Beliebter Bello: Nachfrage nach Welpen steigt in der Corona-Krise enorm Leonie Meyer,Fabian Terwey,Christine Riechmann Minden. Die Corona-Pandemie lässt immer mehr Menschen auf den Hund kommen. Nicht nur, dass die Krise tatsächlich für viele nichts Gutes bereit hält und für schlimme Umstände sorgt. Auch nährt die gewonnene Freizeit bei einigen den Wunsch nach einem Haustier. „Mit Hunden lässt sich die Einsamkeit besser ertragen", meint Petra Yarwood, zweite Vorsitzende im Mindener Tierheim. Und auch Kinder ließen sich mit einem Haustier besser beschäftigen. Die Nachfrage im Tierheim sei für alle Tiere aktuell riesengroß, bestätigt sie den Trend nach einem Tier. Welpen gebe es zum Beispiel gerade gar nicht im Tierheim. „Die werden Gott sei Dank im Moment nicht ausgesetzt, da Hundehalter sie aufgrund der großen Nachfrage überall loswerden." Einen Vierbeiner aus dem Tierheim zu bekommen, ist aber ohnehin nicht einfach. Petra Yarwood warnt allerdings, dass es auch ein Leben nach dem Lockdown gebe, in dem sich besonders freizeittechnisch wieder einiges ändern würde. Auch dann bräuchten die Tiere noch Zuwendung und Zeit. Im schlimmsten Fall würden die Hunde dann ausgesetzt, wenn sie Glück im Unglück hätten, kämen sie ins Tierheim. Außerdem sorgt sich die Tierliebhaberin, dass Hundevermehrer nun ihr großes Geschäft machen würden. Ein verantwortungsvoller Züchter habe zwei Würfe pro Jahr. „Alles andere ist Tierquälerei." Das Mindener Paar Aylin und Max, das seinen kompletten Namen nicht genannt haben möchte, beobachtet den Markt für Welpen bereits seit zwei Jahren. Sie berichten von angestiegenen Preisen in der Corona-Krise. „Wir wollten gerne einen Hund, weil er ein Sonnenschein und Lebensbegleiter ist. Verliebt haben wir uns in die Rasse der Zwergpudel. Das sind intelligente und lebhafte Hunde", erklärt Aylin, 26-jährige Angestellte einer Werbeagentur. „Unsere Freunde haben solch einen Hund vor der Corona-Krise für 1.500 Euro bei einem Züchter gekauft", berichtet Max, der im Vertrieb arbeitet. Der Erfahrung der beiden nach variieren die Preise mittlerweile zwischen 2.500 und 3.500 Euro. „Gesucht haben wir in der Facebook-Gruppe ‚Pudel suchen/finden‘. Da flammen immer wieder Diskussionen auf, warum die Tiere denn so teuer seien. Die Züchter begründen das mit Angebot und Nachfrage", berichtet Aylin. Fündig wurde das Pärchen letztlich im Internetportal www.deine-tierwelt.de. „Dort haben wir einen Zwergpudel für 1.600 Euro gekauft. Die Züchterin aus Schleswig-Holstein hatte hundert Anfragen und uns wegen ihrer vergleichsweise niedrigen Preise von Anfeindungen anderer Züchter berichtet", sagt Aylin. Nach der Kennenlernphase mit drei Treffen kann das Paar, das mittlerweile in Hamburg wohnt, den dann acht Wochen alten Welpen abholen. „Wir freuen uns auf den Hund", sagt Aylin, die ebenso wie Max häufig im Home-Office arbeiten kann: „Viele schaffen sich im Moment ein Tier an, weil sie im Lockdown nicht so viel zu tun haben. Da besteht die Gefahr, dass es am Ende im Tierheim landet. Bei uns lässt sich der Hund auch nach der Corona-Krise mit unserem Alltag vereinbaren." Auch die Mindener Hundezüchterin Natalja Wiebe berichtet von einer angestiegenen Nachfrage nach Welpen in der Corona-Krise. Sie ist im Verein Mops Vital und achtet besonders auf das Wohlbefinden ihrer Tiere: „Unser Verein ist dafür bekannt, dass wir sehr auf die Gesundheit der Tiere achten. Ich habe zu Weihnachten einen Wurf mit sechs Welpen verkauft, hatte aber dreimal so viele Anfragen. Viele Leute haben jetzt im Lockdown mehr Zeit. Deshalb achte ich bei den Käufern darauf, dass sie es auch wirklich ernst meinen und die Tiere nach dem Lockdown nicht vernachlässigen." „Die Nachfrage ist bestimmt dreimal so hoch wie noch vor der Corona-Krise", berichtet auch Ulrike Kreie, die hauptberuflich im Gesundheitswesen arbeitet und nebenbei im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) gemeinsam mit ihrem Ehemann Dieter Kreie seit 2009 die Dalmatinerzuchtstätte vom Gut Nordholz in Petershagen betreibt. So etwas habe das Paar noch nicht erlebt. Viele Menschen hätten jetzt Zeit und wünschten sich ein Tier. „Wir sehen uns daher auch in der Verantwortung, darauf zu achten, dass es die Käufer wirklich ernst meinen und nach der Pandemie noch Zeit für ihr neues Familienmitglied haben." Einen Wurf pro Jahr vermitteln Ulrike Kreie und ihr Mann. Für die nächsten zwei Würfe gibt es bereits Interessenten. Trotz gestiegener Nachfrage haben sie die Preise jedoch nicht erhöht: „Wir sind bei 1.400 Euro geblieben. Darüber beschweren sich teilweise andere Züchter bei uns. Denn sie verlangen viel mehr." Im dem angesprochenen Internetportal liegt die aktuelle Preisspanne für Dalmatiner-Welpen zwischen 1.500 Euro und 2.000 Euro. „Die Warteliste der Interessenten für Eurasier ist von durchschnittlich 150 pro Jahr auf mittlerweile 350 angestiegen. 140 bis 200 Welpen kommen aus den Würfen", sagt Claudia Otterpohl, Hauptzuchtleitung in der Kynologischen Zuchtgemeinschaft Eurasier (KZG). Der Verein ist unter andrem in Petershagen vertreten. Der Eurasier ist Deutschlands jüngste Hunderasse und setzt sich aus den Rassen Wolfsspitz, Chow-Chow und Samojede zusammen. Die lange Warteliste erklärt sich auch Otterpohl aufgrund der Pandemie. Viele Menschen würden sich eine Beschäftigung suchen, fühlen sich allein. Freizeitaktivitäten könne man wegen des Lockdowns nicht ausführen. Allerdings: Mit einem Welpen sei zum Beispiel das Joggen nicht einfach möglich. Daher sei eine bewusste Entscheidung mit dem wichtigsten Faktor – der Zeit – beim Anschaffen und den einhergehenden Pflichten von Notwendigkeit. „Wer wartet, meint es ehrlich." Den Ablauf der Vermittlung schildert Otterpohl folgendermaßen: „Die Interessenten werden zu einer Familie mit einem Eurasier in der Nähe geschickt. So können sie sich einen Eindruck des Hundes verschaffen – für manche ist dieser Schritt schon zu aufwendig. Anschließend wird zentral bei der Welpenvermittlung bestellt und die Interessenten erhalten schließlich einen Anruf des Züchters." Im Vorfeld seien die Züchter dazu angehalten, konkret nach dem Lebensumfeld zu fragen, und gerade jetzt, die Vorstellung der Pflege nach Corona, zu hinterfragen. Denn sobald der Job des Hundebesitzers wieder im Büro ausgeführt werden könne, bringe das eine komplette Umstellung mit sich. Auch die Hundeschule finde derzeit nicht statt, so müsse der Neubesitzer den Welpen selbst zu einem Wesen aufziehen und sich intensiv mit dem Vierbeiner beschäftigen. „Die Philosophie der Zuchtplanung des KZG-Vereins ist, dass die Züchter ein Leben lang für ihre gezüchteten Hunde verantwortlich sind. Denn die Welpen kommen auf die Welt, weil der Züchter das will", sagt Otterpohl. Doch es gäbe auch Fälle, wo es den Besitzern aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich sei, den Hund weiter zu halten. Deshalb bittet der Verein um Information für eine Abgabe, damit schnellstmöglich eine neue Familie gefunden werden kann. Wichtig sei, dass die Hunde nicht in einem Tierheim landen, sondern in einer verantwortungsvollen Familie aufgenommen werden. „Pandemiebedingt steigen die Preise für die Hundewelpen – das ist die soziale Marktwirtschaft", schätzt Otterpohl die Lage ein. „Die Preise für Eurasierwelpen werden aber zentral festgelegt. Das hat nichts mit Corona zu tun", versichert die Hauptzuchtleiterin. Innerhalb des Vereins würden die Preise der Welpen jedoch angepasst, so auch in diesem Jahr. „Der Preis für einen Eurasierwelpen liegt aktuell bei 1.500 Euro. Davon werden etwa 300 Euro an den Verein für Forschungs- und Wissenschaftsprojekte abgegeben. Für uns ist die Arbeit im Verein Ehrenamt und Hobby", erklärt Claudia Otterpohl. Außerdem müsse der Verein klare Regeln befolgen: So dürften zum Beispiel nur Hündinnen im Alter zwischen zwei und acht Jahren gedeckt werden.

Beliebter Bello: Nachfrage nach Welpen steigt in der Corona-Krise enorm

Hunde brauchen Zeit und Zuwendung – auch, wenn das Leben wieder Fahrt aufnimmt und die Corona-Freizeit weniger wird. © Lea Oetjen

Minden. Die Corona-Pandemie lässt immer mehr Menschen auf den Hund kommen. Nicht nur, dass die Krise tatsächlich für viele nichts Gutes bereit hält und für schlimme Umstände sorgt. Auch nährt die gewonnene Freizeit bei einigen den Wunsch nach einem Haustier. „Mit Hunden lässt sich die Einsamkeit besser ertragen", meint Petra Yarwood, zweite Vorsitzende im Mindener Tierheim. Und auch Kinder ließen sich mit einem Haustier besser beschäftigen. Die Nachfrage im Tierheim sei für alle Tiere aktuell riesengroß, bestätigt sie den Trend nach einem Tier. Welpen gebe es zum Beispiel gerade gar nicht im Tierheim. „Die werden Gott sei Dank im Moment nicht ausgesetzt, da Hundehalter sie aufgrund der großen Nachfrage überall loswerden." Einen Vierbeiner aus dem Tierheim zu bekommen, ist aber ohnehin nicht einfach.

Petra Yarwood warnt allerdings, dass es auch ein Leben nach dem Lockdown gebe, in dem sich besonders freizeittechnisch wieder einiges ändern würde. Auch dann bräuchten die Tiere noch Zuwendung und Zeit. Im schlimmsten Fall würden die Hunde dann ausgesetzt, wenn sie Glück im Unglück hätten, kämen sie ins Tierheim. Außerdem sorgt sich die Tierliebhaberin, dass Hundevermehrer nun ihr großes Geschäft machen würden. Ein verantwortungsvoller Züchter habe zwei Würfe pro Jahr. „Alles andere ist Tierquälerei."

Das Mindener Paar Aylin und Max, das seinen kompletten Namen nicht genannt haben möchte, beobachtet den Markt für Welpen bereits seit zwei Jahren. Sie berichten von angestiegenen Preisen in der Corona-Krise. „Wir wollten gerne einen Hund, weil er ein Sonnenschein und Lebensbegleiter ist. Verliebt haben wir uns in die Rasse der Zwergpudel. Das sind intelligente und lebhafte Hunde", erklärt Aylin, 26-jährige Angestellte einer Werbeagentur. „Unsere Freunde haben solch einen Hund vor der Corona-Krise für 1.500 Euro bei einem Züchter gekauft", berichtet Max, der im Vertrieb arbeitet. Der Erfahrung der beiden nach variieren die Preise mittlerweile zwischen 2.500 und 3.500 Euro. „Gesucht haben wir in der Facebook-Gruppe ‚Pudel suchen/finden‘. Da flammen immer wieder Diskussionen auf, warum die Tiere denn so teuer seien. Die Züchter begründen das mit Angebot und Nachfrage", berichtet Aylin.

Fündig wurde das Pärchen letztlich im Internetportal www.deine-tierwelt.de. „Dort haben wir einen Zwergpudel für 1.600 Euro gekauft. Die Züchterin aus Schleswig-Holstein hatte hundert Anfragen und uns wegen ihrer vergleichsweise niedrigen Preise von Anfeindungen anderer Züchter berichtet", sagt Aylin. Nach der Kennenlernphase mit drei Treffen kann das Paar, das mittlerweile in Hamburg wohnt, den dann acht Wochen alten Welpen abholen.

„Wir freuen uns auf den Hund", sagt Aylin, die ebenso wie Max häufig im Home-Office arbeiten kann: „Viele schaffen sich im Moment ein Tier an, weil sie im Lockdown nicht so viel zu tun haben. Da besteht die Gefahr, dass es am Ende im Tierheim landet. Bei uns lässt sich der Hund auch nach der Corona-Krise mit unserem Alltag vereinbaren."

Auch die Mindener Hundezüchterin Natalja Wiebe berichtet von einer angestiegenen Nachfrage nach Welpen in der Corona-Krise. Sie ist im Verein Mops Vital und achtet besonders auf das Wohlbefinden ihrer Tiere: „Unser Verein ist dafür bekannt, dass wir sehr auf die Gesundheit der Tiere achten. Ich habe zu Weihnachten einen Wurf mit sechs Welpen verkauft, hatte aber dreimal so viele Anfragen. Viele Leute haben jetzt im Lockdown mehr Zeit. Deshalb achte ich bei den Käufern darauf, dass sie es auch wirklich ernst meinen und die Tiere nach dem Lockdown nicht vernachlässigen."

„Die Nachfrage ist bestimmt dreimal so hoch wie noch vor der Corona-Krise", berichtet auch Ulrike Kreie, die hauptberuflich im Gesundheitswesen arbeitet und nebenbei im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) gemeinsam mit ihrem Ehemann Dieter Kreie seit 2009 die Dalmatinerzuchtstätte vom Gut Nordholz in Petershagen betreibt. So etwas habe das Paar noch nicht erlebt. Viele Menschen hätten jetzt Zeit und wünschten sich ein Tier. „Wir sehen uns daher auch in der Verantwortung, darauf zu achten, dass es die Käufer wirklich ernst meinen und nach der Pandemie noch Zeit für ihr neues Familienmitglied haben."

Einen Wurf pro Jahr vermitteln Ulrike Kreie und ihr Mann. Für die nächsten zwei Würfe gibt es bereits Interessenten. Trotz gestiegener Nachfrage haben sie die Preise jedoch nicht erhöht: „Wir sind bei 1.400 Euro geblieben. Darüber beschweren sich teilweise andere Züchter bei uns. Denn sie verlangen viel mehr." Im dem angesprochenen Internetportal liegt die aktuelle Preisspanne für Dalmatiner-Welpen zwischen 1.500 Euro und 2.000 Euro.

„Die Warteliste der Interessenten für Eurasier ist von durchschnittlich 150 pro Jahr auf mittlerweile 350 angestiegen. 140 bis 200 Welpen kommen aus den Würfen", sagt Claudia Otterpohl, Hauptzuchtleitung in der Kynologischen Zuchtgemeinschaft Eurasier (KZG). Der Verein ist unter andrem in Petershagen vertreten. Der Eurasier ist Deutschlands jüngste Hunderasse und setzt sich aus den Rassen Wolfsspitz, Chow-Chow und Samojede zusammen.

Die lange Warteliste erklärt sich auch Otterpohl aufgrund der Pandemie. Viele Menschen würden sich eine Beschäftigung suchen, fühlen sich allein. Freizeitaktivitäten könne man wegen des Lockdowns nicht ausführen. Allerdings: Mit einem Welpen sei zum Beispiel das Joggen nicht einfach möglich. Daher sei eine bewusste Entscheidung mit dem wichtigsten Faktor – der Zeit – beim Anschaffen und den einhergehenden Pflichten von Notwendigkeit. „Wer wartet, meint es ehrlich."

Den Ablauf der Vermittlung schildert Otterpohl folgendermaßen: „Die Interessenten werden zu einer Familie mit einem Eurasier in der Nähe geschickt. So können sie sich einen Eindruck des Hundes verschaffen – für manche ist dieser Schritt schon zu aufwendig. Anschließend wird zentral bei der Welpenvermittlung bestellt und die Interessenten erhalten schließlich einen Anruf des Züchters." Im Vorfeld seien die Züchter dazu angehalten, konkret nach dem Lebensumfeld zu fragen, und gerade jetzt, die Vorstellung der Pflege nach Corona, zu hinterfragen. Denn sobald der Job des Hundebesitzers wieder im Büro ausgeführt werden könne, bringe das eine komplette Umstellung mit sich.

Auch die Hundeschule finde derzeit nicht statt, so müsse der Neubesitzer den Welpen selbst zu einem Wesen aufziehen und sich intensiv mit dem Vierbeiner beschäftigen.

„Die Philosophie der Zuchtplanung des KZG-Vereins ist, dass die Züchter ein Leben lang für ihre gezüchteten Hunde verantwortlich sind. Denn die Welpen kommen auf die Welt, weil der Züchter das will", sagt Otterpohl. Doch es gäbe auch Fälle, wo es den Besitzern aus verschiedenen Gründen nicht mehr möglich sei, den Hund weiter zu halten. Deshalb bittet der Verein um Information für eine Abgabe, damit schnellstmöglich eine neue Familie gefunden werden kann. Wichtig sei, dass die Hunde nicht in einem Tierheim landen, sondern in einer verantwortungsvollen Familie aufgenommen werden.

„Pandemiebedingt steigen die Preise für die Hundewelpen – das ist die soziale Marktwirtschaft", schätzt Otterpohl die Lage ein. „Die Preise für Eurasierwelpen werden aber zentral festgelegt. Das hat nichts mit Corona zu tun", versichert die Hauptzuchtleiterin. Innerhalb des Vereins würden die Preise der Welpen jedoch angepasst, so auch in diesem Jahr. „Der Preis für einen Eurasierwelpen liegt aktuell bei 1.500 Euro. Davon werden etwa 300 Euro an den Verein für Forschungs- und Wissenschaftsprojekte abgegeben. Für uns ist die Arbeit im Verein Ehrenamt und Hobby", erklärt Claudia Otterpohl.

Außerdem müsse der Verein klare Regeln befolgen: So dürften zum Beispiel nur Hündinnen im Alter zwischen zwei und acht Jahren gedeckt werden.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Minden