Besuch beim Mieterverein: „Der Umgangston ist rauer geworden“ Sebastian Radermacher Minden (mt). Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Thorsten Bornemann betritt um kurz vor 14 Uhr sein Büro an der Königstraße 3. Er fährt den Computer hoch, überfliegt die eingegangenen E-Mails und wirft noch einen Blick in den Terminkalender. Elf Beratungen in den nächsten vier Stunden liegen vor ihm. Dazu kommen spontane telefonische und persönliche Anfragen. In wenigen Minuten beginnt die Sprechstunde des Mietervereins Minden und Umgebung. Seit 16 Jahren bietet Bornemann als Vorsitzender die Rechtsberatung für Mitglieder an. Der 54-jährige Anwalt aus Minden ist Ansprechpartner des Vereins bei allen Fragen rund um ein Mietverhältnis. Ein junger Mindener, Mitte 30, kommt in den Raum. Er legt Bornemann eine Kopie der Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2017 vor. Die geforderte Nachzahlung von 880 Euro für die 140-Quadratmeter-Wohnung hatte er überwiesen. Doch als er sich das Zahlenwerk genauer ansah, wurde er stutzig. „Das kann nicht stimmen“, meint er. Bornemann fällt sofort ein Fehler auf: Die Heizkosten wurden nach der Wohnfläche und nicht nach dem genauen Verbrauch abgerechnet. „Das ist nicht korrekt“, erklärt der Fachmann. Zudem habe der Vermieter den Wasserverbrauch falsch abgerechnet. Allein bei den Heizkosten kommt Bornemann auf eine Ersparnis von 850 Euro. Sein Fazit: „Statt einer Nachzahlung hätten sie Geld zurückbekommen müssen.“ Ist es ein Problem, dass der Mieter die Nachzahlung bereits geleistet hat? Klare Antwort: nein. Mieter können laut Bornemann bis zu zwölf Monate nach Erhalt der Abrechnung Einwände äußern – und Geld zurückfordern. Er wird nun die besagte Abrechnung beanstanden. Erleichtert verlässt der Mindener das Büro. Ein solcher Fall ist für den Anwalt keine Seltenheit. Bornemann schätzt, dass sich ein Drittel aller Beratungen beim Mieterverein ums Thema Nebenkosten dreht. Ein Hauptproblem dabei: Immer wieder setzen Vermieter im Vorfeld nicht die korrekte Vorauszahlung für die Betriebskosten an, weil sie die Wohnung günstiger anpreisen möchten, erklärt der Experte. „Sie spielen nicht mit offenen Karten. Und wenn die erste Abrechnung kommt, ist der Aufschrei groß.“ Wer die Rechtsberatung des Mietervereins in Anspruch nehmen möchte, muss Mitglied sein oder es beim ersten Gesprächstermin werden. Eine Mitgliedschaft dauert mindestens zwei Jahre. Die Geschäftsstelle ist unter der Woche täglich für mehrere Stunden geöffnet, das Mitarbeiter-Team besteht aus insgesamt vier Personen. Aktuell hat der Verein rund 2.000 Mitglieder, Tendenz steigend. Eine bestimmte Klientel an Ratsuchenden gibt es nicht: „Von Hartz-IV-Empfängern über Lehrer bis hin zu Rentnern und sogar Richtern ist alles dabei“, zählt Bornemann auf. Neben Problemen mit Betriebskosten geht es häufig um Mängel, die der Vermieter nicht beseitigt. Aber auch Anfragen wegen Mieterhöhungen und Eigenbedarfskündigungen nehmen zu. Manchmal seien die Kündigungen berechtigt, manchmal nicht. Berechtigt ist jedenfalls der Ärger einer jungen Mutter aus Minden, die einen der nächsten Termine hat. Die an Krebs erkrankte Frau klagt über Schimmel im Schlafzimmer ihrer 70-Quadratmeter-Wohnung, in dem auch ihr Baby schläft. Der Vermieter wohnt im Rheinland, einen Ansprechpartner vor Ort hat sie nicht. Seit Sommer 2018 lebt sie in der Wohnung, im November entdeckte sie erstmals Schimmelpilzbefall. Ein vom Vermieter beauftragter Malerbetrieb beseitigte den Schaden. Doch plötzlich waren die Flecken wieder da – und seitdem gibt es Probleme. Der Vermieter behaupte, so erzählt die junge Frau, dass es in dem Haus noch nie Schimmelprobleme gegeben habe. Sie solle Raumentfeuchter nutzen und vernünftig lüften. Die Mieterin sieht aber den Eigentümer in der Pflicht. „Ich bin viel zu Hause und lüfte mehrmals am Tag – und zwar Stoßlüften.“ Auch Bornemann geht davon aus, dass bauliche Mängel des Hauses für den Schimmel sorgen. Die Frau sei in einer guten Position. „Der Eigentümer muss das Gegenteil nachweisen.“ Er wird den Vermieter nun auffordern, den Pilzbefall und dessen Ursache zu beseitigen. Außerdem soll die Frau die Miete (500 Euro) nur noch unter Vorbehalt zahlen und um 20 Prozent kürzen. „Ich hoffe, dass ihr Vermieter dann in die Hufe kommt“, sagt Bornemann zum Ende des Gesprächs. In Minden gibt es aktuell längst nicht nur Probleme bei einem laufenden Mietverhältnis, erzählt der Anwalt. Es werde für Mieter auch immer schwieriger, überhaupt geeignete Wohnungen zu finden. „Der Markt ist umkämpft, das spiegelt sich vor allem in steigenden Preisen wider.“ Kinder, Haustiere, Schufa-Eintrag – solche Faktoren erhöhten die Wahrscheinlichkeit einer Absage enorm, bedauert er. Und sie sorgen dafür, dass der Beratungsbedarf beim Mieterverein zunimmt. 700 laufende Akten zählt der Vorsitzende. Etwa 25 E-Mails mit Beschwerden gehen täglich ein. Die Wartezeit bis zu einer Beratung beträgt in der Regel zwei Wochen. Notfälle, etwa eine defekte Heizung im Winter, haben Priorität. Gibt es auch mal Leerlauf an einem Beratungstag? Bornemann schüttelt den Kopf. „Das habe ich seit Jahren nicht mehr erlebt.“ Zusätzlich zur Rechtsberatung an drei Tagen in der Woche bietet der Verein seinen Mitgliedern an, bei einer Wohnungsübergabe anwesend zu sein. „Danach fragen immer mehr Mieter“, hat der Anwalt beobachtet. Der Grund sei verständlich. Denn: „Der Umgangston ist rauer geworden, die Meinungen sind oft festgefahren. So manche Übergabe droht zu eskalieren.“ Und so etwas will der Mieterverein in jedem Fall vermeiden. „Wir möchten ein Problem immer außergerichtlich lösen“, betont Bornemann. In 80 Prozent der Fälle gelinge dies. „Wenn sich beide Seiten vernünftig verhalten, geht man im Guten auseinander und findet eine Lösung.“ Mit Vertretern von Haus und Grund zum Beispiel telefoniert er mehrmals pro Woche. Viele Probleme könne man auf dem kurzen Dienstweg klären. „Beide Seiten haben ein Interesse, pragmatische Lösungen zu suchen. Es macht keinen Sinn, auf Krawall gebürstet zu sein.“ Das letzte Beratungsgespräch an diesem Tag ist vergleichsweise schnell beendet. Eine Frau, die bereits seit Jahren Probleme mit dem Eigentümer hat, soll bald mehr Miete zahlen. „Nachdem er schon eine Kündigung ausgesprochen hatte, die aus unserer Sicht unberechtigt ist, macht er jetzt das nächste Fass auf“, schimpft die Frau. Thorsten Bornemann kann sie beruhigen, denn in dem jüngsten Brief sind weder ein Zeitpunkt noch die Höhe der künftigen Miete genannt. Auf diesen Brief müsse sie nicht reagieren. Die Frau hofft, das Problem bald selbst lösen zu können: „Ich suche eine neue Bleibe. Sobald ich etwas gefunden habe, ziehe ich dort aus.“ Mit diesem Gespräch endet auch Thorsten Bornemanns Beratungstag. Um kurz nach 18 Uhr schaltet er den PC aus. Übermorgen geht's weiter. Acht Termine stehen bereits im Kalender. -- Wem gehört Minden? Mit diesem Projekt wollen wir gemeinsam mit den Bürgern mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt schaffen und werden über Beispiele berichten. Unter wem-gehoert-minden.de kann jeder der Redaktion mitteilen, wer der Eigentümer seiner Mietwohnung ist und welche Erfahrungen er mit dem Vermieter gemacht hat. Aus den gewonnenen Daten setzen wir ein Bild zusammen und recherchieren, wo sich Missstände zeigen. Das Projekt ist eine Kooperation des Mindener Tageblattes mit Correctiv, dem ersten gemeinnützigen Recherchezentrum im deutschsprachigen Raum (correctiv.org). wem-gehoert-minden.de

Besuch beim Mieterverein: „Der Umgangston ist rauer geworden“

Minden (mt). Es ist die Ruhe vor dem Sturm. Thorsten Bornemann betritt um kurz vor 14 Uhr sein Büro an der Königstraße 3. Er fährt den Computer hoch, überfliegt die eingegangenen E-Mails und wirft noch einen Blick in den Terminkalender. Elf Beratungen in den nächsten vier Stunden liegen vor ihm. Dazu kommen spontane telefonische und persönliche Anfragen.

Mieterverein: 700 laufende Akten – und der ?Beratungsbedarf nimmt weiter zu. - © Alex Lehn/mt
Mieterverein: 700 laufende Akten – und der ?Beratungsbedarf nimmt weiter zu. - © Alex Lehn/mt

In wenigen Minuten beginnt die Sprechstunde des Mietervereins Minden und Umgebung. Seit 16 Jahren bietet Bornemann als Vorsitzender die Rechtsberatung für Mitglieder an. Der 54-jährige Anwalt aus Minden ist Ansprechpartner des Vereins bei allen Fragen rund um ein Mietverhältnis.

Ein junger Mindener, Mitte 30, kommt in den Raum. Er legt Bornemann eine Kopie der Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2017 vor. Die geforderte Nachzahlung von 880 Euro für die 140-Quadratmeter-Wohnung hatte er überwiesen. Doch als er sich das Zahlenwerk genauer ansah, wurde er stutzig. „Das kann nicht stimmen“, meint er. Bornemann fällt sofort ein Fehler auf: Die Heizkosten wurden nach der Wohnfläche und nicht nach dem genauen Verbrauch abgerechnet. „Das ist nicht korrekt“, erklärt der Fachmann. Zudem habe der Vermieter den Wasserverbrauch falsch abgerechnet. Allein bei den Heizkosten kommt Bornemann auf eine Ersparnis von 850 Euro. Sein Fazit: „Statt einer Nachzahlung hätten sie Geld zurückbekommen müssen.“

Das Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern ist häufig angespannt. Beide Parteien verfolgen meist unterschiedliche Interessen. - © Alex Lehn/mt
Das Verhältnis zwischen Mietern und Vermietern ist häufig angespannt. Beide Parteien verfolgen meist unterschiedliche Interessen. - © Alex Lehn/mt

Ist es ein Problem, dass der Mieter die Nachzahlung bereits geleistet hat? Klare Antwort: nein. Mieter können laut Bornemann bis zu zwölf Monate nach Erhalt der Abrechnung Einwände äußern – und Geld zurückfordern. Er wird nun die besagte Abrechnung beanstanden. Erleichtert verlässt der Mindener das Büro.

Ein solcher Fall ist für den Anwalt keine Seltenheit. Bornemann schätzt, dass sich ein Drittel aller Beratungen beim Mieterverein ums Thema Nebenkosten dreht. Ein Hauptproblem dabei: Immer wieder setzen Vermieter im Vorfeld nicht die korrekte Vorauszahlung für die Betriebskosten an, weil sie die Wohnung günstiger anpreisen möchten, erklärt der Experte. „Sie spielen nicht mit offenen Karten. Und wenn die erste Abrechnung kommt, ist der Aufschrei groß.“

Wer die Rechtsberatung des Mietervereins in Anspruch nehmen möchte, muss Mitglied sein oder es beim ersten Gesprächstermin werden. Eine Mitgliedschaft dauert mindestens zwei Jahre. Die Geschäftsstelle ist unter der Woche täglich für mehrere Stunden geöffnet, das Mitarbeiter-Team besteht aus insgesamt vier Personen. Aktuell hat der Verein rund 2.000 Mitglieder, Tendenz steigend. Eine bestimmte Klientel an Ratsuchenden gibt es nicht: „Von Hartz-IV-Empfängern über Lehrer bis hin zu Rentnern und sogar Richtern ist alles dabei“, zählt Bornemann auf. Neben Problemen mit Betriebskosten geht es häufig um Mängel, die der Vermieter nicht beseitigt. Aber auch Anfragen wegen Mieterhöhungen und Eigenbedarfskündigungen nehmen zu. Manchmal seien die Kündigungen berechtigt, manchmal nicht.

Berechtigt ist jedenfalls der Ärger einer jungen Mutter aus Minden, die einen der nächsten Termine hat. Die an Krebs erkrankte Frau klagt über Schimmel im Schlafzimmer ihrer 70-Quadratmeter-Wohnung, in dem auch ihr Baby schläft. Der Vermieter wohnt im Rheinland, einen Ansprechpartner vor Ort hat sie nicht. Seit Sommer 2018 lebt sie in der Wohnung, im November entdeckte sie erstmals Schimmelpilzbefall. Ein vom Vermieter beauftragter Malerbetrieb beseitigte den Schaden. Doch plötzlich waren die Flecken wieder da – und seitdem gibt es Probleme.

Der Vermieter behaupte, so erzählt die junge Frau, dass es in dem Haus noch nie Schimmelprobleme gegeben habe. Sie solle Raumentfeuchter nutzen und vernünftig lüften. Die Mieterin sieht aber den Eigentümer in der Pflicht. „Ich bin viel zu Hause und lüfte mehrmals am Tag – und zwar Stoßlüften.“ Auch Bornemann geht davon aus, dass bauliche Mängel des Hauses für den Schimmel sorgen. Die Frau sei in einer guten Position. „Der Eigentümer muss das Gegenteil nachweisen.“ Er wird den Vermieter nun auffordern, den Pilzbefall und dessen Ursache zu beseitigen. Außerdem soll die Frau die Miete (500 Euro) nur noch unter Vorbehalt zahlen und um 20 Prozent kürzen. „Ich hoffe, dass ihr Vermieter dann in die Hufe kommt“, sagt Bornemann zum Ende des Gesprächs.

In Minden gibt es aktuell längst nicht nur Probleme bei einem laufenden Mietverhältnis, erzählt der Anwalt. Es werde für Mieter auch immer schwieriger, überhaupt geeignete Wohnungen zu finden. „Der Markt ist umkämpft, das spiegelt sich vor allem in steigenden Preisen wider.“ Kinder, Haustiere, Schufa-Eintrag – solche Faktoren erhöhten die Wahrscheinlichkeit einer Absage enorm, bedauert er.

Und sie sorgen dafür, dass der Beratungsbedarf beim Mieterverein zunimmt. 700 laufende Akten zählt der Vorsitzende. Etwa 25 E-Mails mit Beschwerden gehen täglich ein. Die Wartezeit bis zu einer Beratung beträgt in der Regel zwei Wochen. Notfälle, etwa eine defekte Heizung im Winter, haben Priorität. Gibt es auch mal Leerlauf an einem Beratungstag? Bornemann schüttelt den Kopf. „Das habe ich seit Jahren nicht mehr erlebt.“

Zusätzlich zur Rechtsberatung an drei Tagen in der Woche bietet der Verein seinen Mitgliedern an, bei einer Wohnungsübergabe anwesend zu sein. „Danach fragen immer mehr Mieter“, hat der Anwalt beobachtet. Der Grund sei verständlich. Denn: „Der Umgangston ist rauer geworden, die Meinungen sind oft festgefahren. So manche Übergabe droht zu eskalieren.“ Und so etwas will der Mieterverein in jedem Fall vermeiden. „Wir möchten ein Problem immer außergerichtlich lösen“, betont Bornemann. In 80 Prozent der Fälle gelinge dies. „Wenn sich beide Seiten vernünftig verhalten, geht man im Guten auseinander und findet eine Lösung.“

Mit Vertretern von Haus und Grund zum Beispiel telefoniert er mehrmals pro Woche. Viele Probleme könne man auf dem kurzen Dienstweg klären. „Beide Seiten haben ein Interesse, pragmatische Lösungen zu suchen. Es macht keinen Sinn, auf Krawall gebürstet zu sein.“

Das letzte Beratungsgespräch an diesem Tag ist vergleichsweise schnell beendet. Eine Frau, die bereits seit Jahren Probleme mit dem Eigentümer hat, soll bald mehr Miete zahlen. „Nachdem er schon eine Kündigung ausgesprochen hatte, die aus unserer Sicht unberechtigt ist, macht er jetzt das nächste Fass auf“, schimpft die Frau. Thorsten Bornemann kann sie beruhigen, denn in dem jüngsten Brief sind weder ein Zeitpunkt noch die Höhe der künftigen Miete genannt. Auf diesen Brief müsse sie nicht reagieren. Die Frau hofft, das Problem bald selbst lösen zu können: „Ich suche eine neue Bleibe. Sobald ich etwas gefunden habe, ziehe ich dort aus.“

Mit diesem Gespräch endet auch Thorsten Bornemanns Beratungstag. Um kurz nach 18 Uhr schaltet er den PC aus. Übermorgen geht's weiter. Acht Termine stehen bereits im Kalender.

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Mit diesem Projekt wollen wir gemeinsam mit den Bürgern mehr Transparenz auf dem Wohnungsmarkt schaffen und werden über Beispiele berichten.

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