Corona-Ausbruch in Altenheim: Sprecher bestätigt vierten Todesfall Simon Schulz,Lea Oetjen Minden. Der große Corona-Ausbruch in einem Altenheim in Minden ist durch einen großen PCR-Reihentest am 13. Oktober aufgefallen, wie ein Sprecher des Betreiberunternehmens am Montag gegenüber der Redaktion mitteilte. Der Kreis hatte kurz zuvor bereits darüber informiert, dass es sich bei der betroffenen Einrichtung um die MediCare Seniorenresidenz am Simeonsglacis handelt, die von der Firma Orpea betrieben wird. Mindestens 19 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwölf Mitarbeitende seien bislang positiv getestet worden, so der Sprecher. Rund 100 Personen, Bewohnende sowie Mitarbeitende, hätten sich bei der Reihentestung beteiligt. Derzeit würden täglich weitere Schnelltests durchgeführt, ehe für Mittwoch, 20. Oktober, ein weiterer PCR-Reihentest anstünde. „Wir haben die Situation im Griff", versichert der Sprecher. Er bestätigte ebenfalls, dass es einen weiteren Todesfall in dem Altenheim gegeben hat. Es ist bereits die vierte verstorbene Person im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch. Mit Blick auf die Fallzahlen, die der Kreis am Montag gemeldet hat, handelt es sich dabei vermutlich um einen 75-jährigen Mann. Nach wie vor sind die Infektionsquelle und auch die genaue Ansteckungskette im Haus nicht bekannt. Wie sowohl der Sprecher als auch Mitarbeiter gegenüber der Redaktion bestätigten, setzt die Leitung des Altenheims seit Längerem auf FFP2-Masken, hat intern sogar eine entsprechende Pflicht eingeführt. Doch auch diese hätte den Ausbruch ebenso wenig verhindern können wie eine hohe Impfquote, so der Sprecher. Um das Infektionsgeschehen einzudämmen, gelte in der MediCare Seniorenresidenz Simeonsglacis inzwischen ohne Ausnahmen ein strenges Besuchsverbot. „Das Qualitätsmanagement ist auch vor Ort", erklärte der Orpea-Sprecher - allerdings ohne konkret zu erläutern, was das nun bedeutet. Für Detailfragen war er nach einem kurzem Gespräch am Vormittag für die Redaktion nicht mehr erreichbar. Auch die Einrichtungsleitung der Mindener Seniorenresidenz war telefonisch nicht erreichbar, die Stellvertretung wollte sich nicht zum Fall äußern.

Corona-Ausbruch in Altenheim: Sprecher bestätigt vierten Todesfall

Symbolbild: © imago images/Steinach

Minden. Der große Corona-Ausbruch in einem Altenheim in Minden ist durch einen großen PCR-Reihentest am 13. Oktober aufgefallen, wie ein Sprecher des Betreiberunternehmens am Montag gegenüber der Redaktion mitteilte. Der Kreis hatte kurz zuvor bereits darüber informiert, dass es sich bei der betroffenen Einrichtung um die MediCare Seniorenresidenz am Simeonsglacis handelt, die von der Firma Orpea betrieben wird. Mindestens 19 Bewohnerinnen und Bewohner sowie zwölf Mitarbeitende seien bislang positiv getestet worden, so der Sprecher. Rund 100 Personen, Bewohnende sowie Mitarbeitende, hätten sich bei der Reihentestung beteiligt. Derzeit würden täglich weitere Schnelltests durchgeführt, ehe für Mittwoch, 20. Oktober, ein weiterer PCR-Reihentest anstünde. „Wir haben die Situation im Griff", versichert der Sprecher.

Er bestätigte ebenfalls, dass es einen weiteren Todesfall in dem Altenheim gegeben hat. Es ist bereits die vierte verstorbene Person im Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch. Mit Blick auf die Fallzahlen, die der Kreis am Montag gemeldet hat, handelt es sich dabei vermutlich um einen 75-jährigen Mann. Nach wie vor sind die Infektionsquelle und auch die genaue Ansteckungskette im Haus nicht bekannt. Wie sowohl der Sprecher als auch Mitarbeiter gegenüber der Redaktion bestätigten, setzt die Leitung des Altenheims seit Längerem auf FFP2-Masken, hat intern sogar eine entsprechende Pflicht eingeführt. Doch auch diese hätte den Ausbruch ebenso wenig verhindern können wie eine hohe Impfquote, so der Sprecher.

Um das Infektionsgeschehen einzudämmen, gelte in der MediCare Seniorenresidenz Simeonsglacis inzwischen ohne Ausnahmen ein strenges Besuchsverbot. „Das Qualitätsmanagement ist auch vor Ort", erklärte der Orpea-Sprecher - allerdings ohne konkret zu erläutern, was das nun bedeutet. Für Detailfragen war er nach einem kurzem Gespräch am Vormittag für die Redaktion nicht mehr erreichbar. Auch die Einrichtungsleitung der Mindener Seniorenresidenz war telefonisch nicht erreichbar, die Stellvertretung wollte sich nicht zum Fall äußern.

Malina Reckordt

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