf eine Fläche von rund 6.700 Quadratmetern mit drei Treppenhäusern.

Der Neubau hält einige Besonderheiten in der Bauausführung bereit: So steht die Planung ganz im Zeichen der Barrierefreiheit, die pädagogischen Flächen werden mit einer besonders guten Akustik für Menschen ausgebaut, die mehr Zeit benötigen, um Gesprochenes aufzunehmen und zu verstehen. So soll ein Widerhall verhindert werden. Photovoltaik-Anlage, Blockheizkraftwerk sowie Wärmepumpenanlage sorgen für die nötige Energie, alle Klassenräume erhalten eine dezentrale Lüftungsanlage und die Mensa im Erdgeschoss wird so ausgebaut, dass man sie später als Veranstaltungsraum nutzen kann.


Der Weg bis zum Baubeginn begann bereits im Oktober 2017. Die Stadtverordnetenversammlung hatte sich mehrheitlich nach einem kurzen Eklat in der Diskussion für den Neubau eines Schulgebäudes ausgesprochen. Damals verließen Verordnete der Mindener Initiative den Abstimmungssaal, weil der Bürgermeister die Diskussion um den Neubau abrupt beendete. Zuvor erfolgte von Februar 2019 bis Oktober 2019 das europaweite Ausschreibungsverfahren für die Vergabe aller Planungsleistungen. Von August 2020 bis März 2021 konnten die Mindenerinnen und Mindener den Abbruch des Schulgebäudes der Käthe-Kollwitz-Realschule beobachten. Währenddessen prüfte die Stadtverwaltung den im November 2020 eingereichten Bauantrag.

Die Sekundarschule soll eine Schule des längeren gemeinsamen Lernens, die die Klassen 5 bis 10 umfasst, werden. Sie stehe allen Schülerinnen und Schülern offen. Dabei lege die Schule hohen Wert auf individuelle Förderung und Forderung der Kinder und Jugendlichen. Damit auch die Lernumgebung stimmt, entsteht ein komplett neues Schulgebäude, das sich durch große Räume und Flächen sowie eine moderne technische Ausstattung auszeichne.

Die Sekundarschule Am Wiehen startet in den ersten beiden Schuljahren zunächst im Haus der Bildung am Königswall. Die zentralen Aspekte spiegeln sich im neuen Gebäude wieder, das den Schülern und Lehrern eine Vielzahl von Lern- und Lebensräumen zur individuellen Unterstützung und Differenzierung biete.

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