C&A feiert Wiedereröffnung nach Umbau: Das hat sich verändert Anja Peper Minden (mt). C&A und Minden: Das ist eine langjährige und stabile Beziehung. Im Jahr 1977 zog das Bekleidungsgeschäft als erster Mieter in das neu erbaute Gebäude an der unteren Bäckerstraße ein. Das Konzept des Unternehmens – Mode zu erschwinglichen Preisen – bewährte sich über Jahrzehnte. Jetzt hat die Filiale selber einen neuen Look bekommen. Nach einer Umbauphase von beinahe neun Monaten wird das Geschäft am Donnerstag offiziell wiedereröffnet. Den größten Unterschied macht die neue Fassade: Der etwas düstere Durchgang ist verschwunden und die Schaufensterfront ein ganzes Stück näher an die Fußgängerzone gerückt. Die Schaufensterpuppen stehen jetzt in einem deutlich besseren Licht da. Erstmals können die Kunden von der Bäckerstraße aus auch einen Blick ins Innere werfen. Was außerdem ins Auge sticht: Das große ovale C&A-Schild über dem Eingangsbereich ist verschwunden. Weil darauf die Farben Blau und Rot dominierten, haben die Mitarbeiter es „die Pflaume“ getauft. Insgesamt wirkte das Erkennungszeichen aber etwas altbacken. Inzwischen setzen die Kreativen beim Design auf mehr Geradlinigkeit und weniger Schnörkel. Der weiße Schriftzug auf schwarzem Grund am Eingang ist deutlich schlichter und moderner, aber der Wiedererkennungswert der Marke bleibt auch nach der Modernisierung hoch. Die Damenkollektion erstreckt sich nun über das gesamte Erdgeschoss. Im ersten Obergeschoss befinden sich die Kinder- und die Herrenabteilung. Der neue Linoleum-Fußboden hellt die Verkaufsräume zusätzlich auf. Neu ist auch das Lichtkonzept, die Farben sowie ein Garderobenbereich mit Stühlen, auf denen es sich die Begleitung gemütlich machen kann. Insgesamt hat die Modekette in Minden eine Fläche von 2.500 Quadratmetern zur Verfügung. „Damit liegt die Filiale im mittleren Bereich“, sagt Dennis Kühn. Als Filialleiter wird er am Donnerstag gemeinsam mit Distrikt-Managerin Birgit Arndt symbolisch das „rote Band“ durchschneiden. Besucher der Filiale können sich anlässlich an der Gewinnaktion „Coin&Win“ beteiligen. Auch für die 21 Beschäftigten wird es ein Feiertag. Viele von ihnen arbeiten seit vielen Jahren hier, manche schon seit der Ausbildung. Allein im Oktober gab es mehrere runde Jubiläen, 25 und 40 Jahre.Die Corona-Krise hat dramatische Folgen für den Einzelhandel insgesamt. Viele Konsumenten haben sich in den vergangenen Monaten daran gewöhnt, ohne Innenstadt auszukommen. Auch C&A will den Onlinehandel ausbauen, es ist gerade einiges im Umbruch. Von daher war der Umbau der Filiale in einer ohnehin eher umsatzschwachen Phase eigentlich ein günstiger Zeitpunkt. Zum Start ins Weihnachtsgeschäft ist alles fertig – mit wenigen Ausnahmen. „Es gibt immer noch Lieferungen, die in Containern feststecken“, sagt Filialleiter Dennis Kühn. Übrigens: Die „Stadtwurst“ bleibt nach dem Umbau an gewohnter Stelle erhalten. Der mobile Grillstand, an dem sich Passanten im Vorbeigehen mit einem Snack versorgen können, hat den Standort weiterhin am Anfang der Johannispassage. „Die Stadtwurst ist hier ja eine Institution“, so sieht es Dennis Kühn. Und während des Umbaus gab es dort nicht nur Bratwurst, sondern auch Infos zur besseren Orientierung in der Baustelle: „Den Kunden, die den provisorischen Eingang nicht fanden, wurde dort der Weg gezeigt.“ Aus Sicht der Stadtverwaltung ist die neue Fassade „ein sehr positives Signal für die Innenstadt“, schreibt Bau-Beigeordneter Lars Bursian. Auch dass C&A sich entschieden hat, den Standort in Minden zu halten und zu qualifizieren, begrüßt er: „Gerade in Zeiten des immer wichtiger werden Internethandels ist das alles andere als selbstverständlich.“ Nun sei es wichtig, dass auch die angrenzende Johannispassage beleuchtet wird. Die Passage ist die Verbindung zwischen Bäckerstraße und Johanniskirchhof.

C&A feiert Wiedereröffnung nach Umbau: Das hat sich verändert

Die Schaufensterfronten sind offener gestaltet und ermöglichen einen besseren Blick in die Filiale. Am Donnerstag feiert Filialleiter Dennis Kühn mit seinem Team die Wiedereröffnung nach Umbau. MT-Foto: Anja Peper

Minden (mt). C&A und Minden: Das ist eine langjährige und stabile Beziehung. Im Jahr 1977 zog das Bekleidungsgeschäft als erster Mieter in das neu erbaute Gebäude an der unteren Bäckerstraße ein. Das Konzept des Unternehmens – Mode zu erschwinglichen Preisen – bewährte sich über Jahrzehnte. Jetzt hat die Filiale selber einen neuen Look bekommen. Nach einer Umbauphase von beinahe neun Monaten wird das Geschäft am Donnerstag offiziell wiedereröffnet. Den größten Unterschied macht die neue Fassade: Der etwas düstere Durchgang ist verschwunden und die Schaufensterfront ein ganzes Stück näher an die Fußgängerzone gerückt. Die Schaufensterpuppen stehen jetzt in einem deutlich besseren Licht da. Erstmals können die Kunden von der Bäckerstraße aus auch einen Blick ins Innere werfen.

Was außerdem ins Auge sticht: Das große ovale C&A-Schild über dem Eingangsbereich ist verschwunden. Weil darauf die Farben Blau und Rot dominierten, haben die Mitarbeiter es „die Pflaume“ getauft. Insgesamt wirkte das Erkennungszeichen aber etwas altbacken. Inzwischen setzen die Kreativen beim Design auf mehr Geradlinigkeit und weniger Schnörkel. Der weiße Schriftzug auf schwarzem Grund am Eingang ist deutlich schlichter und moderner, aber der Wiedererkennungswert der Marke bleibt auch nach der Modernisierung hoch. Die Damenkollektion erstreckt sich nun über das gesamte Erdgeschoss. Im ersten Obergeschoss befinden sich die Kinder- und die Herrenabteilung.

Der neue Linoleum-Fußboden hellt die Verkaufsräume zusätzlich auf. Neu ist auch das Lichtkonzept, die Farben sowie ein Garderobenbereich mit Stühlen, auf denen es sich die Begleitung gemütlich machen kann. Insgesamt hat die Modekette in Minden eine Fläche von 2.500 Quadratmetern zur Verfügung. „Damit liegt die Filiale im mittleren Bereich“, sagt Dennis Kühn. Als Filialleiter wird er am Donnerstag gemeinsam mit Distrikt-Managerin Birgit Arndt symbolisch das „rote Band“ durchschneiden. Besucher der Filiale können sich anlässlich an der Gewinnaktion „Coin&Win“ beteiligen. Auch für die 21 Beschäftigten wird es ein Feiertag. Viele von ihnen arbeiten seit vielen Jahren hier, manche schon seit der Ausbildung. Allein im Oktober gab es mehrere runde Jubiläen, 25 und 40 Jahre.

Die Corona-Krise hat dramatische Folgen für den Einzelhandel insgesamt. Viele Konsumenten haben sich in den vergangenen Monaten daran gewöhnt, ohne Innenstadt auszukommen. Auch C&A will den Onlinehandel ausbauen, es ist gerade einiges im Umbruch. Von daher war der Umbau der Filiale in einer ohnehin eher umsatzschwachen Phase eigentlich ein günstiger Zeitpunkt. Zum Start ins Weihnachtsgeschäft ist alles fertig – mit wenigen Ausnahmen. „Es gibt immer noch Lieferungen, die in Containern feststecken“, sagt Filialleiter Dennis Kühn.

Malina Reckordt

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Übrigens: Die „Stadtwurst“ bleibt nach dem Umbau an gewohnter Stelle erhalten. Der mobile Grillstand, an dem sich Passanten im Vorbeigehen mit einem Snack versorgen können, hat den Standort weiterhin am Anfang der Johannispassage. „Die Stadtwurst ist hier ja eine Institution“, so sieht es Dennis Kühn. Und während des Umbaus gab es dort nicht nur Bratwurst, sondern auch Infos zur besseren Orientierung in der Baustelle: „Den Kunden, die den provisorischen Eingang nicht fanden, wurde dort der Weg gezeigt.“

Aus Sicht der Stadtverwaltung ist die neue Fassade „ein sehr positives Signal für die Innenstadt“, schreibt Bau-Beigeordneter Lars Bursian. Auch dass C&A sich entschieden hat, den Standort in Minden zu halten und zu qualifizieren, begrüßt er: „Gerade in Zeiten des immer wichtiger werden Internethandels ist das alles andere als selbstverständlich.“ Nun sei es wichtig, dass auch die angrenzende Johannispassage beleuchtet wird. Die Passage ist die Verbindung zwischen Bäckerstraße und Johanniskirchhof.

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