Beleidigung gegen die AfD auf Facebook? Vorwürfe gegen Fraktionsmitglied der Linken in Minden Christine Riechmann Minden. Gegen eine Vertreterin der Links-Fraktion gibt es Vorwürfe, sie habe AfD-Politiker auf Facebook beleidigt. Unter anderem fordere sie in dem Post ein Verbot der Partei und den „Tod der AfD“. Weiter heiße es in dem Facebook-Eintrag, dass die Mitglieder „mehrere Monate in einem KZ“ zubringen sollten. Wie lange und wo genau der Post online war und wie genau es zu der Veröffentlichung kam, ist unklar. Zu der angeblichen Hassrede auf Facebook soll es in der Ratssitzung am Donnerstag, 9. September, eine Einwohneranfrage eines ehemaligen AfD-Mitglieds geben. „Unsere Haltung zur AfD dürfte hinlänglich bekannt sein“, äußert sich Angela Gradler-Gebecke von den Linken auf MT-Anfrage. Nach Rücksprache mit der betreffenden Partei-Kollegin habe sie feststellen müssen, dass sich dieser Post nicht auf deren privaten Account befinde. Persönlich sei Gradler-Gebecke der Meinung, dass „diese Menschen zwar demokratisch gewählt wurden, allerdings mit ihren teils volksverhetzenden Aussagen die ihnen durch die Demokratie verliehenen Rechte nutzen, um diese letztendlich zu zerstören“. Dies rechtfertige allerdings keinesfalls die getätigten Aussagen. Deshalb könne sie nur bestätigen, dass niemand aus der Partei hinter diesen stünde. „Wir distanzieren uns ausdrücklich“, so Gradler-Gebecke.

Beleidigung gegen die AfD auf Facebook? Vorwürfe gegen Fraktionsmitglied der Linken in Minden

Hat ein Linken-Mitglied aus Minden auf Facebook zu sehr gegen die AfD gehetzt? © pixabay

Minden. Gegen eine Vertreterin der Links-Fraktion gibt es Vorwürfe, sie habe AfD-Politiker auf Facebook beleidigt. Unter anderem fordere sie in dem Post ein Verbot der Partei und den „Tod der AfD“.

Weiter heiße es in dem Facebook-Eintrag, dass die Mitglieder „mehrere Monate in einem KZ“ zubringen sollten. Wie lange und wo genau der Post online war und wie genau es zu der Veröffentlichung kam, ist unklar. Zu der angeblichen Hassrede auf Facebook soll es in der Ratssitzung am Donnerstag, 9. September, eine Einwohneranfrage eines ehemaligen AfD-Mitglieds geben.

„Unsere Haltung zur AfD dürfte hinlänglich bekannt sein“, äußert sich Angela Gradler-Gebecke von den Linken auf MT-Anfrage. Nach Rücksprache mit der betreffenden Partei-Kollegin habe sie feststellen müssen, dass sich dieser Post nicht auf deren privaten Account befinde.


Persönlich sei Gradler-Gebecke der Meinung, dass „diese Menschen zwar demokratisch gewählt wurden, allerdings mit ihren teils volksverhetzenden Aussagen die ihnen durch die Demokratie verliehenen Rechte nutzen, um diese letztendlich zu zerstören“. Dies rechtfertige allerdings keinesfalls die getätigten Aussagen. Deshalb könne sie nur bestätigen, dass niemand aus der Partei hinter diesen stünde. „Wir distanzieren uns ausdrücklich“, so Gradler-Gebecke.

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