Corona-Ausbruch bei Tönnies: Rettungsdienst aus Minden leistet Amtshilfe in Gütersloh Minden/Gütersloh (lies). Der Massenausbruch von Corona-Fällen beim Fleischverarbeiter Tönnies hat Gütersloh weiterhin fest im Griff. Deshalb hat der dortige Kreis die Kommunen in OWL um Amtshilfe gebeten. Die wird am morgigen Samstag auch der Rettungsdienst der Stadt Minden leisten, erzählt Heino Nordmeyer im MT-Gespräch. Er ist Leiter der Berufsfeuerwehr Minden, zu der auch der Rettungsdienst gehört. „Wir haben drei Tage angeboten, an denen wir den dortigen Rettungsdienst mit Kapazitäten unterstützen können“, sagt Nordmeyer. „Einer wird nun in Anspruch genommen – und das machen wir gern.“ Zur Amtshilfe gehört in diesem Fall, dass zwei Mitarbeiter des Mindener Rettungsdienstes eine 24-Stunden-Schicht in der Stadt Gütersloh verrichten werden. „Es ist also so, als würden sie hier Dienst machen, nur an einem anderen Standort.“ Die Aufgaben sind die gleichen wie in Minden. Wichtig ist Nordmeyer, dass die beiden Mitarbeiter des Rettungsdienstes nicht aus einer laufenden Schicht abgezogen werden, „sondern zusätzlich einspringen“. Und zwar mit einem Reservefahrzeug des Rettungsdienstes. „Es gibt damit keine Einschränkungen in der Kapazität des Rettungsdienstes vor Ort.“ Das Risiko für seine Mitarbeiter in Gütersloh schätzt Nordmeyer nicht höher ein als vor Ort in Minden. „Es gelten auch hier die gleichen Hygieneauflagen wie jetzt in Gütersloh.“ Die Amtshilfe hätte der Rettungsdienst übrigens nur in Ausnahmefällen ablehnen können, sagt der Feuerwehrchef: „Wenn wir hier einen ähnlich gelagerten Fall wie in Gütersloh hätten, dann wäre das natürlich nicht möglich – und ich hätte genauso reagiert und Amtshilfe angefordert.“

Corona-Ausbruch bei Tönnies: Rettungsdienst aus Minden leistet Amtshilfe in Gütersloh

Eine Besatzung wird sich am Samstag mit einem Reserve-RTW auf den Weg nach Gütersloh machen. © Foto: MT

Minden/Gütersloh (lies). Der Massenausbruch von Corona-Fällen beim Fleischverarbeiter Tönnies hat Gütersloh weiterhin fest im Griff. Deshalb hat der dortige Kreis die Kommunen in OWL um Amtshilfe gebeten. Die wird am morgigen Samstag auch der Rettungsdienst der Stadt Minden leisten, erzählt Heino Nordmeyer im MT-Gespräch. Er ist Leiter der Berufsfeuerwehr Minden, zu der auch der Rettungsdienst gehört.

„Wir haben drei Tage angeboten, an denen wir den dortigen Rettungsdienst mit Kapazitäten unterstützen können“, sagt Nordmeyer. „Einer wird nun in Anspruch genommen – und das machen wir gern.“ Zur Amtshilfe gehört in diesem Fall, dass zwei Mitarbeiter des Mindener Rettungsdienstes eine 24-Stunden-Schicht in der Stadt Gütersloh verrichten werden. „Es ist also so, als würden sie hier Dienst machen, nur an einem anderen Standort.“ Die Aufgaben sind die gleichen wie in Minden.

Wichtig ist Nordmeyer, dass die beiden Mitarbeiter des Rettungsdienstes nicht aus einer laufenden Schicht abgezogen werden, „sondern zusätzlich einspringen“. Und zwar mit einem Reservefahrzeug des Rettungsdienstes. „Es gibt damit keine Einschränkungen in der Kapazität des Rettungsdienstes vor Ort.“

Das Risiko für seine Mitarbeiter in Gütersloh schätzt Nordmeyer nicht höher ein als vor Ort in Minden. „Es gelten auch hier die gleichen Hygieneauflagen wie jetzt in Gütersloh.“ Die Amtshilfe hätte der Rettungsdienst übrigens nur in Ausnahmefällen ablehnen können, sagt der Feuerwehrchef: „Wenn wir hier einen ähnlich gelagerten Fall wie in Gütersloh hätten, dann wäre das natürlich nicht möglich – und ich hätte genauso reagiert und Amtshilfe angefordert.“

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