Bielefelder Hundertschaft unterstützt Einsatz bei Mindener Montagsdemos Stefan Koch Minden. Die Demonstrationen am Mindener Marktplatz legen zu. Am Montag entlastete ein Zug der Hundertschaft der Bielefelder Bereitschaftspolizei die Mindener Kollegen personell, riegelte mit Fahrzeugen die Zufahrten ab und trennte die AfD-Mahnwache von ihrer Gegenkundgebung. Mit wachsender Zahl waren diesmal die Gruppen „Minden gegen Rechts“ plus „Minden trägt Maske“ vertreten, die für ihre Kundgebung Teile der Martinitreppe und des Scharn besetzt hatten sowie am Markt 15 vertreten waren. Wie Valeria Casselmann vom Organisationsteam erklärte, war eine Teilnehmerzahl von 150 Personen zu dieser Kundgebung angemeldet worden. Schon bei der Demonstration vor einer Woche seien aber mehr Teilnehmer gekommen. 160 Personen habe eine Auswertung ergeben. Auf der anderen Seite des Marktplatzes hatte sich die AfD zu ihrer mittlerweile siebten Mahnwache gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung eingefunden. Deren Schaumburger Bundestagskandidat Thorsten Althaus, von Beruf Gymnasiallehrer, trug seine Sicht zur Bildungspolitik unter besonderer Berücksichtigung des schulischen Alltags während der Pandemie vor. Schon seit Wochen ist das innerstädtische Zentrum Ort der beiden Kundgebungen. Wie Ralf Steinmeyer, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde, am Freitag mitteilte, seien sowohl die Versammlungsleiter der AfD als auch die der Gegenkundgebung gegenüber der Polizei kooperativ. An den Montagsterminen habe die Polizei keinen Widerstand gegen die Hygieneregeln feststellen können. Ausnahmen habe es allerdings am 19. April gegeben. Damals gab es drei Anzeigen gegen Personen, die sich während der AfD-Kundgebung weigerten, eine Maske zu tragen. Als die Veranstaltung beendet gewesen sei, hätten weitere 15 Personen auf den Mundschutz verzichtet, so dass drei Uneinsichtige ebenfalls eine Anzeige erhalten hätten. Probleme machte bei den AfD-Mahnwachen am 12. und 5. April auch eine Frau, die ebenfalls keine Maske tragen wollte. Sie habe eine Anzeige erhalten und sei vom AfD-Versammlungsleiter ausgeschlossen worden. Bei den Anzeigen handele es sich um Ordnungswidrigkeiten, für deren Bearbeitung die Ordnungsbehörde der Stadt zuständig sei.

Bielefelder Hundertschaft unterstützt Einsatz bei Mindener Montagsdemos

Ein Zug der Hundertschaft der Bereitschaftspolizei aus Bielefeld unterstützte am Montag den Einsatz in Minden. MT-Foto: Stefan Koch © Stefan Koch

Minden. Die Demonstrationen am Mindener Marktplatz legen zu. Am Montag entlastete ein Zug der Hundertschaft der Bielefelder Bereitschaftspolizei die Mindener Kollegen personell, riegelte mit Fahrzeugen die Zufahrten ab und trennte die AfD-Mahnwache von ihrer Gegenkundgebung.

Mit wachsender Zahl waren diesmal die Gruppen „Minden gegen Rechts“ plus „Minden trägt Maske“ vertreten, die für ihre Kundgebung Teile der Martinitreppe und des Scharn besetzt hatten sowie am Markt 15 vertreten waren. Wie Valeria Casselmann vom Organisationsteam erklärte, war eine Teilnehmerzahl von 150 Personen zu dieser Kundgebung angemeldet worden. Schon bei der Demonstration vor einer Woche seien aber mehr Teilnehmer gekommen. 160 Personen habe eine Auswertung ergeben.

Auf der anderen Seite des Marktplatzes hatte sich die AfD zu ihrer mittlerweile siebten Mahnwache gegen die Corona-Maßnahmen der Bundesregierung eingefunden. Deren Schaumburger Bundestagskandidat Thorsten Althaus, von Beruf Gymnasiallehrer, trug seine Sicht zur Bildungspolitik unter besonderer Berücksichtigung des schulischen Alltags während der Pandemie vor.


Schon seit Wochen ist das innerstädtische Zentrum Ort der beiden Kundgebungen. Wie Ralf Steinmeyer, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde, am Freitag mitteilte, seien sowohl die Versammlungsleiter der AfD als auch die der Gegenkundgebung gegenüber der Polizei kooperativ. An den Montagsterminen habe die Polizei keinen Widerstand gegen die Hygieneregeln feststellen können. Ausnahmen habe es allerdings am 19. April gegeben. Damals gab es drei Anzeigen gegen Personen, die sich während der AfD-Kundgebung weigerten, eine Maske zu tragen. Als die Veranstaltung beendet gewesen sei, hätten weitere 15 Personen auf den Mundschutz verzichtet, so dass drei Uneinsichtige ebenfalls eine Anzeige erhalten hätten. Probleme machte bei den AfD-Mahnwachen am 12. und 5. April auch eine Frau, die ebenfalls keine Maske tragen wollte. Sie habe eine Anzeige erhalten und sei vom AfD-Versammlungsleiter ausgeschlossen worden. Bei den Anzeigen handele es sich um Ordnungswidrigkeiten, für deren Bearbeitung die Ordnungsbehörde der Stadt zuständig sei.

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