Corona-Virus im Kreis: Deutlich sinkender Inzidenzwert über Ostern - Zwei weitere Todesfälle Minden (mt/jhr). Der Inzidenzwert im Kreis Minden-Lübbe beträgt am Ostermontag mach MT-Berechnungen 131,1 - und ist damit seit Gründonnerstag (169,1) um 38 gefallen. Damit sinkt der Wert nun seit neun Tagen: Am 27. März betrug er 198.1. Erneut sind zwei Menschen an den Folgen einer Coronainfektion gestorben: ein 90-jähriger Mann aus Espelkamp und eine 75-jährige Frau aus Minden. Bereits am Samstag war der Tod einer 86-jährigen Frau aus Espelkamp gemeldet worden. Dem Sinkenden Inzidenzwert ging eine andere Entwicklung voraus: Am 14. Februar war er nach mehreren Wochen auf 38,3 gesunken, dem bislang niedrigsten Wert im Jahr 2021, und war seitdem wieder angestiegen. Am 14. März überschritt er mit 100,2 die "Notbremsen-Marke". Der amtliche Inzidenzwert des Landeszentrum Gesundheit beträgt am Ostermontag 137,9.Die Zahl der Patienten, die wegen einer Covid-Infektion stationär in Kliniken im Mühlenkreis behandelt werden, ist wieder deutlich gestiegen. Meldete der Kreis am Sonntag noch 23 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, waren es am Montag wieder 44. Wie Florian Hemann, Pressesprecher des Kreises Minden-Lübbecke berichtet, werden 19 von ihnen intensivmedizinisch behandelt.Im Johannes Wesling Klinikum Minden werden insgesamt 33 Corona-Patienten versorgt, neun von ihnen auf der Intensivstation des Universitätsklinikums. Acht Intensivpatienten werden künstlich beatmet.Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt elf Patienten versorgt, davon zehn auf der Intensivstation und eine Person auf einer Normalstation. Wie Florian Hemann weiter mitteilt, wurde bei 35 Menschen eine Infektion mit dem Coronavirus neu festgestellt. Über das Osterfest wurden damit 211 neue Infektionen gemeldet. Zum Vergleich: In den vier Tagen vorher wurde 254 Neuinfektionen festgestellt. Das der Wert über Ostern niedriger ist, ist angesichts der großen Zahl der im Kreisgebiet durchgeführten Schnelltests erstaunlich: Alleine im Schnelltest-Zentrum auf Kanzlers Weide wurden nur am Freitag und Samstag rund 6500 Tests durchgeführt. Ähnliche Werte erwartet Christian Busse, Sprecher der Mühlenkreiskliniken, auch für Sonntag und Montag, zudem wurden im Testzentrum in Lübbecke ähnlich viele Tests durchgeführt. Den höchsten Inzidenzwert im Kreis verzeichnet derzeit weiterhin Lübbecke mit 187,9 (Vortag: 254,5), gefolgt von Bad Oeynhausen mit 176,9 (Vortag: 166,7) und Minden mit 161,5 (Vortag: 175). In Hille liegt der Wert bei 104,1 (Vortag: 91,1), in Porta bei 117,9 (Vortag: 109,5), in Petershagen bei 83,6 (keine Veränderung zum Vortag). Impfzahlen wurden an den Feiertagen von der Kassenärztlichen Vereinigung nicht veröffentlicht. Bei einer Impfaktion am Karfreitag und Karsamstag sind im Impfzentrum Unterlübbe aber 3209 Menchen geimpft worden, davon ein großer Teil Über-60-Jährige, die mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft wurden. Am Samstag ist außerdem die Registrierung von Menschen über 60 angelaufen, die im Rahmen der Umwidmung des AstraZeneca-Impfstoffs außerplanmäßig geimpft werden.Der Kreis weist eindringlich darauf hin, dass ab Ostersonntag, 4. April 2021 nur noch Personen mit deinem gebuchten Impftermin das Impfzentrum in Hille aufsuchen können. Am Donnerstag hatten im Kreis Minden-Lübbecke 36.816 Menschen eine Erstimpfung gegen das Corona-Virus erhalten, das entspricht einem Bevölkerungsanteil von 11,85 Prozent. Die zweite Impfung haben inzwischen 14.601 Menschen erhalten. Diese Zahlen gehen aus dem Impfbericht der Kassenärtlichen Vereinigung Westfalen-Lippe hervor. Das Mindener Tageblatt übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit. !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}();Der Mühlenkreis steht im Ostwestfalen-Lippe-Vergleich damit nach wie vor sehr gut da. In den restlichen Städten und Kreisen der Region sieht es wie folgt aus: In Gütersloh wurden 41.336 Menschen also 11,32 Prozent geimpft, in Lippe 37.606 Menschen (10,81 Prozent), in Bielefeld 37.938 Menschen (11,36 Prozent), in Paderborn 31.671 Menschen (10,3 Prozent), in Herford 2.4327 (9,7 Prozent) und in Höxter 17.663 (12,59 Prozent). !function(){"use strict";window.addEventListener("message",(function(a){if(void 0!==a.data["datawrapper-height"])for(var e in a.data["datawrapper-height"]){var t=document.getElementById("datawrapper-chart-"+e)||document.querySelector("iframe[src*='"+e+"']");t&&(t.style.height=a.data["datawrapper-height"][e]+"px")}}))}();u

Corona-Virus im Kreis: Deutlich sinkender Inzidenzwert über Ostern - Zwei weitere Todesfälle

© imago images/Martin Wagner

Minden (mt/jhr). Der Inzidenzwert im Kreis Minden-Lübbe beträgt am Ostermontag mach MT-Berechnungen 131,1 - und ist damit seit Gründonnerstag (169,1) um 38 gefallen. Damit sinkt der Wert nun seit neun Tagen: Am 27. März betrug er 198.1. Erneut sind zwei Menschen an den Folgen einer Coronainfektion gestorben: ein 90-jähriger Mann aus Espelkamp und eine 75-jährige Frau aus Minden. Bereits am Samstag war der Tod einer 86-jährigen Frau aus Espelkamp gemeldet worden.

Dem Sinkenden Inzidenzwert ging eine andere Entwicklung voraus: Am 14. Februar war er nach mehreren Wochen auf 38,3 gesunken, dem bislang niedrigsten Wert im Jahr 2021, und war seitdem wieder angestiegen. Am 14. März überschritt er mit 100,2 die "Notbremsen-Marke". Der amtliche Inzidenzwert des Landeszentrum Gesundheit beträgt am Ostermontag 137,9.
Die Zahl der Patienten, die wegen einer Covid-Infektion stationär in Kliniken im Mühlenkreis behandelt werden, ist wieder deutlich gestiegen. Meldete der Kreis am Sonntag noch 23 Covid-19-Patienten in stationärer Behandlung, waren es am Montag wieder 44. Wie Florian Hemann, Pressesprecher des Kreises Minden-Lübbecke berichtet, werden 19 von ihnen intensivmedizinisch behandelt.

Im Johannes Wesling Klinikum Minden werden insgesamt 33 Corona-Patienten versorgt, neun von ihnen auf der Intensivstation des Universitätsklinikums. Acht Intensivpatienten werden künstlich beatmet.Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt elf Patienten versorgt, davon zehn auf der Intensivstation und eine Person auf einer Normalstation.

Wie Florian Hemann weiter mitteilt, wurde bei 35 Menschen eine Infektion mit dem Coronavirus neu festgestellt. Über das Osterfest wurden damit 211 neue Infektionen gemeldet. Zum Vergleich: In den vier Tagen vorher wurde 254 Neuinfektionen festgestellt. Das der Wert über Ostern niedriger ist, ist angesichts der großen Zahl der im Kreisgebiet durchgeführten Schnelltests erstaunlich: Alleine im Schnelltest-Zentrum auf Kanzlers Weide wurden nur am Freitag und Samstag rund 6500 Tests durchgeführt. Ähnliche Werte erwartet Christian Busse, Sprecher der Mühlenkreiskliniken, auch für Sonntag und Montag, zudem wurden im Testzentrum in Lübbecke ähnlich viele Tests durchgeführt.

Den höchsten Inzidenzwert im Kreis verzeichnet derzeit weiterhin Lübbecke mit 187,9 (Vortag: 254,5), gefolgt von Bad Oeynhausen mit 176,9 (Vortag: 166,7) und Minden mit 161,5 (Vortag: 175). In Hille liegt der Wert bei 104,1 (Vortag: 91,1), in Porta bei 117,9 (Vortag: 109,5), in Petershagen bei 83,6 (keine Veränderung zum Vortag).

Impfzahlen wurden an den Feiertagen von der Kassenärztlichen Vereinigung nicht veröffentlicht. Bei einer Impfaktion am Karfreitag und Karsamstag sind im Impfzentrum Unterlübbe aber 3209 Menchen geimpft worden, davon ein großer Teil Über-60-Jährige, die mit dem AstraZeneca-Impfstoff geimpft wurden. Am Samstag ist außerdem die Registrierung von Menschen über 60 angelaufen, die im Rahmen der Umwidmung des AstraZeneca-Impfstoffs außerplanmäßig geimpft werden.

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Der Mühlenkreis steht im Ostwestfalen-Lippe-Vergleich damit nach wie vor sehr gut da. In den restlichen Städten und Kreisen der Region sieht es wie folgt aus: In Gütersloh wurden 41.336 Menschen also 11,32 Prozent geimpft, in Lippe 37.606 Menschen (10,81 Prozent), in Bielefeld 37.938 Menschen (11,36 Prozent), in Paderborn 31.671 Menschen (10,3 Prozent), in Herford 2.4327 (9,7 Prozent) und in Höxter 17.663 (12,59 Prozent).

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