Bekannteste Kirchen im Miniatur-Format Bernd Hagemeister zeigt Briefmarken und Karten in St. Simeonis / Programm mit 72 Blättern zur 800-Jahr-Feier Minden (ela). Bernd Hagemeister hat eine Leidenschaft für Postkarten. Jetzt stellt er besondere Motive in der Kirche St. Simeonis aus. Das Motiv: Kirchenbauten aus ganz Deutschland. Passend zum 800-jährigen Bestehen der Mindener St. Simeonis-Kirche sind zwölf Rahmen mit insgesamt 72 Blättern zu sehen. „Vor rund eineinhalb Jahren hatte ich die Idee, mich auf christliche Bilder zu konzentrieren. Um die Auswahl einzuschränken, habe ich gezielt Gebäude gesucht“, berichtet Bernd Hagemeister. Seit zweieinhalb Jahren ist er Mitglied im Briefmarkensammlerverein Minden. Daher ließen sich schnell Kontakte nach St. Simeonis knüpfen.Der in Diepenau wohnende Außendienstler machte sich ans Werk. In akribischer Kleinstarbeit suchte er über seinen Verein sowie über Briefmarkenmessen nach Kirchen. Er wurde fündig: Die Münchner Frauenkirche ist sehr gut erhalten, obwohl die Marke bereits 1948 abgestempelt worden ist. Dieses Motiv ist eines der ältesten in der Ausstellung. Sehr schön getroffen findet Bernd Hagemeister auch die Sondermarke aus Bayern, auf der gleich mehrere Kirchen zu sehen sind. „Mir gefällt auch das Kloster Ottobeuren im Oberschwäbischen“, weist der Sammler auf eine Postkarte von 1964 hin, die mit dem Bild dieses Klosters geschmückt ist.Zu jeder Briefmarke hat Bernd Hagemeister zudem einige Informationen zum jeweiligen Kirchenbau zusammengetragen, sodass sich eine kurzweilige Präsentation ergibt. Von der St. Simeoniskirche gibt es allerdings (noch) keine Sondermarke. Trotzdem beginnt die Schau mit der Mindener Kirche, historische Ansichten werden gezeigt. Bernd Hagemeister hofft, dass sich eventuell über Spenden ein Sonderdruck realisieren lässt. Pfarrer Andreas Brügmann freut sich sehr, dass zum 800-jährigen Geburtstag diese Briefmarken gezeigt werden.Bis zum 31. Mai, Dienstag bis Samstag, von 11 bis 17 Uhr ist St. Simeonis geöffnet.

Bekannteste Kirchen im Miniatur-Format

Bernd Hagemeister und seine Briefmarkensammlung: In der Kirche St. Simeonis werden zwölf Rahmen mit insgesamt 72 Blättern gezeigt. © MT-Foto: Michaela Podschun

Minden (ela). Bernd Hagemeister hat eine Leidenschaft für Postkarten. Jetzt stellt er besondere Motive in der Kirche St. Simeonis aus. Das Motiv: Kirchenbauten aus ganz Deutschland.

Passend zum 800-jährigen Bestehen der Mindener St. Simeonis-Kirche sind zwölf Rahmen mit insgesamt 72 Blättern zu sehen. „Vor rund eineinhalb Jahren hatte ich die Idee, mich auf christliche Bilder zu konzentrieren. Um die Auswahl einzuschränken, habe ich gezielt Gebäude gesucht“, berichtet Bernd Hagemeister. Seit zweieinhalb Jahren ist er Mitglied im Briefmarkensammlerverein Minden. Daher ließen sich schnell Kontakte nach St. Simeonis knüpfen.

Der in Diepenau wohnende Außendienstler machte sich ans Werk. In akribischer Kleinstarbeit suchte er über seinen Verein sowie über Briefmarkenmessen nach Kirchen. Er wurde fündig: Die Münchner Frauenkirche ist sehr gut erhalten, obwohl die Marke bereits 1948 abgestempelt worden ist. Dieses Motiv ist eines der ältesten in der Ausstellung. Sehr schön getroffen findet Bernd Hagemeister auch die Sondermarke aus Bayern, auf der gleich mehrere Kirchen zu sehen sind. „Mir gefällt auch das Kloster Ottobeuren im Oberschwäbischen“, weist der Sammler auf eine Postkarte von 1964 hin, die mit dem Bild dieses Klosters geschmückt ist.

Zu jeder Briefmarke hat Bernd Hagemeister zudem einige Informationen zum jeweiligen Kirchenbau zusammengetragen, sodass sich eine kurzweilige Präsentation ergibt. Von der St. Simeoniskirche gibt es allerdings (noch) keine Sondermarke. Trotzdem beginnt die Schau mit der Mindener Kirche, historische Ansichten werden gezeigt. Bernd Hagemeister hofft, dass sich eventuell über Spenden ein Sonderdruck realisieren lässt. Pfarrer Andreas Brügmann freut sich sehr, dass zum 800-jährigen Geburtstag diese Briefmarken gezeigt werden.

Bis zum 31. Mai, Dienstag bis Samstag, von 11 bis 17 Uhr ist St. Simeonis geöffnet.

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