Corona-Ausbrüche in zwei Pflegeheimen: Kreis Minden-Lübbecke meldet 59 Corona-Neuinfektionen Minden (mt/ps). Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Donnerstag 59 neue Corona-Fälle gemeldet. Wie Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz mitteilt, ist der Anstieg sowohl auf Neuinfektionen in Pflegeheimen als auch den privaten und beruflichen Bereich zurückzuführen. So gebe es aktuell in zwei Einrichtungen bestätigte Corona-Fälle mit insgesamt 38 Infizierten - 29 Bewohner und neun Mitarbeitende. So viele Corona-Fälle wurden binnen 24 Stunden zuletzt Ende Januar registriert. Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes könnte der Anstieg in dieser Woche möglicherweise zusätzlich daraus resultieren, dass in der vergangenen Woche in Folge des Wetters weniger Hausarztbesuche und damit auch weniger Testungen stattgefunden hätten. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt durch die 59 neuen Corona-Fälle nach MT-Berechnungen weiter an - und zwar von 44,1 am Mittwoch auf 54,4 am Donnerstag. Am vergangen Sonntag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz ihren vorläufigen Tiefpunkt erreicht (38,3), doch Landrätin Anna Katharina Bölling (CDU) sprach bereits gestern Abend bei ihrem Auftritt im ZDF-Polittalk bei Markus Lanz von steigenden Fallzahlen. Im Zeitraum vom 12. Februar bis einschließlich des heutigen Donnerstags sind 169 Neuinfektionen gemeldet wurden - und somit 32 mehr als noch bei der Berechnung der Wocheninzidenz des Vortags. Als verbindlicher Wert gilt der Inzidenzwert des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG), der mit Datenstand 18. Februar, 0 Uhr, bei 45,1 liegt. Die MT-Berechung stellt eine Vorgriff auf die morgigen LZG-Werte dar. Angesichts der steigenden Fallzahlen und der Virus-Mutation - am Mittwoch teilte der Kreis mit, dass bisher 20 solcher Fälle in Minden-Lübbecke nachgewiesen wurden - appellierte der Krisenstab bereits gestern daran, die bekannten Regelungen zur Pandemiebekämpfung wie Abstand und Hygiene weiterhin sehr ernst zu nehmen und medizinische Masken zu tragen. In dieser besonderen Situation durch die aggressiven Virusmutationen sei absolute Vorsicht geboten. Von allen Städten und Gemeinden im Mühlenkreis hat Minden aktuell mit 100,3 die höchste Wocheninzidenz. Von den 169 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen im gesamten Kreisgebiet entfallen mit 82 fast die Hälfte auf die Stadt an der Weser. Den niedrigsten Inzidenzwert weist Preußisch Oldendorf mit 8,2 auf - hier gab es lediglich einen neue Corona-Fall in den letzten sieben Tagen. Im weiteren MT-Verbreitungsgebiet sieht die Lage wie folgt aus: Porta Westfalica (36,5), Hille (39) und Petershagen (39,8). An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen werden 31 Corona-Patienten behandelt, davon sieben auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Drei Personen werden invasiv beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt zwölf Patienten versorgt, jeweils sechs auf der Intensivstation und auf der Normalstation. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe meldet, dass im Impfzentrum in Hille-Unterlübbe bis einschließlich 17. Februar 2.898 Personen eine Erstimpfung erhalten haben. Hinzu kommen weitere 6.719 Personen in Minden-Lübbecke, die von einem mobilen Team geimpft wurden (davon haben bereits 4.102 Personen die Zweitimpfung erhalten).

Corona-Ausbrüche in zwei Pflegeheimen: Kreis Minden-Lübbecke meldet 59 Corona-Neuinfektionen

Der Kreis Minden-Lübbecke hat so viele Neuinfektionen registriert wie seit langer Zeit nicht mehr. Symbolfoto: Pixabay © Pixabay

Minden (mt/ps). Der Kreis Minden-Lübbecke hat am Donnerstag 59 neue Corona-Fälle gemeldet. Wie Kreis-Pressesprecherin Mirjana Lenz mitteilt, ist der Anstieg sowohl auf Neuinfektionen in Pflegeheimen als auch den privaten und beruflichen Bereich zurückzuführen. So gebe es aktuell in zwei Einrichtungen bestätigte Corona-Fälle mit insgesamt 38 Infizierten - 29 Bewohner und neun Mitarbeitende. So viele Corona-Fälle wurden binnen 24 Stunden zuletzt Ende Januar registriert. Nach Einschätzung des Gesundheitsamtes könnte der Anstieg in dieser Woche möglicherweise zusätzlich daraus resultieren, dass in der vergangenen Woche in Folge des Wetters weniger Hausarztbesuche und damit auch weniger Testungen stattgefunden hätten.

Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt durch die 59 neuen Corona-Fälle nach MT-Berechnungen weiter an - und zwar von 44,1 am Mittwoch auf 54,4 am Donnerstag. Am vergangen Sonntag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz ihren vorläufigen Tiefpunkt erreicht (38,3), doch Landrätin Anna Katharina Bölling (CDU) sprach bereits gestern Abend bei ihrem Auftritt im ZDF-Polittalk bei Markus Lanz von steigenden Fallzahlen. Im Zeitraum vom 12. Februar bis einschließlich des heutigen Donnerstags sind 169 Neuinfektionen gemeldet wurden - und somit 32 mehr als noch bei der Berechnung der Wocheninzidenz des Vortags. Als verbindlicher Wert gilt der Inzidenzwert des Landeszentrums Gesundheit NRW (LZG), der mit Datenstand 18. Februar, 0 Uhr, bei 45,1 liegt. Die MT-Berechung stellt eine Vorgriff auf die morgigen LZG-Werte dar.

Angesichts der steigenden Fallzahlen und der Virus-Mutation - am Mittwoch teilte der Kreis mit, dass bisher 20 solcher Fälle in Minden-Lübbecke nachgewiesen wurden - appellierte der Krisenstab bereits gestern daran, die bekannten Regelungen zur Pandemiebekämpfung wie Abstand und Hygiene weiterhin sehr ernst zu nehmen und medizinische Masken zu tragen. In dieser besonderen Situation durch die aggressiven Virusmutationen sei absolute Vorsicht geboten.

Von allen Städten und Gemeinden im Mühlenkreis hat Minden aktuell mit 100,3 die höchste Wocheninzidenz. Von den 169 Neuinfektionen in den letzten sieben Tagen im gesamten Kreisgebiet entfallen mit 82 fast die Hälfte auf die Stadt an der Weser. Den niedrigsten Inzidenzwert weist Preußisch Oldendorf mit 8,2 auf - hier gab es lediglich einen neue Corona-Fall in den letzten sieben Tagen. Im weiteren MT-Verbreitungsgebiet sieht die Lage wie folgt aus: Porta Westfalica (36,5), Hille (39) und Petershagen (39,8).

An den Standorten der Mühlenkreiskliniken in Minden, Lübbecke und Bad Oeynhausen werden 31 Corona-Patienten behandelt, davon sieben auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Minden. Drei Personen werden invasiv beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden insgesamt zwölf Patienten versorgt, jeweils sechs auf der Intensivstation und auf der Normalstation.

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe meldet, dass im Impfzentrum in Hille-Unterlübbe bis einschließlich 17. Februar 2.898 Personen eine Erstimpfung erhalten haben. Hinzu kommen weitere 6.719 Personen in Minden-Lübbecke, die von einem mobilen Team geimpft wurden (davon haben bereits 4.102 Personen die Zweitimpfung erhalten).

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