Corona-Virus im Kreis: Inzidenzwert sinkt leicht - Mehr als 4000 Schnelltests am Mittwoch Minden (mt). Der Inzidenzwert im Kreis Minden-Lübbecke ist wieder leicht gesunken. Nachdem er nach MT-Berechnungen am Mittwoch noch bei 185,6 lag, errechnet die Redaktion am Donnerstag den Wert 169,1. Das liegt an der vergleichsweise niedrigen Zahl gemeldeter Neuinfektionen, die bei 39 liegt, wie Mirjana Lenz, Pressesprecherin des Kreises Minden-Lübbecke berichtet. 16 dieser gemeldeten Neuinfektionen wurden durch die Arbeit der Schnelltestzentren im Kreis entdeckt: So viele der dort am Mittwoch durchgeführten 4.312 Testungen waren nämlich positiv. Den höchsten Inzidenzwert im Kreisgebiet verzeichnet derzeit Lübbecke mit 285.8, gefolgt von Bad Oeynhausen (226.3) und Minden (225.2). In Petershagen beträgt er derzeit 123.4, in Hille 110.6, in Porta Westfalica 109.5. Insgesamt wurde das Virus seit Beginn der Pandemie bei 12.022 Personen nachgewiesen, 10.324 Personen gelten offiziell als genesen, 240 Menschen überlebten das Virus nicht. Damit startet der Kreis Minden-Lübbecke mit offiziell 1.458 aktiven Coronafällen ins Osterwochenende, am Mittwoch waren es noch 1.475. Wie aussagekräftig diese Zahl tatsächlich ist, ist aber unklar. Nach Angaben des Krisenstabs hat das Abarbeiten der abgeschlossenen Fälle nicht die oberste Priorität, weshalb es immer wieder zu Verzögerungen kommt. So werden immer wieder Personen zu den aktiven Fällen gezählt, die bereits wieder genesen sind. An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 33 Corona-Patienten behandelt, davon sieben auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Zwei Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt zwölf Patienten versorgt, davon zehn auf der Intensivstation und zwei auf Normalstation. Pflege-, Betreuungs- und Reha-Einrichtungen Aktuell gibt es keine neuen Infektionen in den Einrichtungen im Kreisgebiet. Am Mittwoch waren noch drei Einrichtungen im Kreisgebiet betroffen. Es handelte sich dabei um insgesamt sechs infizierte Bewohner und zwei Mitarbeitende. Schulen An den Schulen und Kindertagesstätten ist die Situation weitestgehend unverändert, wie Mirjana Lenz, Pressesprecherin des Kreises berichtet, würden aber vereinzelte Folgefälle gemeldet. Einige Quarantänen laufen aus, insgesamt macht sich eine unwesentliche Entspannung durch die Osterferien bemerkbar. Am Mittwoch waren noch 90 Schüler und drei Lehrkräfte an insgesamt 49 Schulen im Kreisgebiet betroffen. Bei den Kindertagesstätten waren am Mittwoch 24 Einrichtungen im Kreisgebiet betroffen. 60 Kinder und drei Erzieher waren positiv getestet. Auf eine konkrete Nennung der Einrichtungen, Schulen und Kindergärten verzichtet das MT, solange der Kreis keine tagesaktuelle Aufzählung übermittelt. In der Vergangenheit war es hierbei mehrfach zu Fehlern gekommen. Mittlerweile haben im Kreis Minden-Lübbecke 36.816 Menschen eine Erstimpfung gegen das Corona-Virus erhalten, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 11,85 Prozent. Die zweite Impfung haben inzwischen 14.601 Menschen erhalten.Diese Zahlen gehen aus dem Impfbericht der Kassenärtlichen Vereinigung Westfalen-Lippe hervor. Ihre Zahl könnte über die Osterfeiertage wegen der bevorstehenden Impfaktion von Menschen über 60 stark steigen. Das Mindener Tageblatt übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}();Der Mühlenkreis steht im Ostwestfalen-Lippe-Vergleich damit nach wie vor sehr gut da. In den restlichen Städten und Kreisen der Region sieht es wie folgt aus: In Gütersloh wurden 41.336 Menschen also 11,32 Prozent geimpft, in Lippe 37.606 Menschen (10,81 Prozent), in Bielefeld 37.938 Menschen (11,36 Prozent), in Paderborn 31.671 Menschen (10,3 Prozent), in Herford 2.4327 (9,7 Prozent) und in Höxter 17.663 (12,59 Prozent). !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}();

Corona-Virus im Kreis: Inzidenzwert sinkt leicht - Mehr als 4000 Schnelltests am Mittwoch

© Symbolfoto: Archiv

Minden (mt). Der Inzidenzwert im Kreis Minden-Lübbecke ist wieder leicht gesunken. Nachdem er nach MT-Berechnungen am Mittwoch noch bei 185,6 lag, errechnet die Redaktion am Donnerstag den Wert 169,1. Das liegt an der vergleichsweise niedrigen Zahl gemeldeter Neuinfektionen, die bei 39 liegt, wie Mirjana Lenz, Pressesprecherin des Kreises Minden-Lübbecke berichtet. 16 dieser gemeldeten Neuinfektionen wurden durch die Arbeit der Schnelltestzentren im Kreis entdeckt: So viele der dort am Mittwoch durchgeführten 4.312 Testungen waren nämlich positiv.

Den höchsten Inzidenzwert im Kreisgebiet verzeichnet derzeit Lübbecke mit 285.8, gefolgt von Bad Oeynhausen (226.3) und Minden (225.2). In Petershagen beträgt er derzeit 123.4, in Hille 110.6, in Porta Westfalica 109.5.

Insgesamt wurde das Virus seit Beginn der Pandemie bei 12.022 Personen nachgewiesen, 10.324 Personen gelten offiziell als genesen, 240 Menschen überlebten das Virus nicht. Damit startet der Kreis Minden-Lübbecke mit offiziell 1.458 aktiven Coronafällen ins Osterwochenende, am Mittwoch waren es noch 1.475. Wie aussagekräftig diese Zahl tatsächlich ist, ist aber unklar. Nach Angaben des Krisenstabs hat das Abarbeiten der abgeschlossenen Fälle nicht die oberste Priorität, weshalb es immer wieder zu Verzögerungen kommt. So werden immer wieder Personen zu den aktiven Fällen gezählt, die bereits wieder genesen sind.

An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden und Lübbecke werden 33 Corona-Patienten behandelt, davon sieben auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Zwei Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt zwölf Patienten versorgt, davon zehn auf der Intensivstation und zwei auf Normalstation.

Pflege-, Betreuungs- und Reha-Einrichtungen

Aktuell gibt es keine neuen Infektionen in den Einrichtungen im Kreisgebiet. Am Mittwoch waren noch drei Einrichtungen im Kreisgebiet betroffen. Es handelte sich dabei um insgesamt sechs infizierte Bewohner und zwei Mitarbeitende.

Schulen

An den Schulen und Kindertagesstätten ist die Situation weitestgehend unverändert, wie Mirjana Lenz, Pressesprecherin des Kreises berichtet, würden aber vereinzelte Folgefälle gemeldet. Einige Quarantänen laufen aus, insgesamt macht sich eine unwesentliche Entspannung durch die Osterferien bemerkbar. Am Mittwoch waren noch 90 Schüler und drei Lehrkräfte an insgesamt 49 Schulen im Kreisgebiet betroffen.

Bei den Kindertagesstätten waren am Mittwoch 24 Einrichtungen im Kreisgebiet betroffen. 60 Kinder und drei Erzieher waren positiv getestet.

Auf eine konkrete Nennung der Einrichtungen, Schulen und Kindergärten verzichtet das MT, solange der Kreis keine tagesaktuelle Aufzählung übermittelt. In der Vergangenheit war es hierbei mehrfach zu Fehlern gekommen.

Mittlerweile haben im Kreis Minden-Lübbecke 36.816 Menschen eine Erstimpfung gegen das Corona-Virus erhalten, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 11,85 Prozent. Die zweite Impfung haben inzwischen 14.601 Menschen erhalten.Diese Zahlen gehen aus dem Impfbericht der Kassenärtlichen Vereinigung Westfalen-Lippe hervor. Ihre Zahl könnte über die Osterfeiertage wegen der bevorstehenden Impfaktion von Menschen über 60 stark steigen. Das Mindener Tageblatt übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit.

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Der Mühlenkreis steht im Ostwestfalen-Lippe-Vergleich damit nach wie vor sehr gut da. In den restlichen Städten und Kreisen der Region sieht es wie folgt aus: In Gütersloh wurden 41.336 Menschen also 11,32 Prozent geimpft, in Lippe 37.606 Menschen (10,81 Prozent), in Bielefeld 37.938 Menschen (11,36 Prozent), in Paderborn 31.671 Menschen (10,3 Prozent), in Herford 2.4327 (9,7 Prozent) und in Höxter 17.663 (12,59 Prozent).

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