Demos auf Abstand - Dutzende Menschen folgen Aufrufen von AfD und „Minden gegen rechts" Minden (dc). Dieses Mal wurde auf Abstand gegangen: Hatte sich die AfD die vergangenen fünf Montage für ihre Mahnwache gegen die Corona-Sicherheitsmaßnahmen vor dem Rathaus postiert, zogen die rund 100 Teilnehmer nun ans andere Ende des Marktplatzes um. Der Grund stand ein paar Meter weiter auf der Martinitreppe: Hier hatte „Minden trägt Maske" zur Gegendemonstration aufgerufen, um ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität zu setzen. Dem hatte sich auch „Minden gegen Rechts" angeschlossen. Rund 60 Teilnehmer wollten mit Reden und ebenfalls lauter Musik die Mahnwache übertönen. Die Polizei war mit etlichen Fahrzeugen und etwa 25 Einsatzkräften vor Ort. Um 18 Uhr begannen beide Seiten mit ihren Redebeiträgen. Neben den heimischen AfD-Mitgliedern Sebastian Landwehr und Thomas Röckemann war dieses Mal Rechtsanwalt Alexander von Wrese vom AfD-Kreisverband Mülheim an der Ruhr eingeladen, um die Corona-Sicherheitsauflagen zu kritisieren. Sprechchöre, Zuhörer mit Rosen und Pappschildern, Seifenblasen, schlecht sitzende Masken – die Szenerie war deutlich unruhiger als auf der Martinitreppe. Hier lieferten die Redner – Jannes Tilicke (SPD) und ein junger Mann namens Chris, der seinen vollständigen Namen nicht nennen wollte – die Gegenargumente zur Corona-Kritik der AfD. Das heterogene Publikum, zu dem sowohl Jugendliche wie auch „Omas gegen Rechts" gehörten, postierte sich teilweise vorm Rathaus, um beide Veranstaltungen im Blick zu haben. Auch wenn mehr Teilnehmer als jeweils angemeldet gekommen waren, war Polizei-Einsatzleiter Thomas Brakemann am Ende der Veranstaltungen gegen 18.45 Uhr zufrieden: „Alles friedlich verlaufen."

Demos auf Abstand - Dutzende Menschen folgen Aufrufen von AfD und „Minden gegen rechts"

„Minden trägt Maske“ veranstaltete eine Demo auf der Martinitreppe. MT-Foto: Christoph © Doris Christoph

Minden (dc). Dieses Mal wurde auf Abstand gegangen: Hatte sich die AfD die vergangenen fünf Montage für ihre Mahnwache gegen die Corona-Sicherheitsmaßnahmen vor dem Rathaus postiert, zogen die rund 100 Teilnehmer nun ans andere Ende des Marktplatzes um. Der Grund stand ein paar Meter weiter auf der Martinitreppe: Hier hatte „Minden trägt Maske" zur Gegendemonstration aufgerufen, um ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Solidarität zu setzen. Dem hatte sich auch „Minden gegen Rechts" angeschlossen. Rund 60 Teilnehmer wollten mit Reden und ebenfalls lauter Musik die Mahnwache übertönen. Die Polizei war mit etlichen Fahrzeugen und etwa 25 Einsatzkräften vor Ort.

Um 18 Uhr begannen beide Seiten mit ihren Redebeiträgen. Neben den heimischen AfD-Mitgliedern Sebastian Landwehr und Thomas Röckemann war dieses Mal Rechtsanwalt Alexander von Wrese vom AfD-Kreisverband Mülheim an der Ruhr eingeladen, um die Corona-Sicherheitsauflagen zu kritisieren. Sprechchöre, Zuhörer mit Rosen und Pappschildern, Seifenblasen, schlecht sitzende Masken – die Szenerie war deutlich unruhiger als auf der Martinitreppe.

Hier lieferten die Redner – Jannes Tilicke (SPD) und ein junger Mann namens Chris, der seinen vollständigen Namen nicht nennen wollte – die Gegenargumente zur Corona-Kritik der AfD. Das heterogene Publikum, zu dem sowohl Jugendliche wie auch „Omas gegen Rechts" gehörten, postierte sich teilweise vorm Rathaus, um beide Veranstaltungen im Blick zu haben.


Auch wenn mehr Teilnehmer als jeweils angemeldet gekommen waren, war Polizei-Einsatzleiter Thomas Brakemann am Ende der Veranstaltungen gegen 18.45 Uhr zufrieden: „Alles friedlich verlaufen."

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden