Bei Großkontrolle in Minden: VW-Fahrerin erfasst beinahe eine Polizistin Minden (mt/ps). Bei groß angelegten Verkehrskontrollen ist es am vergangenen Freitag fast zu einem Unglück gekommen. Wie die Polizei mitteilt, hätte eine 50-jährige Frau aus Minden am späten Abend mit ihrem Auto fast eine Polizistin erfasst. Bei dem mehrstündigen Einsatz wurden auf der Ringstraße Ecke Wankelstraße sowie der Portastraße in Höhe der Wittekindallee insgesamt 523 Fahrzeuge von der Polizei überprüft. Nach Polizeiangaben stellten die Beamten an diesem Tag insgesamt 50 Verkehrsstöße fest. Es wurden unter anderem 41 Verwarngelder sowie neun Strafanzeigen, darunter acht wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, gefertigt. Acht Blutproben und ein sichergestellter Führerschein komplettierten das Bild. Als besonders brisant stellte sich gegen 21.35 Uhr die Kontrolle der 50-Jährigen aus Minden heraus. Diese war mutmaßlich von der Verkehrsführung der installierten Kontrollstelle überfordert, als sie ohne das Tempo zu drosseln in diese einfuhr und dabei mit ihrem VW beinahe eine Polizeibeamtin erfasste. Nachdem die Frau ihren Wagen schließlich gestoppt hatte, bemerkten die Beamten bei der nachfolgenden Kontrolle, dass die Mindenerin offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln den Wagen gesteuert hatte. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein wurde einbehalten. Bereits am Nachmittag fielen den Beamten fünf Fahrzeugführer mit Drogenverdacht auf. Darunter befanden sich auch eine 47-jährige Transporter-Fahrerin mit Wohnsitz im Raum Hameln-Pyrmont sowie ein Golf-Fahrer. Diesen erwartet ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro sowie ein Fahrverbot. Dies könnte noch höher ausfallen, da er nach eigenen Angaben kurz zuvor von der Polizei in Berlin ebenfalls kontrolliert und positiv auf Drogen getestet wurde.

Bei Großkontrolle in Minden: VW-Fahrerin erfasst beinahe eine Polizistin

Bei der Kontrolle wurden am Freitag 523 Fahrzeuge von der Polizei überprüft, es gab insgesamt 50 Verkehrsverstöße. Symbolfoto: © MT-Archiv

Minden (mt/ps). Bei groß angelegten Verkehrskontrollen ist es am vergangenen Freitag fast zu einem Unglück gekommen. Wie die Polizei mitteilt, hätte eine 50-jährige Frau aus Minden am späten Abend mit ihrem Auto fast eine Polizistin erfasst. Bei dem mehrstündigen Einsatz wurden auf der Ringstraße Ecke Wankelstraße sowie der Portastraße in Höhe der Wittekindallee insgesamt 523 Fahrzeuge von der Polizei überprüft.

Nach Polizeiangaben stellten die Beamten an diesem Tag insgesamt 50 Verkehrsstöße fest. Es wurden unter anderem 41 Verwarngelder sowie neun Strafanzeigen, darunter acht wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, gefertigt. Acht Blutproben und ein sichergestellter Führerschein komplettierten das Bild.

Als besonders brisant stellte sich gegen 21.35 Uhr die Kontrolle der 50-Jährigen aus Minden heraus. Diese war mutmaßlich von der Verkehrsführung der installierten Kontrollstelle überfordert, als sie ohne das Tempo zu drosseln in diese einfuhr und dabei mit ihrem VW beinahe eine Polizeibeamtin erfasste. Nachdem die Frau ihren Wagen schließlich gestoppt hatte, bemerkten die Beamten bei der nachfolgenden Kontrolle, dass die Mindenerin offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln den Wagen gesteuert hatte. Ihr wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein wurde einbehalten.


Bereits am Nachmittag fielen den Beamten fünf Fahrzeugführer mit Drogenverdacht auf. Darunter befanden sich auch eine 47-jährige Transporter-Fahrerin mit Wohnsitz im Raum Hameln-Pyrmont sowie ein Golf-Fahrer. Diesen erwartet ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro sowie ein Fahrverbot. Dies könnte noch höher ausfallen, da er nach eigenen Angaben kurz zuvor von der Polizei in Berlin ebenfalls kontrolliert und positiv auf Drogen getestet wurde.

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