Burkhardt Hedtmann macht Schluss: „Ich habe alles gesagt“ Ursula Koch Minden (mt). Seit 29 Jahren steht Burkhard Hedtmann vor allem auf Mindener Bühnen. Erst mit dem Cabaret Paris an wechselnden Orten, dann 13 Jahre lang im „Kleinen Burktheater“ im eigenen Wohnzimmer in Kutenhausen und seit 2006 vor allem im Kleinen Theater am Weingarten mit dem „Burktheater Weihnachts-Spezial“. Damit soll nach seinem Willen im kommenden Jahr Schluss sein. Zum Abschied gibt es für das Publikum ein erstes Hörbuch mit den beliebtesten Texten aus seinen sechs gedruckten Büchern. Es soll Ende August im Weingarten vorgestellt werden. Finale ist dann das letzte Weihnachts-Spezial in der Adventszeit am selben Ort.Warum ist für Sie jetzt der richtige Zeitpunkt, sich von der Bühne zurückzuziehen?Ich habe das Gefühl, dass ein wichtiges Kapitel in meinem Leben zu Ende geht. Und auf mein Gefühl habe ich mich bisher immer verlassen können. Das war als Fußballtrainer nach 13 Jahren so, das war so, als das Cabaret Paris auslief, und das war so nach 13 Jahren Burktheater. Jede für sich genommen eine sehr schöne Lebensphase, aber ich habe immer Wert darauf gelegt, sie zu beenden, wenn ich bemerkt habe, dass die Intensität verloren geht.Sie haben also den alten Rat berücksichtigt, man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist?Genau so würde ich es sagen.Macht es keinen Spaß mehr?Es macht immer noch genauso viel Spaß auf der Bühne zu stehen, wie am Anfang, aber die Vorbereitungen strengen mich deutlich mehr an. Das war bezogen auf das Burktheater ganz ähnlich. Ich habe das Wohnzimmertheater eröffnet, da war ich Anfang 30. In der Woche habe ich als Lehrer gearbeitet und danach jeden Freitag und jeden Samstag im Burktheater auf der Bühne gestanden. Das war extrem anstrengend und trotzdem hat es mir großen Spaß gemacht. Nach zehn Jahren habe ich dann gemerkt: Das geht so nicht mehr. Ich brauche die Wochenenden zur Regeneration. Bevor die Leute enttäuscht werden und denken, der ist aber nicht mehr mit vollem Herzen bei der Sache, ziehe ich lieber die Konsequenzen und beende die Dinge, wenn sie noch für alle interessant sind.Was fällt Ihnen an den Vorbereitungen zu den Weihnachts-Programmen heute schwerer?Überhaupt Texte zu schreiben. Meine Texte haben sich früher wie von selbst ergeben. Die sind mir quasi zugeflogen. Ich musste dann nur noch die Disziplin aufbringen, mich hinzusetzen, und sie niederzuschreiben. Jetzt fliegen mir keine Texte mehr zu.Also eine Art Schreibblockade?Ich habe eher das Gefühl, es sei alles gesagt.Was ist mit den Texten passiert, die Sie nicht für gut genug befunden haben, in die Bücher aufgenommen zu werden?Die sind in den Papierkorb gewandert. Ich vernichte alles. Ich hebe nichts auf. Das habe ich mir irgendwann mal angeschaut und gedacht: Diese Sachen brauche ich jetzt nicht mehr. Kinderzeichnungen, Fotoalben, erste Texte - alles weg! Und Jahre später hocke ich dann da und ärgere mich über mich selbst. Pech, was weg ist ist eben weg!In welchen Situationen fliegen denn dann Ideen zu?In Situationen von Traurigkeit, Melancholie, unerfüllter Sehnsucht, Schmerz, Düsternis kommen sie ungerufen angeflattert.Solche Momente gibt es jetzt zum Glück nicht mehr?Die sind in den letzten 15 Jahren sozusagen ausradiert worden. Das klingt vielleicht pathetisch, aber genau so ist es. Die 90er Jahre waren echt anstrengend. Da haben mich die Leute als lustiger und lockerer interpretiert, als ich tatsächlich war. Seit dem Beginn des neuen Jahrtausends verläuft mein Leben glücklich.Hat der Glückszustand einen Namen?Und ob. Abdin. Das ist der Name meines Mannes.Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass Sie jetzt nach 29 Jahren völlig abstinent von der Bühne leben.Ich kann mir das sehr gut vorstellen.Gibt es keine anderen Pläne?Das klingt für viele vielleicht albern, aber ich bin ein begeisterter Gartenfreund. Ich verbringe viel mehr Zeit mit der künstlerischen Gestaltung des Gartens, als mit dem Schreiben von Texten. Im Sommer bin ich nahezu jeden Tag im Garten. Ich schnipple und schneide, hebe Blätter auf, hantiere herum und genieße die Natur. Ich springe mal in Gedanken: Als ich Fußballtrainer wurde, hatte ich das eigentlich gar nicht vor, sondern ich wollte Schiedsrichter werden. Dann hat jemand gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, eine Jugendmannschaft zu trainieren. Das habe ich dann gemacht, Daraus sind 13 Jahre geworden. Ich mache vorher keine großartigen Pläne, was als nächstes kommen soll. Die Situation im Moment ist auch nicht wie bei Männern, die in ein schwarzes Loch fallen, wenn sie in Rente gehen. Ich mache mir gar keine Sorgen über meine Zukunft. Ich bin allerbester Stimmung.Bis zur Rente ist ja auch noch ein bisschen Zeit...Ich kann mir eben nicht vorstellen, wie Jopi Heesters oder Heidi Kabel im hohen Alter noch auf der Bühne zu sitzen. Es ist für mich keine attraktive Vorstellung, auf der Bühne zu altern, und die Leute sagen dann, ich hab den noch gesehen, als er wirklich was zu sagen hatte, jetzt ist der aber ganz schön tattrig geworden. Ich habe nie dieses Suchtgefühl gehabt, von dem Politiker manchmal sprechen, sondern es war immer totale Begeisterung. Ich musste nicht um jeden Preis auf die Bühne, weil ich sonst nichts gehabt hätte im Leben, ich wollte etwas Verrücktes versuchen. Darum habe ich mir das Wohnzimmertheater ausgedacht In der Live-Situation mit dem Publikum zu kommunizieren, auf engstem Raum, das hat mich begeistert.Das heißt, wir erleben Burkhard Hedtmann öffentlich dann demnächst eher beim LandArt-Festival mit einem Offenen Garten?Das klingt in meinen Ohren überhaupt nicht abwegig. Den Leuten Kuchen anzubieten, sie im Garten herumzuführen und dann möglicherweise auch mal den einen oder anderen Text zu lesen, das wäre für mich kein Widerspruch.Was war in den vielen Jahren Bühne das schönste Erlebnis? Gab es einen Auftritt, der emotional herausragt?Es gab ganz, ganz viele. Da kann man schwer einen herauspicken. Aber beim letzten Auftritt mit Sönke Grunwaldt (langjähriger Partner am E-Piano im Burktheater) im Heimathaus Kutenhausen, Luftlinie ja nur 200 Meter vom Burktheater entfernt, da waren wir beide besonders gut drauf, besonders locker, besonders authentisch und witzig. Das Publikum hat sich darauf total eingelassen und es entstanden Dialog-Szenen, die wirklich sehr großen Spaß gemacht haben. Wenn dann am Ende alle aufstehen, dann hat man schon das Gefühl: Das war heute irgendwie besonders. Solche Abende sind im Rückblick häufiger passiert, vor allem im Burktheater, wo es aufgrund der räumlichen Enge auch noch viel intimer war. Die Auftritte im Stadttheater, die hatten aber alle auch diesen besonderen Charakter. Wenn 500 Menschen aufstehen, ist das ein besonderer Gänsehautmoment für den Künstler auf der Bühne. Sowas erlebt man nicht häufig. Die menschliche Intensität schaffen eher kleinere Veranstaltungen zum Beispiel in der Alten Schule in Wietersheim. Da bin ich 23 Jahre lang aufgetreten, so häufig wie nirgendwo sonst in der Region. Da sind freundschaftliche Beziehungen entstanden. Wenn ich da ein Stichwort in die Reihen werfe, kommt die Antwort wie ein Echo zurück. Das macht großen Spaß.Den Schlusspunkt soll das Weihnachts-Spezial setzen. Wie viele Auftritte sind geplant?Wie immer sechs.Wird es mehr Auftritte geben, wenn die Nachfrage groß ist?Nein. Keine unendliche Abschiedstournee und auch keine pathetischen Worte am Schluss. Das mag ich gar nicht. Ich werde am Anfang kurz auf die besondere Situation eingehen und darauf hinweisen, dass es der letzte gemeinsame Auftritt ist und dann machen wir das Programm so, als würde es im nächsten Jahr weitergehen. So war auch das Ende im Burktheater. Das fand ich würdevoll.Was wünschen Sie sich für Ihren letzten Auftritt vom Publikum?Das Publikum soll so bleiben, wie es 29 Jahre lang war. Die Zuschauer haben sich immer auf meine Programme eingelassen. Ich habe fast immer ausverkaufte Veranstaltungen gehabt, insofern gibt es keine Wünsche.Könnte es Sie umstimmen?Völlig unmöglich.Sammeln Sie auch in Zukunft Geld für soziale Zwecke?Das wird sich zeigen. Die Aktion mit dem Weihnachtsbuch hat mit 12.000 Euro (die an die Mindener Tafel gingen) eine erfreuliche Summe gebracht. Wenn jetzt das Projekt Hörbuch ähnlich liefe, wäre ich mehr als zufrieden.

Burkhardt Hedtmann macht Schluss: „Ich habe alles gesagt“

Burkhard Hedtmann ist inzwischen lieber im Garten als am Schreibtisch. © Foto: Abdin Holst-Hedtmann

Minden (mt). Seit 29 Jahren steht Burkhard Hedtmann vor allem auf Mindener Bühnen. Erst mit dem Cabaret Paris an wechselnden Orten, dann 13 Jahre lang im „Kleinen Burktheater“ im eigenen Wohnzimmer in Kutenhausen und seit 2006 vor allem im Kleinen Theater am Weingarten mit dem „Burktheater Weihnachts-Spezial“. Damit soll nach seinem Willen im kommenden Jahr Schluss sein. Zum Abschied gibt es für das Publikum ein erstes Hörbuch mit den beliebtesten Texten aus seinen sechs gedruckten Büchern. Es soll Ende August im Weingarten vorgestellt werden. Finale ist dann das letzte Weihnachts-Spezial in der Adventszeit am selben Ort.

Warum ist für Sie jetzt der richtige Zeitpunkt, sich von der Bühne zurückzuziehen?

Ich habe das Gefühl, dass ein wichtiges Kapitel in meinem Leben zu Ende geht. Und auf mein Gefühl habe ich mich bisher immer verlassen können. Das war als Fußballtrainer nach 13 Jahren so, das war so, als das Cabaret Paris auslief, und das war so nach 13 Jahren Burktheater. Jede für sich genommen eine sehr schöne Lebensphase, aber ich habe immer Wert darauf gelegt, sie zu beenden, wenn ich bemerkt habe, dass die Intensität verloren geht.

Sie haben also den alten Rat berücksichtigt, man soll aufhören, wenn es am Schönsten ist?

Genau so würde ich es sagen.

Macht es keinen Spaß mehr?

Es macht immer noch genauso viel Spaß auf der Bühne zu stehen, wie am Anfang, aber die Vorbereitungen strengen mich deutlich mehr an. Das war bezogen auf das Burktheater ganz ähnlich. Ich habe das Wohnzimmertheater eröffnet, da war ich Anfang 30. In der Woche habe ich als Lehrer gearbeitet und danach jeden Freitag und jeden Samstag im Burktheater auf der Bühne gestanden. Das war extrem anstrengend und trotzdem hat es mir großen Spaß gemacht. Nach zehn Jahren habe ich dann gemerkt: Das geht so nicht mehr. Ich brauche die Wochenenden zur Regeneration. Bevor die Leute enttäuscht werden und denken, der ist aber nicht mehr mit vollem Herzen bei der Sache, ziehe ich lieber die Konsequenzen und beende die Dinge, wenn sie noch für alle interessant sind.

Was fällt Ihnen an den Vorbereitungen zu den Weihnachts-Programmen heute schwerer?

Überhaupt Texte zu schreiben. Meine Texte haben sich früher wie von selbst ergeben. Die sind mir quasi zugeflogen. Ich musste dann nur noch die Disziplin aufbringen, mich hinzusetzen, und sie niederzuschreiben. Jetzt fliegen mir keine Texte mehr zu.

Also eine Art Schreibblockade?

Ich habe eher das Gefühl, es sei alles gesagt.

Was ist mit den Texten passiert, die Sie nicht für gut genug befunden haben, in die Bücher aufgenommen zu werden?

Die sind in den Papierkorb gewandert. Ich vernichte alles. Ich hebe nichts auf. Das habe ich mir irgendwann mal angeschaut und gedacht: Diese Sachen brauche ich jetzt nicht mehr. Kinderzeichnungen, Fotoalben, erste Texte - alles weg! Und Jahre später hocke ich dann da und ärgere mich über mich selbst. Pech, was weg ist ist eben weg!

In welchen Situationen fliegen denn dann Ideen zu?

In Situationen von Traurigkeit, Melancholie, unerfüllter Sehnsucht, Schmerz, Düsternis kommen sie ungerufen angeflattert.

Solche Momente gibt es jetzt zum Glück nicht mehr?

Die sind in den letzten 15 Jahren sozusagen ausradiert worden. Das klingt vielleicht pathetisch, aber genau so ist es. Die 90er Jahre waren echt anstrengend. Da haben mich die Leute als lustiger und lockerer interpretiert, als ich tatsächlich war. Seit dem Beginn des neuen Jahrtausends verläuft mein Leben glücklich.

Hat der Glückszustand einen Namen?

Und ob. Abdin. Das ist der Name meines Mannes.

Ich kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass Sie jetzt nach 29 Jahren völlig abstinent von der Bühne leben.

Ich kann mir das sehr gut vorstellen.

Gibt es keine anderen Pläne?

Das klingt für viele vielleicht albern, aber ich bin ein begeisterter Gartenfreund. Ich verbringe viel mehr Zeit mit der künstlerischen Gestaltung des Gartens, als mit dem Schreiben von Texten. Im Sommer bin ich nahezu jeden Tag im Garten. Ich schnipple und schneide, hebe Blätter auf, hantiere herum und genieße die Natur. Ich springe mal in Gedanken: Als ich Fußballtrainer wurde, hatte ich das eigentlich gar nicht vor, sondern ich wollte Schiedsrichter werden. Dann hat jemand gefragt, ob ich mir vorstellen könnte, eine Jugendmannschaft zu trainieren. Das habe ich dann gemacht, Daraus sind 13 Jahre geworden. Ich mache vorher keine großartigen Pläne, was als nächstes kommen soll. Die Situation im Moment ist auch nicht wie bei Männern, die in ein schwarzes Loch fallen, wenn sie in Rente gehen. Ich mache mir gar keine Sorgen über meine Zukunft. Ich bin allerbester Stimmung.

Bis zur Rente ist ja auch noch ein bisschen Zeit...

Ich kann mir eben nicht vorstellen, wie Jopi Heesters oder Heidi Kabel im hohen Alter noch auf der Bühne zu sitzen. Es ist für mich keine attraktive Vorstellung, auf der Bühne zu altern, und die Leute sagen dann, ich hab den noch gesehen, als er wirklich was zu sagen hatte, jetzt ist der aber ganz schön tattrig geworden. Ich habe nie dieses Suchtgefühl gehabt, von dem Politiker manchmal sprechen, sondern es war immer totale Begeisterung. Ich musste nicht um jeden Preis auf die Bühne, weil ich sonst nichts gehabt hätte im Leben, ich wollte etwas Verrücktes versuchen. Darum habe ich mir das Wohnzimmertheater ausgedacht In der Live-Situation mit dem Publikum zu kommunizieren, auf engstem Raum, das hat mich begeistert.

Das heißt, wir erleben Burkhard Hedtmann öffentlich dann demnächst eher beim LandArt-Festival mit einem Offenen Garten?

Das klingt in meinen Ohren überhaupt nicht abwegig. Den Leuten Kuchen anzubieten, sie im Garten herumzuführen und dann möglicherweise auch mal den einen oder anderen Text zu lesen, das wäre für mich kein Widerspruch.

Was war in den vielen Jahren Bühne das schönste Erlebnis? Gab es einen Auftritt, der emotional herausragt?

Es gab ganz, ganz viele. Da kann man schwer einen herauspicken. Aber beim letzten Auftritt mit Sönke Grunwaldt (langjähriger Partner am E-Piano im Burktheater) im Heimathaus Kutenhausen, Luftlinie ja nur 200 Meter vom Burktheater entfernt, da waren wir beide besonders gut drauf, besonders locker, besonders authentisch und witzig. Das Publikum hat sich darauf total eingelassen und es entstanden Dialog-Szenen, die wirklich sehr großen Spaß gemacht haben. Wenn dann am Ende alle aufstehen, dann hat man schon das Gefühl: Das war heute irgendwie besonders. Solche Abende sind im Rückblick häufiger passiert, vor allem im Burktheater, wo es aufgrund der räumlichen Enge auch noch viel intimer war. Die Auftritte im Stadttheater, die hatten aber alle auch diesen besonderen Charakter. Wenn 500 Menschen aufstehen, ist das ein besonderer Gänsehautmoment für den Künstler auf der Bühne. Sowas erlebt man nicht häufig. Die menschliche Intensität schaffen eher kleinere Veranstaltungen zum Beispiel in der Alten Schule in Wietersheim. Da bin ich 23 Jahre lang aufgetreten, so häufig wie nirgendwo sonst in der Region. Da sind freundschaftliche Beziehungen entstanden. Wenn ich da ein Stichwort in die Reihen werfe, kommt die Antwort wie ein Echo zurück. Das macht großen Spaß.

Den Schlusspunkt soll das Weihnachts-Spezial setzen. Wie viele Auftritte sind geplant?

Wie immer sechs.

Wird es mehr Auftritte geben, wenn die Nachfrage groß ist?

Nein. Keine unendliche Abschiedstournee und auch keine pathetischen Worte am Schluss. Das mag ich gar nicht. Ich werde am Anfang kurz auf die besondere Situation eingehen und darauf hinweisen, dass es der letzte gemeinsame Auftritt ist und dann machen wir das Programm so, als würde es im nächsten Jahr weitergehen. So war auch das Ende im Burktheater. Das fand ich würdevoll.

Was wünschen Sie sich für Ihren letzten Auftritt vom Publikum?

Das Publikum soll so bleiben, wie es 29 Jahre lang war. Die Zuschauer haben sich immer auf meine Programme eingelassen. Ich habe fast immer ausverkaufte Veranstaltungen gehabt, insofern gibt es keine Wünsche.

Könnte es Sie umstimmen?

Völlig unmöglich.

Sammeln Sie auch in Zukunft Geld für soziale Zwecke?

Das wird sich zeigen. Die Aktion mit dem Weihnachtsbuch hat mit 12.000 Euro (die an die Mindener Tafel gingen) eine erfreuliche Summe gebracht. Wenn jetzt das Projekt Hörbuch ähnlich liefe, wäre ich mehr als zufrieden.

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