Corona im Mühlenkreis: Neuinfektionen steigen deutlich, viele Menschen genesen Minden (mt/ps). Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Dienstag 94 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet - und damit deutlich mehr als noch in den letzten beiden Tagen. Zum Vergleich: Am Montag gab es 22 neue Corona-Fälle, am Sonntag 28. Allerdings ist auch die Zahl der Genesenen deutlich angestiegen, hier meldet der Kreis 155 Gesundmeldungen. Damit sinkt die Zahl der aktiven Fälle auf 933 (Montag: 994). Der Kreis weist jedoch daraufhin, dass es eine EDV-Störung gab. "Es konnten aktuell nicht alle Fälle zeitnah erfasst werden. Die Daten werden bearbeitet und nachgepflegt", heißt es aus dem Kreishaus. Wie Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt, wurden nun insgesamt 4.253 laborbestätigte Corona-Infektionen gemeldet, davon gelten 3.285 Fälle als abgeschlossen. 35 Menschen aus dem Kreisgebiet sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist leicht gestiegen und liegt laut MT-Berechnungen bei 169,14 (Montag: 165,59). Als verbindlicher Wert gilt jedoch der des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW und der liegt mit Datenstand 01. Dezember, 0 Uhr, bei 165,9. Die Mühlenkreiskliniken versorgen an ihren Standorten in Minden und Lübbecke 61 Covid-Patientinnen und Patienten davon 15 auf der Intensivstation des Johannes Wesling Klinikums. Vier Patienten werden künstlich beatmet, am Vortag waren es noch sieben. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt acht Patienten behandelt, davon befinden sich fünf in intensivmedizinischer Behandlung und drei auf der Normalstation. Es gebe weiterhin die schon in der letzten Woche berichteten Erkrankten im evangelischen Altenpflegeheim Lübbecke sowie einen Ausbruch in der Gesamtschule Bad Oeynhausen. Zwei Oberstufenkurse befänden sich hier in Quarantäne aufgrund von erheblicher Durchmischung im schulischen und privaten Bereich der betroffenen Schülerinnen und Schüler. Außerdem meldet der Kreis in der Reha-Klinik der Johanniter-Ordenshäuser in Bad Oeynhausen positive Fälle. Hier sind keine Mitarbeitenden der Klinik betroffen, alle Patienten und Patientinnen sind versorgt. Ohnesorge teilt außerdem mit, dass das Land NRW nach der geltenden Corona-Schutzverordnung nicht vorsieht, dass allgemein Schulklassen komplett in Quarantäne müssen, wenn dort Fälle auftreten. Im Kreis Minden-Lübbecke werde weiterhin in Absprache mit dem Krisenstab verfahren. Das Gesundheitsamt entscheide nach Sachlage im Einzelfall über die notwendigen Maßnahmen. „Wir haben mit unserer bisherigen Linie sehr gute Erfahrungen gemacht und werden diese beibehalten", sagt Dr. Elke Lustfeld, Leiterin des Gesundheitsamtes.

Corona im Mühlenkreis: Neuinfektionen steigen deutlich, viele Menschen genesen

Der Kreis Minden-Lübbecke verzeichnet am Dienstag wieder mehr Corona-Neuinfektionen. Insgesamt 94 Menschen wurden positiv getestet. © imago images/MiS

Minden (mt/ps). Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Dienstag 94 Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gemeldet - und damit deutlich mehr als noch in den letzten beiden Tagen. Zum Vergleich: Am Montag gab es 22 neue Corona-Fälle, am Sonntag 28. Allerdings ist auch die Zahl der Genesenen deutlich angestiegen, hier meldet der Kreis 155 Gesundmeldungen. Damit sinkt die Zahl der aktiven Fälle auf 933 (Montag: 994). Der Kreis weist jedoch daraufhin, dass es eine EDV-Störung gab. "Es konnten aktuell nicht alle Fälle zeitnah erfasst werden. Die Daten werden bearbeitet und nachgepflegt", heißt es aus dem Kreishaus.

Wie Pressesprecherin Sabine Ohnesorge mitteilt, wurden nun insgesamt 4.253 laborbestätigte Corona-Infektionen gemeldet, davon gelten 3.285 Fälle als abgeschlossen. 35 Menschen aus dem Kreisgebiet sind im Zusammenhang mit dem Virus verstorben. Die Sieben-Tages-Inzidenz ist leicht gestiegen und liegt laut MT-Berechnungen bei 169,14 (Montag: 165,59). Als verbindlicher Wert gilt jedoch der des Landeszentrums Gesundheit (LZG) NRW und der liegt mit Datenstand 01. Dezember, 0 Uhr, bei 165,9.

Die Mühlenkreiskliniken versorgen an ihren Standorten in Minden und Lübbecke 61 Covid-Patientinnen und Patienten davon 15 auf der Intensivstation des Johannes Wesling Klinikums. Vier Patienten werden künstlich beatmet, am Vortag waren es noch sieben. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt acht Patienten behandelt, davon befinden sich fünf in intensivmedizinischer Behandlung und drei auf der Normalstation.

Es gebe weiterhin die schon in der letzten Woche berichteten Erkrankten im evangelischen Altenpflegeheim Lübbecke sowie einen Ausbruch in der Gesamtschule Bad Oeynhausen. Zwei Oberstufenkurse befänden sich hier in Quarantäne aufgrund von erheblicher Durchmischung im schulischen und privaten Bereich der betroffenen Schülerinnen und Schüler. Außerdem meldet der Kreis in der Reha-Klinik der Johanniter-Ordenshäuser in Bad Oeynhausen positive Fälle. Hier sind keine Mitarbeitenden der Klinik betroffen, alle Patienten und Patientinnen sind versorgt.

Ohnesorge teilt außerdem mit, dass das Land NRW nach der geltenden Corona-Schutzverordnung nicht vorsieht, dass allgemein Schulklassen komplett in Quarantäne müssen, wenn dort Fälle auftreten. Im Kreis Minden-Lübbecke werde weiterhin in Absprache mit dem Krisenstab verfahren. Das Gesundheitsamt entscheide nach Sachlage im Einzelfall über die notwendigen Maßnahmen. „Wir haben mit unserer bisherigen Linie sehr gute Erfahrungen gemacht und werden diese beibehalten", sagt Dr. Elke Lustfeld, Leiterin des Gesundheitsamtes.

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