Brand nach Blitzeinschlag, gesperrter Tunnel und Zeiterfassungs-Urteil: Die Top-Themen der Woche auf MT.de Patrick Schwemling Minden. Tausende Autofahrer sind seit mehr als einer Woche entnervt. Ein Kurzschluss hat dafür gesagt, dass im Weserauentunnel für eine Woche gar nichts mehr ging. Gepaart mit einem schweren Unfall auf der A2 war besonders am vergangenen Donnerstag für ein großes Verkehrschaos rund um Porta Westfalica gesorgt. Doch nicht nur dieses Thema hat die Aufmerksamkeit der MT-Leser auf sich gezogen. Wir blicken an dieser Stelle auf die Themen der Woche zurück. Hier noch einmal kurz zurück zum Weserauentunnel: Die aktuelle Sperrung bedeutet die längste in der rund 20-jährigen Geschichte des 1,7 Kilometer Tunnels der Bundesstraße 61. Zumindest die Röhre in Richtung von Minden in Richtung Porta Westfalica konnte inzwischen wieder geöffnet werden. Autofahrer in Richtung Minden müssen noch etwa zwei Wochen Geduld haben und bis dahin über die Portastraße ausweichen. In der Oströhre sind erst drei der insgesamt 14 Kameras wieder in Betrieb. „Die Ersatzteile für die Kameras haben eine so lange Lieferzeit. Ohne eine lückenlose Videoüberwachung ist keine Verkehrssicherheit gegeben", heißt es.  Dass auch kleine Steine einiges ins Rollen bringen können zeigt ein Blick in den Petershäger Ortsteil Heimsen. Mehrere Jahre lang waren sich der Betriebsrat und die Geschäftsführer der Ameos Eingliederungseinrichtung Gut Neuhof für psychisch Kranke in Sachen Arbeitszeiterfassung uneinig. Dann landete das Verfahren am Ende beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Die obersten Richter entschieden daraufhin, dass hierzulande eine Pflicht zur Zeiterfassung besteht und sorgten damit für einen nationalen Paukenschlag. 45,4 Millionen Erwerbstätige in Deutschland könnten perspektivisch davon betroffen sein. Zwei Menschen aus Minden sind hingegen akut betroffen - und zwar nach einem Brand ihres Hauses in der Leuthenstraße. Das am Samstagnachmittag für kurze Zeit aufgezogene, heftige Gewitter über Minden hat nämlich für einen großen Schaden gesorgt. In dem Wohnhaus war offenbar ein Blitz eingeschlagen. Nach einem lauten Knall stand der Dachstuhl des Hauses komplett in Flammen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz und konnte größeren Schaden verhindern. Dach- und Obergeschoss sind dennoch unbewohnbar.  Einige Kilometer von dem Einsatzort entfernt befindet sich am Petershäger Weg in Hahlen der Traditionsbetrieb Beermann Baucentrum. Nach 150 Jahren in Familienbesitz schließt Mark Christian Beermann allerdings zum Jahresende. Der Räumungskauf zieht aktuell die Kunden an - doch zuvor herrschte eher Leere auf dem Parkplatz. "Es wäre schön, wenn es immer so gewesen wäre", sagt Beermann mit Blick auf den derzeitigen Trubel. Warum er sich letztlich dazu entschlossen hat, den Traditionsbetrieb zu schließen, hat er dem MT erzählt. Verschaffen auch Sie sich gerne einen kleinen Überblick und lesen in Ruhe noch einmal nach, was Sie in den letzten Tagen vielleicht verpasst haben. Wenn Sie dieses wöchentliche Update als Newsletter bekommen möchten, können Sie sich hier kostenlos dafür registrieren.
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Brand nach Blitzeinschlag, gesperrter Tunnel und Zeiterfassungs-Urteil: Die Top-Themen der Woche auf MT.de

© MT-Foto: Patrick Schwemling

Waren die Konzerte an Kanzlers Weide zu laut? Und wie konnte es glücken, dass bei einem Feuer in einem Pflegeheim in Friedewalde niemand verletzt wurde? Die Themen der Woche.

Minden. Tausende Autofahrer sind seit mehr als einer Woche entnervt. Ein Kurzschluss hat dafür gesagt, dass im Weserauentunnel für eine Woche gar nichts mehr ging. Gepaart mit einem schweren Unfall auf der A2 war besonders am vergangenen Donnerstag für ein großes Verkehrschaos rund um Porta Westfalica gesorgt. Doch nicht nur dieses Thema hat die Aufmerksamkeit der MT-Leser auf sich gezogen. Wir blicken an dieser Stelle auf die Themen der Woche zurück.

Hier noch einmal kurz zurück zum Weserauentunnel: Die aktuelle Sperrung bedeutet die längste in der rund 20-jährigen Geschichte des 1,7 Kilometer Tunnels der Bundesstraße 61. Zumindest die Röhre in Richtung von Minden in Richtung Porta Westfalica konnte inzwischen wieder geöffnet werden. Autofahrer in Richtung Minden müssen noch etwa zwei Wochen Geduld haben und bis dahin über die Portastraße ausweichen. In der Oströhre sind erst drei der insgesamt 14 Kameras wieder in Betrieb. „Die Ersatzteile für die Kameras haben eine so lange Lieferzeit. Ohne eine lückenlose Videoüberwachung ist keine Verkehrssicherheit gegeben", heißt es. 

Dass auch kleine Steine einiges ins Rollen bringen können zeigt ein Blick in den Petershäger Ortsteil Heimsen. Mehrere Jahre lang waren sich der Betriebsrat und die Geschäftsführer der Ameos Eingliederungseinrichtung Gut Neuhof für psychisch Kranke in Sachen Arbeitszeiterfassung uneinig. Dann landete das Verfahren am Ende beim Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Die obersten Richter entschieden daraufhin, dass hierzulande eine Pflicht zur Zeiterfassung besteht und sorgten damit für einen nationalen Paukenschlag. 45,4 Millionen Erwerbstätige in Deutschland könnten perspektivisch davon betroffen sein.

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Zwei Menschen aus Minden sind hingegen akut betroffen - und zwar nach einem Brand ihres Hauses in der LeuthenstraßeDas am Samstagnachmittag für kurze Zeit aufgezogene, heftige Gewitter über Minden hat nämlich für einen großen Schaden gesorgt. In dem Wohnhaus war offenbar ein Blitz eingeschlagen. Nach einem lauten Knall stand der Dachstuhl des Hauses komplett in Flammen. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot im Einsatz und konnte größeren Schaden verhindern. Dach- und Obergeschoss sind dennoch unbewohnbar. 

Einige Kilometer von dem Einsatzort entfernt befindet sich am Petershäger Weg in Hahlen der Traditionsbetrieb Beermann Baucentrum. Nach 150 Jahren in Familienbesitz schließt Mark Christian Beermann allerdings zum Jahresende. Der Räumungskauf zieht aktuell die Kunden an - doch zuvor herrschte eher Leere auf dem Parkplatz. "Es wäre schön, wenn es immer so gewesen wäre", sagt Beermann mit Blick auf den derzeitigen Trubel. Warum er sich letztlich dazu entschlossen hat, den Traditionsbetrieb zu schließen, hat er dem MT erzählt.

Verschaffen auch Sie sich gerne einen kleinen Überblick und lesen in Ruhe noch einmal nach, was Sie in den letzten Tagen vielleicht verpasst haben. Wenn Sie dieses wöchentliche Update als Newsletter bekommen möchten, können Sie sich hier kostenlos dafür registrieren.

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