Betonfundament zu dünn: „Pegelschlange“ wird wohl erst 2022 aufgestellt Ursula Koch Minden. Noch bevor sie aufgestellt werden kann, zieht sich die „Pegelschlange" in den Winterschlaf zurück. Das teilt Horst Spreckelemeyer, Vorsitzender der Weserfreunde mit. Der Verein hatte die Skulptur in Auftrag gegeben, um am Eingang in die Stadt eine Attraktion mit Botschaft zu schaffen. Finanziert wird die „Vorausschauende Maßnahme", so der eigentliche Titel des Stahlobjekts des Künstlerkollektivs Inges Idee, vom Rotary Club Minden-Porta Westfalica. Grund für die neuerliche Verzögerung ist, dass bei den Vorbereitungen zur Verdübelung des Grundgerüsts festgestellt wurde, dass das Betonfundament an einigen Stellen nicht die erforderliche Stärke von einem Meter aufweist, teilt Spreckelmeyer mit. Die Arbeiten seien daraufhin sofort unterbrochen und der Statiker informiert worden.Ursachen für den Fehler seien nicht eindeutig zu benennen. „Das ausführende Bauunternehmen hat die Verantwortung für den Mangel übernommen und dessen Beseitigung zugesagt", berichtet Spreckelmeyer. Der Verein habe unterschiedliche Lösungen statisch berechnen lassen, vergangenen Woche habe sich aber herausgestellt, dass das fehlerhafte Fundament ersetzt werden müsse. Darüber habe der Verein inzwischen die Bezirksregierung Detmold als Genehmigungsbehörde und ebenso die Stadt Minden und die Wasserschifffahrtsverwaltung informiert. Das Fundament dürfe erst nach schriftlicher Zustimmung der Bezirksregierung ausgetauscht werden, erläutert Spreckelmeyer. Darum gehe er davon aus, dass die Skulptur nicht mehr in diesem Jahr aufgestellt werde. Denn selbst wenn das neue Fundament bis zum 7. Dezember realisiert könnte und weiterhin niedrige Wasserstände der Weser dieses auch erlauben, müsse der Beton danach noch mindestens 14 Tage lang aushärten, bevor das Grundgerüst verdübelt werden könne. Das sei also frühestens in der Weihnachtswoche der Fall. „Also schicken wir die Pegelschlange jetzt in den Winterschlaf und freuen uns auf das Frühjahr", sagt Spreckelmeyer.

Betonfundament zu dünn: „Pegelschlange“ wird wohl erst 2022 aufgestellt

Die „Pegelschlange“ wird wohl erst im Frühjahr 2022 aufgestellt. © MT-Archiv: Alex Lehn

Minden. Noch bevor sie aufgestellt werden kann, zieht sich die „Pegelschlange" in den Winterschlaf zurück. Das teilt Horst Spreckelemeyer, Vorsitzender der Weserfreunde mit. Der Verein hatte die Skulptur in Auftrag gegeben, um am Eingang in die Stadt eine Attraktion mit Botschaft zu schaffen. Finanziert wird die „Vorausschauende Maßnahme", so der eigentliche Titel des Stahlobjekts des Künstlerkollektivs Inges Idee, vom Rotary Club Minden-Porta Westfalica.

Grund für die neuerliche Verzögerung ist, dass bei den Vorbereitungen zur Verdübelung des Grundgerüsts festgestellt wurde, dass das Betonfundament an einigen Stellen nicht die erforderliche Stärke von einem Meter aufweist, teilt Spreckelmeyer mit. Die Arbeiten seien daraufhin sofort unterbrochen und der Statiker informiert worden.Ursachen für den Fehler seien nicht eindeutig zu benennen. „Das ausführende Bauunternehmen hat die Verantwortung für den Mangel übernommen und dessen Beseitigung zugesagt", berichtet Spreckelmeyer.

Der Verein habe unterschiedliche Lösungen statisch berechnen lassen, vergangenen Woche habe sich aber herausgestellt, dass das fehlerhafte Fundament ersetzt werden müsse. Darüber habe der Verein inzwischen die Bezirksregierung Detmold als Genehmigungsbehörde und ebenso die Stadt Minden und die Wasserschifffahrtsverwaltung informiert. Das Fundament dürfe erst nach schriftlicher Zustimmung der Bezirksregierung ausgetauscht werden, erläutert Spreckelmeyer.

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Patrick Schwemmling

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Darum gehe er davon aus, dass die Skulptur nicht mehr in diesem Jahr aufgestellt werde. Denn selbst wenn das neue Fundament bis zum 7. Dezember realisiert könnte und weiterhin niedrige Wasserstände der Weser dieses auch erlauben, müsse der Beton danach noch mindestens 14 Tage lang aushärten, bevor das Grundgerüst verdübelt werden könne. Das sei also frühestens in der Weihnachtswoche der Fall. „Also schicken wir die Pegelschlange jetzt in den Winterschlaf und freuen uns auf das Frühjahr", sagt Spreckelmeyer.

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