Bürgerbeteiligung sehr erwünscht Bündnis will mit Büro das Miteinander im Bezirk Königstor fördern Von Sven Kienscherf Minden (ski). Das Bündnis "Aktiv für Königstor" will den Bezirk besser vernetzten. Hierfür hat das Bündnis jetzt eigens ein Büro eingerichtet. Im Hohenzollernring 28 sollen fortan die Strippen zusammenlaufen. Als Büro dient eine Dreizimmerwohnung, die von der Wohnungsbaugesellschaft Wohnhaus Minden zur Verfügung gestellt wird, die laufenden Kosten trägt die AWO."Königstor hat keine gewachsenen Strukturen. Es gibt keinen Mittelpunkt", sagt Hiltrud Seifert vom Bündnis. "Das Büro soll eine Keimzelle des Stadtteils werden und eine eigene Identität fördern." Sie betont, dass nicht vorgesehen sei, dass größere Veranstaltungen in der Wohnung stattfinden.Vor allem die Jugendarbeit haben sich die Aktivisten auf die Fahnen geschrieben. "Da die Jugendlichen keinen Ort haben, treffen sie sich an unterschiedlichen Plätzen, das führt bei Älteren zu Ängsten", sagt Bündnismitglied Sandra Janke.Das Bündnis hat viel vor: Eine Jugendgruppe soll gegründet werden, Sprechstunden für Schüler eingerichtet und Hausaufgabenhilfe angeboten. Es soll auch Angebote für Senioren und Migranten geben.Überhaupt soll das Büro eine Schnittstelle sein. Janke: "Für alle Bürger, die in Königstor leben, egal ob jung oder alt, ob mit oder ohne Migrationshintergrund."Wert legt das Bündnis darauf, dass es partei- und vereinsübergreifend handeln will. "Wir haben uns im September 2009 gegründet", berichtet Seifert. Zurzeit arbeiten alle Mitglieder ehrenamtlich. Das soll nicht so bleiben, wenn es nach Janke und Seifert geht. Die Zeit der Ehrenamtlichen sei begrenzt, so Janke. "Hauptamtliche müssen langfristig ihren Platz finden."Die genauen Termine für die verschiedenen Gruppen will das Bündnis noch bekannt geben. Vieles sei noch im Aufbau, sagt Janke. Sie hofft, dass sich viele Bürger mir Anregungen beteiligen. Fest steht, dass der Ortsvorsteher von Königstor Athanasios Vlachos ab dem 22. September mittwochs von 15 bis 17 Uhr eine Sprechstunde für Bürger abhalten wird. Nach den Schulferien startet zudem die Hausaufgabenhilfe für Kinder der fünften und sechsten Klasse. Dienstags und Donnerstags von 15 bis 17 Uhr werden sie von älteren Schülern des Ratsgymnasiums betreut.Ansprechpartner für das Stadtteilbüro Königstor ist Athanasios Vlachos, Telefon (05 71) 2 19 31.

Bürgerbeteiligung sehr erwünscht

Minden (ski). Das Bündnis "Aktiv für Königstor" will den Bezirk besser vernetzten. Hierfür hat das Bündnis jetzt eigens ein Büro eingerichtet.

Hoffen auf Beteiligung: Sandra Janke und Hiltrud Seifert im Büro. - © Foto: Alexander Lehn
Hoffen auf Beteiligung: Sandra Janke und Hiltrud Seifert im Büro. - © Foto: Alexander Lehn

Im Hohenzollernring 28 sollen fortan die Strippen zusammenlaufen. Als Büro dient eine Dreizimmerwohnung, die von der Wohnungsbaugesellschaft Wohnhaus Minden zur Verfügung gestellt wird, die laufenden Kosten trägt die AWO.

"Königstor hat keine gewachsenen Strukturen. Es gibt keinen Mittelpunkt", sagt Hiltrud Seifert vom Bündnis. "Das Büro soll eine Keimzelle des Stadtteils werden und eine eigene Identität fördern." Sie betont, dass nicht vorgesehen sei, dass größere Veranstaltungen in der Wohnung stattfinden.

Vor allem die Jugendarbeit haben sich die Aktivisten auf die Fahnen geschrieben. "Da die Jugendlichen keinen Ort haben, treffen sie sich an unterschiedlichen Plätzen, das führt bei Älteren zu Ängsten", sagt Bündnismitglied Sandra Janke.

Das Bündnis hat viel vor: Eine Jugendgruppe soll gegründet werden, Sprechstunden für Schüler eingerichtet und Hausaufgabenhilfe angeboten. Es soll auch Angebote für Senioren und Migranten geben.

Überhaupt soll das Büro eine Schnittstelle sein. Janke: "Für alle Bürger, die in Königstor leben, egal ob jung oder alt, ob mit oder ohne Migrationshintergrund."

Wert legt das Bündnis darauf, dass es partei- und vereinsübergreifend handeln will. "Wir haben uns im September 2009 gegründet", berichtet Seifert. Zurzeit arbeiten alle Mitglieder ehrenamtlich. Das soll nicht so bleiben, wenn es nach Janke und Seifert geht. Die Zeit der Ehrenamtlichen sei begrenzt, so Janke. "Hauptamtliche müssen langfristig ihren Platz finden."

Die genauen Termine für die verschiedenen Gruppen will das Bündnis noch bekannt geben. Vieles sei noch im Aufbau, sagt Janke. Sie hofft, dass sich viele Bürger mir Anregungen beteiligen. Fest steht, dass der Ortsvorsteher von Königstor Athanasios Vlachos ab dem 22. September mittwochs von 15 bis 17 Uhr eine Sprechstunde für Bürger abhalten wird. Nach den Schulferien startet zudem die Hausaufgabenhilfe für Kinder der fünften und sechsten Klasse. Dienstags und Donnerstags von 15 bis 17 Uhr werden sie von älteren Schülern des Ratsgymnasiums betreut.

Ansprechpartner für das Stadtteilbüro Königstor ist Athanasios Vlachos, Telefon (05 71) 2 19 31.

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