Café Klee mit erweitertem Angebot an der Mindener Königstraße wieder da Beraten, plaudern, Menschen treffen / Kontakt- und Informationszentrum für alle "Es ist das zehnte Wittekindshofer Kontakt- und Informationszentrum (KIZ) und das erste KIZ mit festen Kooperationspartnern. Das alte Café Klee musste schon nach wenigen Monaten wegen eines Wasserschadens geschlossen werden. Jetzt können wir das Angebot ausweiten", sagt die Wittekindshofer Projektleiterin und Diakonin Jaana-Ann Schwennen.Der Name Café Klee ist unter dem Motto "Kontakte leben und erleben" Programm. Die Projektleiterin nennt fünf Schwerpunkte: Café, Begegnung, Beratung, Freizeit- und Bildungsangebote. "Herzstück ist das Café Klee. Es soll ein Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung sein, in dem jedermann einfach auf einen Kaffee oder süßen Snack vorbeikommen oder sich von unserem Koch nachmittags und abends verwöhnen lassen kann", kündigt die Leiterin des Café Klee, Beatrice Warchot, an.Ergänzung zum MehrgenerationenhausSie arbeitet eng mit dem Leiter des Café E-Werk, Ulrich Neumann, zusammen, da sich das neue Café Klee und das Café im Mehrgenerationenhaus E-Werk ergänzen sollen."Wir entwickeln Freizeit- und Bildungsangebote, bei denen auch die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden. Aber die Kooperation umfasst auch den sozialen Mittagstisch, der werktags im E-Werk auf sehr hohe Resonanz stößt. An den Wochenenden findet er ab sofort im Café Klee statt, sodass Menschen mit Berechtigungsschein bei uns ein warmes Mittagessen zu verbilligten Preisen bekommen", erklärt Beatrice Warchot.Entstanden ist das Café in den Räumen eines ehemaligen Bettengeschäftes in der oberen Altstadt. Die Lampen und die historische Bausubstanz mit offenen Balken sind erhalten geblieben."Die alten Jugendstilscheiben hat Architekt Jörg Halstenberg vom Mindener Architekturstudio PM für die Abtrennung des Gruppenraumes geschickt eingesetzt. Ein perfekter Kontrast ergibt sich durch moderne Einbauten, die für Küche, Thekenbereich und barrierefreie Sanitärbereiche nötig waren", berichtet Diakonin Jaana-Ann Schwennen und deutet auf eine kleine, auf den ersten Blick unauffällige Treppe: "Das war eine sehr gute Idee von Ulrike Kaiser und dem Behindertenbeirat der Stadt Minden. Auf Knopfdruck verwandeln sich die Stufen in eine Rampe, sodass auch Menschen mit Rollstühlen freie Fahrt zu Wii, Sportübertragungen im Großbildfernsehen, Air-Hockey, Billard, Dart, Kicker und Internet auf der Empore haben."Offene Beratung für HörgeschädigteDirekt neben dem Café befinden sich neben dem Gruppenraum die Büroräume der Mitarbeitenden der Diakonie Stiftung Salem und des Wittekindshofes, die allgemeine Beratung rund um das Thema Behinderung und Pflege anbieten. Ein besonderes Angebot ist die offene Beratung für hörgeschädigte und gehörlose Menschen, für die Ralf Isermann aus der Diakonie Stiftung Salem jeweils am Mittwoch zwischen 13.30 Uhr und 17 Uhr zur Verfügung steht.

Café Klee mit erweitertem Angebot an der Mindener Königstraße wieder da

Minden (AM). "Café Klee gibt es wieder", erklärt Maria Bartel und strahlt. Sie war zusammen mit einigen Mitbewohnerinnen aus dem Hildegard-Schumacher Haus auf ein erstes Probegetränk in die Königstraße 31/33 gekommen. Dort hat die Diakonische Stiftung Wittekindshof in Kooperation mit der Diakonie Stiftung Salem das Café Klee eröffnet.

Beraten, plaudern, Menschen treffen - © MINDEN
Beraten, plaudern, Menschen treffen - © MINDEN

"Es ist das zehnte Wittekindshofer Kontakt- und Informationszentrum (KIZ) und das erste KIZ mit festen Kooperationspartnern. Das alte Café Klee musste schon nach wenigen Monaten wegen eines Wasserschadens geschlossen werden. Jetzt können wir das Angebot ausweiten", sagt die Wittekindshofer Projektleiterin und Diakonin Jaana-Ann Schwennen.

Der Name Café Klee ist unter dem Motto "Kontakte leben und erleben" Programm. Die Projektleiterin nennt fünf Schwerpunkte: Café, Begegnung, Beratung, Freizeit- und Bildungsangebote. "Herzstück ist das Café Klee. Es soll ein Treffpunkt für Menschen mit und ohne Behinderung sein, in dem jedermann einfach auf einen Kaffee oder süßen Snack vorbeikommen oder sich von unserem Koch nachmittags und abends verwöhnen lassen kann", kündigt die Leiterin des Café Klee, Beatrice Warchot, an.

Ergänzung zum Mehrgenerationenhaus

Beatrice Warchot, Leiterin des Kontakt- und Informationszentrums und des angeschlossenen Café Klee arbeitet eng mit Ulrich Neumann zusammen, der das Café im Mehrgenerationenhaus an der Hermannstraße leitet. - © Foto: Anke Marholdt
Beatrice Warchot, Leiterin des Kontakt- und Informationszentrums und des angeschlossenen Café Klee arbeitet eng mit Ulrich Neumann zusammen, der das Café im Mehrgenerationenhaus an der Hermannstraße leitet. - © Foto: Anke Marholdt

Sie arbeitet eng mit dem Leiter des Café E-Werk, Ulrich Neumann, zusammen, da sich das neue Café Klee und das Café im Mehrgenerationenhaus E-Werk ergänzen sollen.

"Wir entwickeln Freizeit- und Bildungsangebote, bei denen auch die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden. Aber die Kooperation umfasst auch den sozialen Mittagstisch, der werktags im E-Werk auf sehr hohe Resonanz stößt. An den Wochenenden findet er ab sofort im Café Klee statt, sodass Menschen mit Berechtigungsschein bei uns ein warmes Mittagessen zu verbilligten Preisen bekommen", erklärt Beatrice Warchot.

Entstanden ist das Café in den Räumen eines ehemaligen Bettengeschäftes in der oberen Altstadt. Die Lampen und die historische Bausubstanz mit offenen Balken sind erhalten geblieben.

"Die alten Jugendstilscheiben hat Architekt Jörg Halstenberg vom Mindener Architekturstudio PM für die Abtrennung des Gruppenraumes geschickt eingesetzt. Ein perfekter Kontrast ergibt sich durch moderne Einbauten, die für Küche, Thekenbereich und barrierefreie Sanitärbereiche nötig waren", berichtet Diakonin Jaana-Ann Schwennen und deutet auf eine kleine, auf den ersten Blick unauffällige Treppe: "Das war eine sehr gute Idee von Ulrike Kaiser und dem Behindertenbeirat der Stadt Minden. Auf Knopfdruck verwandeln sich die Stufen in eine Rampe, sodass auch Menschen mit Rollstühlen freie Fahrt zu Wii, Sportübertragungen im Großbildfernsehen, Air-Hockey, Billard, Dart, Kicker und Internet auf der Empore haben."

Offene Beratung für Hörgeschädigte

Direkt neben dem Café befinden sich neben dem Gruppenraum die Büroräume der Mitarbeitenden der Diakonie Stiftung Salem und des Wittekindshofes, die allgemeine Beratung rund um das Thema Behinderung und Pflege anbieten. Ein besonderes Angebot ist die offene Beratung für hörgeschädigte und gehörlose Menschen, für die Ralf Isermann aus der Diakonie Stiftung Salem jeweils am Mittwoch zwischen 13.30 Uhr und 17 Uhr zur Verfügung steht.

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