Corona im Kreis Minden-Lübbecke: Inzidenz-Wert sinkt weiter stark - aber noch immer dreistellig Minden (mt/ps/mre). Ein weiter rapide sinkender Inzidenz-Wert ergibt sich aus den am Mittwoch vom Kreis Minden-Lübbecke zur Verfügung gestellten aktuellen Corona-Fallzahlen. Wie Kreis-Pressesprecher Florian Hemann mitteilt, gibt es 58 Corona-Neuinfektionen und somit 42 weniger als noch vor einer Woche. Somit beträgt die Wocheninzidenz für den Mühlenkreis nach MT-Berechnungen aktuell 112,8. Am Vortag lag dieser Wert bei 126,3 - vor Wochenfrist sogar noch bei 185,6. Die Wocheninzidenz ergibt sich durch die Addition der Corona-Neuinfektionen der letzten sieben Tage (350) geteilt durch die Einwohnerzahl des Mühlenkreises (310.400). Mit dem aktuellen Wert überschreitet Minden-Lübbecke weiterhin den Notbremsen-Wert von 100, wobei die Inzidenz seit dem 16. März (114,4) nicht mehr so gering war, wie am Mittwoch. Der offizielle Inzidenzwert des Landeszentrum Gesundheit beträgt mit Datenstand 7. April, 0 Uhr, 125,3. Die MT-Berechnungen sind ein Vorgriff auf den LZG-Wert des nächsten Tages. Den höchsten Wert im Kreis Minden-Lübbecke weist weiter Lübbecke mit 152,7 auf, gefolgt von Espelkamp mit 149,3. Die beiden größten Städte Minden (140,7) und Bad Oeynhausen (129,6) liegen weiter über dem Durchschnitt des Kreises, zeigen aber eine positive Entwicklung. Mit 178 der 350 Neuinfektionen der letzten sieben Tage sind diese beiden Städte jedoch für mehr als die Hälfte aller neuen Corona-Fälle verantwortlich. Im weiteren MT-Verbreitungsgebiet sieht die Situation wie folgt aus: Porta Westfalica (129,1), Hille (91,1) und Petershagen (47,8). In den heimischen Krankenhäusern werden aktuell 52 Corona-Patienten behandelt, davon 19 intensivmedizinisch. Der Großteil davon wird im Mindener Johannes Wesling Klinikum versorgt: 40 Personen befinden sich dort, davon neun auf der Intensivstation. Vier Personen werden im JWK künstlich beatmet. Die restlichen zwölf Corona-Patienten befinden sich im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen. Zehn von ihnen sind auf der Intensivstation und zwei Person auf der Normalstation (davon beide in Isolation). Wie Florian Hemann von der Kreis-Pressestelle mitteilt, sind in zwei Pflegeeinrichtungen sechs Bewohnerinnen und Bewohner sowie sieben Mitarbeitende mit dem Virus infiziert. Darüber hinaus bleibe die Situation in den Schulen und Kindertageseinrichtungen weitestgehend unverändert. Einige Quarantänen würden auslaufen, es mache sich eine unwesentliche Entspannung durch die Osterferien bemerkbar. Derzeit seien 13 Kindertagesstätten betroffen mit 31 infizierten Kindern und drei Mitarbeitenden. Am Dienstag wurden laut KVWL-Bericht weitere 948 Menschen aus dem Kreis Minden-Lübbecke geimpft, sodass nun insgesamt 42.576 Menschen mindestens eine Impfung erhalten haben. Das entspricht einem Anteil von 13,71 Prozent der Bevölkerung im Mühlenkreis. Beide Impfungen haben 16.255 Menschen erhalten, diese sind bereits vollimmunisiert. Im OWL-Vergleich liegt der Kreis Minden-Lübbecke inzwischen im Mittelfeld. Im Kreis Gütersloh wurden mit 51.323 Dosen deutlich mehr Menschen geimpft, ebenso im Kreis Lippe (45.164) und Bielefeld (44.345). Der größte Anteil wurde im Kreis Höxter geimpft, nämlich 15 Prozent der Bevölkerung, der Kreis Gütersloh liegt bei 14,06 Prozent.

Corona im Kreis Minden-Lübbecke: Inzidenz-Wert sinkt weiter stark - aber noch immer dreistellig

Im Kreis Minden-Lübbecke sind in den letzten sieben Tagen 350 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Mehr als die Hälfte davon kommt aus Minden oder Bad Oeynhausen. Archivfoto: © MT-Archiv

Minden (mt/ps/mre). Ein weiter rapide sinkender Inzidenz-Wert ergibt sich aus den am Mittwoch vom Kreis Minden-Lübbecke zur Verfügung gestellten aktuellen Corona-Fallzahlen. Wie Kreis-Pressesprecher Florian Hemann mitteilt, gibt es 58 Corona-Neuinfektionen und somit 42 weniger als noch vor einer Woche. Somit beträgt die Wocheninzidenz für den Mühlenkreis nach MT-Berechnungen aktuell 112,8. Am Vortag lag dieser Wert bei 126,3 - vor Wochenfrist sogar noch bei 185,6.

Die Wocheninzidenz ergibt sich durch die Addition der Corona-Neuinfektionen der letzten sieben Tage (350) geteilt durch die Einwohnerzahl des Mühlenkreises (310.400). Mit dem aktuellen Wert überschreitet Minden-Lübbecke weiterhin den Notbremsen-Wert von 100, wobei die Inzidenz seit dem 16. März (114,4) nicht mehr so gering war, wie am Mittwoch. Der offizielle Inzidenzwert des Landeszentrum Gesundheit beträgt mit Datenstand 7. April, 0 Uhr, 125,3. Die MT-Berechnungen sind ein Vorgriff auf den LZG-Wert des nächsten Tages.

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Den höchsten Wert im Kreis Minden-Lübbecke weist weiter Lübbecke mit 152,7 auf, gefolgt von Espelkamp mit 149,3. Die beiden größten Städte Minden (140,7) und Bad Oeynhausen (129,6) liegen weiter über dem Durchschnitt des Kreises, zeigen aber eine positive Entwicklung. Mit 178 der 350 Neuinfektionen der letzten sieben Tage sind diese beiden Städte jedoch für mehr als die Hälfte aller neuen Corona-Fälle verantwortlich. Im weiteren MT-Verbreitungsgebiet sieht die Situation wie folgt aus: Porta Westfalica (129,1), Hille (91,1) und Petershagen (47,8).

In den heimischen Krankenhäusern werden aktuell 52 Corona-Patienten behandelt, davon 19 intensivmedizinisch. Der Großteil davon wird im Mindener Johannes Wesling Klinikum versorgt: 40 Personen befinden sich dort, davon neun auf der Intensivstation. Vier Personen werden im JWK künstlich beatmet. Die restlichen zwölf Corona-Patienten befinden sich im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen. Zehn von ihnen sind auf der Intensivstation und zwei Person auf der Normalstation (davon beide in Isolation).

Wie Florian Hemann von der Kreis-Pressestelle mitteilt, sind in zwei Pflegeeinrichtungen sechs Bewohnerinnen und Bewohner sowie sieben Mitarbeitende mit dem Virus infiziert. Darüber hinaus bleibe die Situation in den Schulen und Kindertageseinrichtungen weitestgehend unverändert. Einige Quarantänen würden auslaufen, es mache sich eine unwesentliche Entspannung durch die Osterferien bemerkbar. Derzeit seien 13 Kindertagesstätten betroffen mit 31 infizierten Kindern und drei Mitarbeitenden.

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Im OWL-Vergleich liegt der Kreis Minden-Lübbecke inzwischen im Mittelfeld. Im Kreis Gütersloh wurden mit 51.323 Dosen deutlich mehr Menschen geimpft, ebenso im Kreis Lippe (45.164) und Bielefeld (44.345). Der größte Anteil wurde im Kreis Höxter geimpft, nämlich 15 Prozent der Bevölkerung, der Kreis Gütersloh liegt bei 14,06 Prozent.

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