Corona im Mühlenkreis: Zweiter Todesfall in kürzester Zeit, erste Menschen erhalten Booster-Impfung Minden (mt/ps). Im Kreis Minden-Lübbecke ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Wie die Pressestelle des Kreises mitteilt, handelt es sich um eine 82-jährige Frau aus der Gemeinde Hüllhorst. Bereits am Montag informierte der Kreis darüber, dass am Wochenende ein 80-jähriger Mann aus Hüllhorst gestorben war. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreisgebiet nun 267 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Hatte es gerade in den Sommermonaten kaum Todesfälle gegeben, gab es allein in den letzten zwei Wochen wieder vier Corona-Tote zu beklagen. Unterdessen vermeldete Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz am frühen Dienstagnachmittag 55 neue Corona-Fälle - ebenso viele wie genau vor einer Woche. Damit bleibt der Inzidenzwert nach MT-Berechnungen unverändert bei 139,8. Im offiziellen Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag dieser Wert am Dienstag bei 140,2. Zwischen den Zahlen des Kreises und der RKIs gibt es immer wieder kleine Abweichungen, weshalb es zu minimalen Unterschieden beim Inzidenzwert kommen kann. Dies liegt beispielsweise an Nachmeldungen, falsch positiven oder falsch negativen Tests. Die höchste Inzidenz im Kreis hat weiterhin Espelkamp mit 262,3. Es folgen Hüllhorst mit 222,5 und Bad Oeynhausen mit 162,5. Im MT-Verbreitungsgebiet ist dieser Wert aktuell in Minden am höchsten (146,9), am besten sieht es in Hille (19,5) aus. In Porta Westalica beträgt er 140,3 und in Petershagen 51,8. Während die Inzidenz aktuell stagniert, finden sich wieder mehr Menschen in den heimischen Krankenhäusern wieder. Wurden am Montag noch 19 Menschen mit einer Corona-Erkrankung dort behandelt, sind es am Dienstag bereits 24. Die Zahl der Intensivpatienten ist von acht auf 9 gestiegen. Alle Menschen auf Normalstationen (15) werden im Johannes Wesling Klinikum Minden versorgt, zusätzlich fünf Personen auf den Intensivstationen. Drei von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen behandelt vier Menschen, die sich alle auf der Intensivstation befinden. Auch deshalb hatte der Krisenstab des Kreises am Montag noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, unbedingt weiterhin vorsichtig zu bleiben. Die aktuelle Entwicklung zeige, dass die Neuinfektionen überwiegend bei ungeimpften Personen vorkommen. Deshalb machte man darauf aufmerksam, dass weiterhin die bekannten Regeln wie Abstand halten und das Tragen einer medizinischen Maske bei größeren Menschenansammlungen insbesondere in geschlossenen Räumen und dort, wo nicht geklärt ist, ob alle Personen getestet, geimpft oder genesen zu beachten seien. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(e){if(void 0!==e.data["datawrapper-height"]){var t=document.querySelectorAll("iframe");for(var a in e.data["datawrapper-height"])for(var r=0;r

Corona im Mühlenkreis: Zweiter Todesfall in kürzester Zeit, erste Menschen erhalten Booster-Impfung

Im Mühlenkreis gab es in den letzten zwei Wochen vier Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus, ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den Sommermonaten. Foto: © MT-Archiv

Minden (mt/ps). Im Kreis Minden-Lübbecke ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Erkrankung gestorben. Wie die Pressestelle des Kreises mitteilt, handelt es sich um eine 82-jährige Frau aus der Gemeinde Hüllhorst. Bereits am Montag informierte der Kreis darüber, dass am Wochenende ein 80-jähriger Mann aus Hüllhorst gestorben war. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreisgebiet nun 267 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Hatte es gerade in den Sommermonaten kaum Todesfälle gegeben, gab es allein in den letzten zwei Wochen wieder vier Corona-Tote zu beklagen.

Unterdessen vermeldete Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz am frühen Dienstagnachmittag 55 neue Corona-Fälle - ebenso viele wie genau vor einer Woche. Damit bleibt der Inzidenzwert nach MT-Berechnungen unverändert bei 139,8. Im offiziellen Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag dieser Wert am Dienstag bei 140,2. Zwischen den Zahlen des Kreises und der RKIs gibt es immer wieder kleine Abweichungen, weshalb es zu minimalen Unterschieden beim Inzidenzwert kommen kann. Dies liegt beispielsweise an Nachmeldungen, falsch positiven oder falsch negativen Tests.

Empfohlener redaktioneller Inhalt


Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick können Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Externe Inhalte

Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass möglicherweise personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.
Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die höchste Inzidenz im Kreis hat weiterhin Espelkamp mit 262,3. Es folgen Hüllhorst mit 222,5 und Bad Oeynhausen mit 162,5. Im MT-Verbreitungsgebiet ist dieser Wert aktuell in Minden am höchsten (146,9), am besten sieht es in Hille (19,5) aus. In Porta Westalica beträgt er 140,3 und in Petershagen 51,8.


Während die Inzidenz aktuell stagniert, finden sich wieder mehr Menschen in den heimischen Krankenhäusern wieder. Wurden am Montag noch 19 Menschen mit einer Corona-Erkrankung dort behandelt, sind es am Dienstag bereits 24. Die Zahl der Intensivpatienten ist von acht auf 9 gestiegen. Alle Menschen auf Normalstationen (15) werden im Johannes Wesling Klinikum Minden versorgt, zusätzlich fünf Personen auf den Intensivstationen. Drei von ihnen müssen invasiv beatmet werden. Das Herz- und Diabeteszentrum NRW in Bad Oeynhausen behandelt vier Menschen, die sich alle auf der Intensivstation befinden.

Auch deshalb hatte der Krisenstab des Kreises am Montag noch einmal an die Bürgerinnen und Bürger appelliert, unbedingt weiterhin vorsichtig zu bleiben. Die aktuelle Entwicklung zeige, dass die Neuinfektionen überwiegend bei ungeimpften Personen vorkommen. Deshalb machte man darauf aufmerksam, dass weiterhin die bekannten Regeln wie Abstand halten und das Tragen einer medizinischen Maske bei größeren Menschenansammlungen insbesondere in geschlossenen Räumen und dort, wo nicht geklärt ist, ob alle Personen getestet, geimpft oder genesen zu beachten seien.

Empfohlener redaktioneller Inhalt


Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick können Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Externe Inhalte

Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass möglicherweise personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.
Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Mittlerweile haben auch schon die ersten Menschen in Minden-Lübbecke nach Angaben der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) eine Boosterimpfung, also ihre dritte Corona-Impfung, erhalten. In den heimischen Arztpraxen und dem Impfzentrum waren es zusammen 445 Menschen. Die Boosterimpfung ist aktuell für Pflegebedürftige, Menschen mit Immunschwäche und alle über 80 Jahren möglich. Voraussetzung: die zweite Corona-Impfung liegt mindestens sechs Monate in der Vergangenheit.

Insgesamt haben nun 202.808 Menschen im Kreis mindestens eine Corona-Impfung bekommen, 147 mehr als noch am Vortag. Das entspricht einer Impfquote von 65,34 Prozent. Darüber hinaus wurden 189.919 Menschen, also 61,18 Prozent, bereits vollständig gegen das Virus immunisiert. Im Vergleich zu Montag sind 160 Menschen mehr.

Empfohlener redaktioneller Inhalt


Wir bieten an dieser Stelle weitere externe Informationen zu dem Artikel an. Mit einem Klick können Sie sich diese anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

Externe Inhalte

Wenn Sie sich externe Inhalte anzeigen lassen, erklären Sie sich damit einverstanden, dass möglicherweise personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.
Weitere Hinweise dazu finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.


Diese Werte dürften allerdings noch etwas höher liegen, da die KVWL nur die Impfungen aus Arztpraxen, Impfzentren und über mobile Teams erfasst. Die Impfungen über Betriebsärzte und Krankenhäuser werden direkt an das Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldet und nicht kreisweit aufgeschlüsselt. Diese Zahlen fließen in die bundesweite Berechnung ein, die kleinste Aufschlüsselung seitens des RKI ist nur auf Landesebene zu sehen. In NRW gelten demnach 70,2 Prozent als mindestens einmal geimpft - 64,1 Prozent als vollständig. In Deutschland liegen die Quoten bei 65,9 (einfach) und 61,4 (vollständig).

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden