Bis auf die Grundmauern: Zimmerei in Dützen brennt völlig nieder Carsten Korfesmeyer,Christian Bendig,Patrick Schwemling Minden. Eine große Rauchwolke über dem Abendhimmel deutete bereits aus weiter Ferne darauf hin, dass im Mindener Süden kein gewöhnliches Feuer wütete. Am Montagabend gegen 19.40 Uhr geriet eine Zimmerei an der Lübbecker Straße in Dützen in Brand. Kurz vor dem Ortseingang Haddenhausen brannten im Laufe des Abends mehrere Gebäudeteile völlig nieder oder stürzen ein. Zumindest eine gute Nachricht: Bei dem Unglück wurde niemand verletzt. Auch das angrenzende Wohnhaus wurde zum Großteil verschont. Es lag am dort lagernden Holz, dass der Brand sich so schnell ausbreitete. Das Material heizte die Flammen noch einmal zusätzlich an und erschwerte die Löscharbeiten der Feuerwehr immens. Im Laufe des Abends brachten die rund 100 Einsatzkräfte die Flammen jedoch unter Kontrolle und sorgten dafür, dass das Wohnhaus nicht zerstört wurde. In dem Gebäude leben vier Erwachsene und ein Kind. Aufgrund des Ausmaßes des Feuers wird die Feuerwehr noch bis zum heutigen Dienstagabend am Unglücksort im Einsatz sein. Eine Frau aus der Nachbarschaft hatte das Feuer als Erste bemerkt und die Feuerwehr verständigt, die binnen kürzester Zeit vor Ort war. Zu diesem Zeitpunkt brannte die Zimmerei jedoch bereits lichterloh. Erschwerend kam hinzu, dass sich die Versorgung mit Löschwasser zunächst äußerst schwierig gestaltete. Dies berichtete der Einsatzleiter vor Ort. Es dauerte im Anschluss auch nicht lange, ehe die ersten Gebäudeteile des Komplexes einstürzten, und dann bis auf die Grundmauern niederbrannten. Neben der Berufsfeuerwehr aus Minden waren neun Löschgruppen im Einsatz. Die Leitstelle orderte kontinuierlich neue Kräfte nach. Dabei kam auch ein sogenannter „Abrollcontainer Atemschutz" zum Einsatz. Dieser wird bei Bränden eingesetzt, die eine große Versorgung mit Atemschutzgeräten erfordern. In kürzester Zeit können die Rettungskräfte so eine große Menge an Pressluftatmern, Reserveflaschen und Masken sowie Schutzausrüstung an die Einsatzstelle bringen. Neben dem Gebäude griffen die Flammen auch auf einen parkenden VW Transporter über, der den Einsatzkräften Sorge bereitete, weil nicht klar war, ob er noch Kraftstoff oder Öl an Bord hatte. Der Verkehr auf der Lübbecker Straße in Richtung Lübbecke wurde ab der Bushaltestelle Hummelbeck umgeleitet. Auch in Richtung Minden war die Lübbecker Straße für mehrere Stunden voll gesperrt.Die Brandursache und die Schadenshöhe standen am späten Montagabend noch nicht fest.

Bis auf die Grundmauern: Zimmerei in Dützen brennt völlig nieder

Die Flammen lodern lichterloh und zerstören die Zimmerei kurz vor dem Ortseingang Haddenhausen vollständig.

Minden. Eine große Rauchwolke über dem Abendhimmel deutete bereits aus weiter Ferne darauf hin, dass im Mindener Süden kein gewöhnliches Feuer wütete. Am Montagabend gegen 19.40 Uhr geriet eine Zimmerei an der Lübbecker Straße in Dützen in Brand. Kurz vor dem Ortseingang Haddenhausen brannten im Laufe des Abends mehrere Gebäudeteile völlig nieder oder stürzen ein.

Zumindest eine gute Nachricht: Bei dem Unglück wurde niemand verletzt. Auch das angrenzende Wohnhaus wurde zum Großteil verschont.

Es lag am dort lagernden Holz, dass der Brand sich so schnell ausbreitete. Das Material heizte die Flammen noch einmal zusätzlich an und erschwerte die Löscharbeiten der Feuerwehr immens. Im Laufe des Abends brachten die rund 100 Einsatzkräfte die Flammen jedoch unter Kontrolle und sorgten dafür, dass das Wohnhaus nicht zerstört wurde. In dem Gebäude leben vier Erwachsene und ein Kind.

Aufgrund des Ausmaßes des Feuers wird die Feuerwehr noch bis zum heutigen Dienstagabend am Unglücksort im Einsatz sein.

Eine Frau aus der Nachbarschaft hatte das Feuer als Erste bemerkt und die Feuerwehr verständigt, die binnen kürzester Zeit vor Ort war. Zu diesem Zeitpunkt brannte die Zimmerei jedoch bereits lichterloh. Erschwerend kam hinzu, dass sich die Versorgung mit Löschwasser zunächst äußerst schwierig gestaltete. Dies berichtete der Einsatzleiter vor Ort. Es dauerte im Anschluss auch nicht lange, ehe die ersten Gebäudeteile des Komplexes einstürzten, und dann bis auf die Grundmauern niederbrannten.

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Neben der Berufsfeuerwehr aus Minden waren neun Löschgruppen im Einsatz. Die Leitstelle orderte kontinuierlich neue Kräfte nach. Dabei kam auch ein sogenannter „Abrollcontainer Atemschutz" zum Einsatz. Dieser wird bei Bränden eingesetzt, die eine große Versorgung mit Atemschutzgeräten erfordern. In kürzester Zeit können die Rettungskräfte so eine große Menge an Pressluftatmern, Reserveflaschen und Masken sowie Schutzausrüstung an die Einsatzstelle bringen.

Der Unglücksort in der Totale: Auf dem großen Anwesen in Mindener Süden ist gegen 19.40 Uhr ein Feuer ausgebrochen, das sich aufgrund von lagernden Holzteilen in kürzester Zeit ausgebreitet hat. Am Ende sind mehrere Gebäude vollständig niedergebrannt. - © Fotos: Christian Bendig
Der Unglücksort in der Totale: Auf dem großen Anwesen in Mindener Süden ist gegen 19.40 Uhr ein Feuer ausgebrochen, das sich aufgrund von lagernden Holzteilen in kürzester Zeit ausgebreitet hat. Am Ende sind mehrere Gebäude vollständig niedergebrannt. - © Fotos: Christian Bendig

Neben dem Gebäude griffen die Flammen auch auf einen parkenden VW Transporter über, der den Einsatzkräften Sorge bereitete, weil nicht klar war, ob er noch Kraftstoff oder Öl an Bord hatte.

Der Verkehr auf der Lübbecker Straße in Richtung Lübbecke wurde ab der Bushaltestelle Hummelbeck umgeleitet. Auch in Richtung Minden war die Lübbecker Straße für mehrere Stunden voll gesperrt.Die Brandursache und die Schadenshöhe standen am späten Montagabend noch nicht fest.

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