Corona: Inzidenz steigt wieder - Espelkamp erneut über 700 Minden (mt/jhr). 93 nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus - 40 davon alleine in Espelkamp - lassen die Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke wieder ansteigen. Nach einem Wert von 125,7 am Dienstag, liegt der Wert nach MT-Berechnungen nun bei 136,3. Diese Zahl wird am Donnerstag ins Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen, wo für heute ein Wert von 126 gemeldet wurde. Für Minden-Lübbecke meldet das RKI damit den dritthöchsten Wert in NRW, höhere Inzidenzen haben nur Hagen (144,7) und der Kreis Lippe (143). Mit 62,3 beträgt die Deutschlandweite Inzidenz etwa die Hälfte des Mühlenkreis-Wertes, noch deutlicher ist der Unterschied zu einzelnen Kommunen: Weiterhin ist Espelkamp die Stadt mit der höchsten Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke, nach MT-Berechnungen liegt sie bei 726,3 und beträgt damit mehr als das zehnfache des Bundesdurchschnitts.180 Neuinfektionen meldete der Kreis Minden-Lübbecke hier innerhalb der letzten sieben Tage. Zum Vergleich: In Minden waren es 65 bei einer Einwohnerzahl von rund 81.600. In Espelkamp leben rund 24.700 Menschen. Ähnlich deutlich ist auch der Vergleich der Todesopfer: Während insgesamt 46 Mindener an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind, sind es in Espelkamp nach Angaben des Kreises 43 bei einem Drittel der Einwohner. Werte über 100 finden sich außerdem in Rahden (259,7), Lübbecke (152,7) und Hüllhorst (145,8). Im MT-Verbreitungsgebiet sieht es hingegen deutlich entspannter aus: In Minden liegt die Inzidenz bei 79,5, in Petershagen bei 71,7, in Porta Westfalica bei 58,9 und in Hille bei 6,5. An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Bad Oeynhausen und Rahden werden 24 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon acht auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Fünf Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit sechs Infizierte versorgt, die sich alle auf der Intensivstation befinden. Wie der Kreis weiter mitteilt, gab es in der letzten Woche 23.610 Testungen, davon waren 120 positiv. Die Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang weiterhin darauf hin, dass sich positiv getestete Personen über einen neuen Formularserver beim Gesundheitsamt melden können. Infizierte haben dort die Möglichkeit, Angaben zu ihrer Person, zu ihrer Erkrankung und zu ihren Kontaktpersonen zu machen. Im Anschluss erhält die Person dann ein Dokument, auf dem der Zeitraum der erforderlichen Quarantäne zu finden ist. Im Kreis waren am Montag 211.120 Menschen einmal geimpft, welches einer Impfquote von 68,01 Prozent entspricht. Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sind zudem 202.138 Menschen vollständig immunisiert. Damit verfügen 65,12 Prozent der Menschen im Kreis über einen vollständigen Impfschutz. Mit der Schließung der Impfzentren in NRW hat die KVWL unterdessen die tägliche Übermittlung der Impfzahlen eingestellt. Ab sofort werden nur noch jeden Montag die Impfzahlen der niedergelassenen Ärzteschaft in Westfalen-Lippe veröffentlicht. Somit wird das bisher täglich veröffentlichte Impf-Update auf MT.de nur noch wöchentlich erfolgen und von den Zahlen des Robert-Koch-Instituts abgelöst. Hier ist jedoch nur eine landesweite und bundesweite Aufschlüsselung möglich. Laut RKI beträgt der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen in Nordrhein-Westfalen 72,8 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 68,2 Prozent (Stand: 5.Oktober). Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 68,2 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 64,7 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf (Stand: 5. Oktober 2021).

Corona: Inzidenz steigt wieder - Espelkamp erneut über 700

© Symbolfoto: Archiv

Minden (mt/jhr). 93 nachgewiesene Neuinfektionen mit dem Coronavirus - 40 davon alleine in Espelkamp - lassen die Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke wieder ansteigen. Nach einem Wert von 125,7 am Dienstag, liegt der Wert nach MT-Berechnungen nun bei 136,3. Diese Zahl wird am Donnerstag ins Dashboard des Robert-Koch-Instituts einfließen, wo für heute ein Wert von 126 gemeldet wurde. Für Minden-Lübbecke meldet das RKI damit den dritthöchsten Wert in NRW, höhere Inzidenzen haben nur Hagen (144,7) und der Kreis Lippe (143).

Mit 62,3 beträgt die Deutschlandweite Inzidenz etwa die Hälfte des Mühlenkreis-Wertes, noch deutlicher ist der Unterschied zu einzelnen Kommunen: Weiterhin ist Espelkamp die Stadt mit der höchsten Inzidenz im Kreis Minden-Lübbecke, nach MT-Berechnungen liegt sie bei 726,3 und beträgt damit mehr als das zehnfache des Bundesdurchschnitts.180 Neuinfektionen meldete der Kreis Minden-Lübbecke hier innerhalb der letzten sieben Tage.

Zum Vergleich: In Minden waren es 65 bei einer Einwohnerzahl von rund 81.600. In Espelkamp leben rund 24.700 Menschen. Ähnlich deutlich ist auch der Vergleich der Todesopfer: Während insgesamt 46 Mindener an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben sind, sind es in Espelkamp nach Angaben des Kreises 43 bei einem Drittel der Einwohner.


Werte über 100 finden sich außerdem in Rahden (259,7), Lübbecke (152,7) und Hüllhorst (145,8). Im MT-Verbreitungsgebiet sieht es hingegen deutlich entspannter aus: In Minden liegt die Inzidenz bei 79,5, in Petershagen bei 71,7, in Porta Westfalica bei 58,9 und in Hille bei 6,5.

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An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Bad Oeynhausen und Rahden werden 24 Corona-Patientinnen und -Patienten behandelt, davon acht auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Fünf Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit sechs Infizierte versorgt, die sich alle auf der Intensivstation befinden.

Wie der Kreis weiter mitteilt, gab es in der letzten Woche 23.610 Testungen, davon waren 120 positiv. Die Kreisverwaltung weist in diesem Zusammenhang weiterhin darauf hin, dass sich positiv getestete Personen über einen neuen Formularserver beim Gesundheitsamt melden können. Infizierte haben dort die Möglichkeit, Angaben zu ihrer Person, zu ihrer Erkrankung und zu ihren Kontaktpersonen zu machen. Im Anschluss erhält die Person dann ein Dokument, auf dem der Zeitraum der erforderlichen Quarantäne zu finden ist.

Im Kreis waren am Montag 211.120 Menschen einmal geimpft, welches einer Impfquote von 68,01 Prozent entspricht. Laut der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) sind zudem 202.138 Menschen vollständig immunisiert. Damit verfügen 65,12 Prozent der Menschen im Kreis über einen vollständigen Impfschutz. Mit der Schließung der Impfzentren in NRW hat die KVWL unterdessen die tägliche Übermittlung der Impfzahlen eingestellt. Ab sofort werden nur noch jeden Montag die Impfzahlen der niedergelassenen Ärzteschaft in Westfalen-Lippe veröffentlicht. Somit wird das bisher täglich veröffentlichte Impf-Update auf MT.de nur noch wöchentlich erfolgen und von den Zahlen des Robert-Koch-Instituts abgelöst. Hier ist jedoch nur eine landesweite und bundesweite Aufschlüsselung möglich.

Laut RKI beträgt der Anteil der mindestens einmal geimpften Menschen in Nordrhein-Westfalen 72,8 Prozent, der der vollständig Geimpften liegt bei 68,2 Prozent (Stand: 5.Oktober). Deutschlandweit sind mit dem aktuellen Datenstand 68,2 Prozent der Bevölkerung erstgeimpft und 64,7 Prozent weisen den vollständigen Impfschutz auf (Stand: 5. Oktober 2021).

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