Burkhard Hedtmann beschert der Mindener Tafel eine Spende von 12.300 Euro 1230 Exemplare verkauft Von Tanja Watermann Minden (tw). Geschafft: Autor Burkhard Hedtmann hat am vergangenen Samstag das letzte seiner 1230 "Bücher für den guten Zweck" verkauft. Und die Mindener Tafel freut sich jetzt über ein Weihnachtsgeschenk in Höhe von 12300 Euro. Am Anfang stand nur eine fixe Idee: Während der vergangenen Jahre hat Autor und Bühnenkünstler Burkhard Hedtmann zahlreiche Texte für seine Weihnachtsprogramme geschrieben, die wollte er nun in einem Weihnachtsbuch veröffentlichen. Geld wollte er dafür aber nicht haben: "Wir sind glücklich und haben alles. Da hatte ich die Idee, den Erlös des Buches an die Tafel zu spenden", erklärte der Kutenhauser Künstler am Samstag.Und damit die möglichst viel bekommt, suchte sich Hedtmann Sponsoren, die die Druckkosten in Höhe von rund 6000 Euro übernahmen. "Das war kein leichtes Unterfangen. Man muss schon eine hohe Frustrationstoleranz aufbringen für all die Absagen", erinnerte sich Hedtmann. Der gute Ruf der Mindener Tafel habe die Geldgeber schließlich überzeugt.Höchste Spende einer EinzelpersonAls sich die 1230 Exemplare von "Weihnachten - die ganze Wahrheit" vier Wochen vor Heiligabend in seiner Bibliothek stapelten und den ganzen Raum einnahmen, wurde ihm aber schon etwas mulmig: Wer kauft denn nach dem 24. Dezember ein Weihnachtsbuch? Gespräche mit Rolf Röttger vom "Bücherwurm" und Olaf Hopf von "Thalia" über mögliche Verkaufszahlen waren von Witzen und Wetten geprägt.Dann kam der vergangene Samstag: Genau 29 Bücher lagen noch zum Signieren auf dem Tisch in der großen Tanne auf dem Weihnachtsmarkt, Thalia hatte die letzten zehn Exemplare ausgestellt, während im Bücherwurm schon alle "Hedtmanns" vergriffen waren. Besucher Friedrich-Wilhelm Steffen kaufte noch schnell ein Buch und ließ es signieren. Ulrike Hopf sicherte sich gleich drei Exemplare und will zwei zu Weihnachten verschenken. Dann war das letzte Buch weg.Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel, die den Autor beim Verkauf in der Tanne unterstützten, waren überwältigt: "Wir haben in der Geschichte der Tafel noch nie eine so hohe Spende einer Einzelperson bekommen. Wir werden die 12300 Euro für unsere Kunden bestmöglich einsetzen", erklärte Elisabet Gaydoul.

Burkhard Hedtmann beschert der Mindener Tafel eine Spende von 12.300 Euro

Minden (tw). Geschafft: Autor Burkhard Hedtmann hat am vergangenen Samstag das letzte seiner 1230 "Bücher für den guten Zweck" verkauft. Und die Mindener Tafel freut sich jetzt über ein Weihnachtsgeschenk in Höhe von 12300 Euro.

Die letzten 29 Exemplare des Buches "Weihnachten - die ganze Wahrheit", das Autor Burkhard Hedtmann (r.) zugunsten der Mindener Tafel aufgelegt und verkauft hat, liegen auf dem Tisch. Auch Friedrich-Wilhelm Steffen sichert sich eines der letzten Exemplare. - © Foto: Watermann
Die letzten 29 Exemplare des Buches "Weihnachten - die ganze Wahrheit", das Autor Burkhard Hedtmann (r.) zugunsten der Mindener Tafel aufgelegt und verkauft hat, liegen auf dem Tisch. Auch Friedrich-Wilhelm Steffen sichert sich eines der letzten Exemplare. - © Foto: Watermann

Am Anfang stand nur eine fixe Idee: Während der vergangenen Jahre hat Autor und Bühnenkünstler Burkhard Hedtmann zahlreiche Texte für seine Weihnachtsprogramme geschrieben, die wollte er nun in einem Weihnachtsbuch veröffentlichen. Geld wollte er dafür aber nicht haben: "Wir sind glücklich und haben alles. Da hatte ich die Idee, den Erlös des Buches an die Tafel zu spenden", erklärte der Kutenhauser Künstler am Samstag.

Und damit die möglichst viel bekommt, suchte sich Hedtmann Sponsoren, die die Druckkosten in Höhe von rund 6000 Euro übernahmen. "Das war kein leichtes Unterfangen. Man muss schon eine hohe Frustrationstoleranz aufbringen für all die Absagen", erinnerte sich Hedtmann. Der gute Ruf der Mindener Tafel habe die Geldgeber schließlich überzeugt.

Höchste Spende einer Einzelperson

Als sich die 1230 Exemplare von "Weihnachten - die ganze Wahrheit" vier Wochen vor Heiligabend in seiner Bibliothek stapelten und den ganzen Raum einnahmen, wurde ihm aber schon etwas mulmig: Wer kauft denn nach dem 24. Dezember ein Weihnachtsbuch? Gespräche mit Rolf Röttger vom "Bücherwurm" und Olaf Hopf von "Thalia" über mögliche Verkaufszahlen waren von Witzen und Wetten geprägt.

Dann kam der vergangene Samstag: Genau 29 Bücher lagen noch zum Signieren auf dem Tisch in der großen Tanne auf dem Weihnachtsmarkt, Thalia hatte die letzten zehn Exemplare ausgestellt, während im Bücherwurm schon alle "Hedtmanns" vergriffen waren. Besucher Friedrich-Wilhelm Steffen kaufte noch schnell ein Buch und ließ es signieren. Ulrike Hopf sicherte sich gleich drei Exemplare und will zwei zu Weihnachten verschenken. Dann war das letzte Buch weg.

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel, die den Autor beim Verkauf in der Tanne unterstützten, waren überwältigt: "Wir haben in der Geschichte der Tafel noch nie eine so hohe Spende einer Einzelperson bekommen. Wir werden die 12300 Euro für unsere Kunden bestmöglich einsetzen", erklärte Elisabet Gaydoul.

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