Corona-Ausbruch in Altenheimen: Kreis meldet schon drei Tote Minden (mt/lo). In einem Altenheim in Minden hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Das erklärt die Pressestelle des Kreises im Rahmen der Veröffentlichung der täglichen Fallzahlen. Um welche Einrichtung es sich konkret handelt, ist nicht klar. Es ist aber bestätigt, dass bislang 19 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwölf Mitarbeitende positiv auf das Virus getestet worden. „Die Betroffenen waren überwiegend geimpft", erklärt Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge. Das betroffene Altenpflegeheim gehöre zu den Einrichtungen, die bereits seit Anfang des Jahres über eine Impfaktion den Bewohnern und Mitarbeitenden einen Impfschutz anbieten konnten und in dem jetzt die Booster-Impfungen anstehen. „Leider sind bei wenigen der hochbetagten Bewohnerinnen mit ernsten Vorerkrankungen schwere Verläufe zu verzeichnen, die zu Krankenhausbehandlung führen", sagt Sabine Ohnesorge. Drei infizierte Bewohner seien inzwischen an dem Virus verstorben. Das Alter der Verstorbenen konnte die Kreis-Pressesprecherin auf MT-Nachfrage am Freitagnachmittag nicht mehr herausfinden. Die Todesfälle seien allerdings bereits in den vergangenen Tagen mit in die offiziellen Zahlen eingerechnet worden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Minden-Lübbecke 289 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus verstorben, in dieser Woche allein neun. Der heutige Freitag ist der erste Tag, an dem der Kreis keinen neuen Todesfall gemeldet hat.  Außerdem gibt es in einer weiteren Alteneinrichtung in Espelkamp zwei Personen, die positiv getestet wurden. Laut Ohnesorge wurden dort weitere Maßnahmen und Testungen angeordnet. Währenddessen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis den dritten Tag in Folge gesunken. Nach MT-Berechnungen liegt der Wert nun bei 121,2. Diese Zahl wird am morgigen Samstag ins offizielle Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) einfließen, wo für Freitag ein Wert von 127,6 gemeldet wurde - der zweithöchste für ganz NRW. Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises bleibt hoch. Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden werden 22 Corona-Patienten behandelt, davon acht auf der Intensivstation. Vier Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit weitere sieben Infizierte versorgt, davon sechs auf der Intensivstation. Die Sieben-Tage-Inzidenz in Espelkamp sinkt unterdessen weiter und liegt nun bei 447,9, am Vortag betrug der Wert von 556,9. Dann folgen Hüllhorst (161,1), Lübbecke (133,1) und Stemwede (107,5). Im MT-Verbreitungsgebiet sieht es so aus: Minden (96,7), Hille (58,5), Porta Westfalica (92,6) und Petershagen (35,8).

Corona-Ausbruch in Altenheimen: Kreis meldet schon drei Tote

In einem Altheim im Kreis hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Viele Menschen wurden positiv getestet, drei sind bereits verstorben. Symbolfoto:  © Pixabay

Minden (mt/lo). In einem Altenheim in Minden hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Das erklärt die Pressestelle des Kreises im Rahmen der Veröffentlichung der täglichen Fallzahlen. Um welche Einrichtung es sich konkret handelt, ist nicht klar. Es ist aber bestätigt, dass bislang 19 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwölf Mitarbeitende positiv auf das Virus getestet worden.

„Die Betroffenen waren überwiegend geimpft", erklärt Kreis-Pressesprecherin Sabine Ohnesorge. Das betroffene Altenpflegeheim gehöre zu den Einrichtungen, die bereits seit Anfang des Jahres über eine Impfaktion den Bewohnern und Mitarbeitenden einen Impfschutz anbieten konnten und in dem jetzt die Booster-Impfungen anstehen.

Malina Reckordt

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„Leider sind bei wenigen der hochbetagten Bewohnerinnen mit ernsten Vorerkrankungen schwere Verläufe zu verzeichnen, die zu Krankenhausbehandlung führen", sagt Sabine Ohnesorge. Drei infizierte Bewohner seien inzwischen an dem Virus verstorben. Das Alter der Verstorbenen konnte die Kreis-Pressesprecherin auf MT-Nachfrage am Freitagnachmittag nicht mehr herausfinden. Die Todesfälle seien allerdings bereits in den vergangenen Tagen mit in die offiziellen Zahlen eingerechnet worden. Seit Beginn der Pandemie sind im Kreis Minden-Lübbecke 289 Menschen im Zusammenhang mit dem Virus verstorben, in dieser Woche allein neun. Der heutige Freitag ist der erste Tag, an dem der Kreis keinen neuen Todesfall gemeldet hat. 

Außerdem gibt es in einer weiteren Alteneinrichtung in Espelkamp zwei Personen, die positiv getestet wurden. Laut Ohnesorge wurden dort weitere Maßnahmen und Testungen angeordnet.

Währenddessen ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis den dritten Tag in Folge gesunken. Nach MT-Berechnungen liegt der Wert nun bei 121,2. Diese Zahl wird am morgigen Samstag ins offizielle Dashboard des Robert-Koch-Instituts (RKI) einfließen, wo für Freitag ein Wert von 127,6 gemeldet wurde - der zweithöchste für ganz NRW.

Die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern des Kreises bleibt hoch. Im Johannes-Wesling-Klinikum Minden werden 22 Corona-Patienten behandelt, davon acht auf der Intensivstation. Vier Personen werden künstlich beatmet. Im Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen, werden derzeit weitere sieben Infizierte versorgt, davon sechs auf der Intensivstation.

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Espelkamp sinkt unterdessen weiter und liegt nun bei 447,9, am Vortag betrug der Wert von 556,9. Dann folgen Hüllhorst (161,1), Lübbecke (133,1) und Stemwede (107,5). Im MT-Verbreitungsgebiet sieht es so aus: Minden (96,7), Hille (58,5), Porta Westfalica (92,6) und Petershagen (35,8).

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