Corona im Kreis: Inzidenz steigt weiter, 51 bestätigte Mutationsfälle Minden (mt/ps/fat). 21 Neuinfektionen, 51 bestätigte Mutationsfälle und eine leicht angestiegene Sieben-Tage-Inzidenz: Der Kreis Minden-Lübbecke hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Freitag (19.02.) bekannt gegeben. Es war der vierte Tag in Folge ohne übermittelten Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Außerdem bestätigte die Diakonie Stiftung Salem, dass es im Mindener Seniorenheim "Haus Emmaus" ein Infektionsgeschehen gegeben habe. Die Bewohner waren bereits bereits Mitte Januar gegen das Corona-Virus geimpft worden, es gibt bislang nur bei zwei Personen leicte Symptome. Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg nach MT-Berechnungen von Donnerstag auf Freitag von 54,4 leicht auf 55,1 an. Das liegt daran, dass im Zeitraum vom 13. Februar bis heute 171 Neuinfektionen gemeldet wurden. Im Zeitraum vom 12. Februar bis zum 18. Februar hatten sich 169 Menschen mit dem Virus infiziert. Als verbindlicher Wert gilt der Inzidenzwert des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG), der mit Datenstand 19. Februar, 0 Uhr, bei 54,8 liegt. Zum Vergleich: die Inzidenz in ganz NRW liegt derzeit bei 58. Es ist der fünfte Tag in Folge, an dem der Inzidenzwert angestiegen ist. Laut Kreis-Pressesprecher Florian Hemann handelt es sich bei den 51 bestätigten Mutationsfällen um 49 der britischen und zwei der südafrikanischen Variante. Wie der Kreis mitteilt, gibt es aktuell in zwei Pflegeeinrichtungen bestätigte Corona-Fälle. Dort sind 29 Bewohner und neun Mitarbeitende infiziert. Bei einer der betroffenen Einrichtungen handelt es sich um das Haus Emmaus in Minden, wo es elf Corona-Fälle gibt. „Dort ist es zu einem Infektionsgeschehen gekommen. Betroffen sind insgesamt sechs Bewohner, sowie fünf Mitarbeitende", bestätigt Christian Niemann, Pressesprecher der Diakonie Stiftung Salem. Alle Bewohner seien bereits Mitte Januar gegen das Coronavirus geimpft worden. Bisher würden vier der betroffenen Bewohner keine Symptome zeigen, bei zwei Bewohnern gebe es leichte Erkrankungszeichen. „Wir hoffen sehr, dass aufgrund der Impfungen zumindest schwere Verläufe einer Covid-19-Erkrankung vermieden werden können", sagt Niemann. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt gilt in dem Seniorenheim derzeit ein Besuchsverbot für den betroffenen isolierten Bereich. Von allen Städten und Gemeinden im Mühlenkreis hat Minden aktuell mit 97,9 die höchste Wocheninzidenz. Von den 171 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen im gesamten Kreisgebiet entfallen 80 auf die Stadt an der Weser. Den niedrigsten und einzigen einstelligen Inzidenzwert im Kreis weist Preußisch Oldendorf mit 8,2 auf - hier gab es lediglich einen neuen Corona-Fall in den letzten sieben Tagen. Für das MT-Verbreitungsgebiet liegen folgende Inzidenzwerte vor: Hille (39), Porta Westfalica (42,1) und Petershagen (47,8). An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen werden 27 Corona-Patienten behandelt, davon sieben auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Drei Personen werden invasiv beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt zwölf Patienten versorgt, davon sechs auf der Intensivstation und sechs auf der Normalstation. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}(); Der Kreis Minden Lübbecke ist laut den Daten der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) der erste Kreis in OWL, der eine fünfstellige Zahl an Erstimpfungen durchgeführt hat. Mit einschließlich den Impfungen am Donnerstag sind inzwischen 10.305 Menschen (Mittwoch: 9.617) im Mühlenkreis gegen das Corona-Virus geimpft worden. 7.330 von ihnen haben die Injektion von einem mobilen Impfteam erhalten, 2.975 wurden im Impfzentrum in Unterlübbe geimpft. Das entspricht 3,32 Prozent der Gesamtbevölkerung des Kreises Minden-Lübbecke. Vollimmunisiert sind inzwischen 4.267 Menschen – sie alle haben die zweite Corona-Impfung erhalten, zum Großteil von den mobilen Impfteams.

Corona im Kreis: Inzidenz steigt weiter, 51 bestätigte Mutationsfälle

Symbolfoto: Pixabay © Pixabay

Minden (mt/ps/fat). 21 Neuinfektionen, 51 bestätigte Mutationsfälle und eine leicht angestiegene Sieben-Tage-Inzidenz: Der Kreis Minden-Lübbecke hat die aktuellen Corona-Fallzahlen für Freitag (19.02.) bekannt gegeben. Es war der vierte Tag in Folge ohne übermittelten Todesfall im Zusammenhang mit dem Virus. Außerdem bestätigte die Diakonie Stiftung Salem, dass es im Mindener Seniorenheim "Haus Emmaus" ein Infektionsgeschehen gegeben habe. Die Bewohner waren bereits bereits Mitte Januar gegen das Corona-Virus geimpft worden, es gibt bislang nur bei zwei Personen leicte Symptome.

Die Sieben-Tage-Inzidenz stieg nach MT-Berechnungen von Donnerstag auf Freitag von 54,4 leicht auf 55,1 an. Das liegt daran, dass im Zeitraum vom 13. Februar bis heute 171 Neuinfektionen gemeldet wurden. Im Zeitraum vom 12. Februar bis zum 18. Februar hatten sich 169 Menschen mit dem Virus infiziert. Als verbindlicher Wert gilt der Inzidenzwert des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG), der mit Datenstand 19. Februar, 0 Uhr, bei 54,8 liegt. Zum Vergleich: die Inzidenz in ganz NRW liegt derzeit bei 58. Es ist der fünfte Tag in Folge, an dem der Inzidenzwert angestiegen ist. Laut Kreis-Pressesprecher Florian Hemann handelt es sich bei den 51 bestätigten Mutationsfällen um 49 der britischen und zwei der südafrikanischen Variante.

Wie der Kreis mitteilt, gibt es aktuell in zwei Pflegeeinrichtungen bestätigte Corona-Fälle. Dort sind 29 Bewohner und neun Mitarbeitende infiziert. Bei einer der betroffenen Einrichtungen handelt es sich um das Haus Emmaus in Minden, wo es elf Corona-Fälle gibt. „Dort ist es zu einem Infektionsgeschehen gekommen. Betroffen sind insgesamt sechs Bewohner, sowie fünf Mitarbeitende", bestätigt Christian Niemann, Pressesprecher der Diakonie Stiftung Salem.

Alle Bewohner seien bereits Mitte Januar gegen das Coronavirus geimpft worden. Bisher würden vier der betroffenen Bewohner keine Symptome zeigen, bei zwei Bewohnern gebe es leichte Erkrankungszeichen. „Wir hoffen sehr, dass aufgrund der Impfungen zumindest schwere Verläufe einer Covid-19-Erkrankung vermieden werden können", sagt Niemann. In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt gilt in dem Seniorenheim derzeit ein Besuchsverbot für den betroffenen isolierten Bereich.

Von allen Städten und Gemeinden im Mühlenkreis hat Minden aktuell mit 97,9 die höchste Wocheninzidenz. Von den 171 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen im gesamten Kreisgebiet entfallen 80 auf die Stadt an der Weser. Den niedrigsten und einzigen einstelligen Inzidenzwert im Kreis weist Preußisch Oldendorf mit 8,2 auf - hier gab es lediglich einen neuen Corona-Fall in den letzten sieben Tagen. Für das MT-Verbreitungsgebiet liegen folgende Inzidenzwerte vor: Hille (39), Porta Westfalica (42,1) und Petershagen (47,8).

An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen werden 27 Corona-Patienten behandelt, davon sieben auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Drei Personen werden invasiv beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt zwölf Patienten versorgt, davon sechs auf der Intensivstation und sechs auf der Normalstation.

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7.330 von ihnen haben die Injektion von einem mobilen Impfteam erhalten, 2.975 wurden im Impfzentrum in Unterlübbe geimpft. Das entspricht 3,32 Prozent der Gesamtbevölkerung des Kreises Minden-Lübbecke. Vollimmunisiert sind inzwischen 4.267 Menschen – sie alle haben die zweite Corona-Impfung erhalten, zum Großteil von den mobilen Impfteams.

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