Beatrix Wallberg wird im Kreis Herford Dezernentin Jürgen Langenkämper Minden/Herford. Die Vorsitzende Cornelia Schmelzer (Grüne) würdigte die Arbeit von Beatrix Wallberg in 22 Jahren als „immer gut vernetzt“, „offen für Ideen“ und als „Kopf, der immer alles zusammenführt“. Mit einem „offenen Ohr für die Politik“ habe sie verschiedenartige Projekte vorangetrieben. Eines davon, das „Weser-Werre-Else“-Projekt, entwickelte der Kreis Minden-Lübbecke gemeinsam mit dem Nachbarkreis. Die promovierte Agrar- und Umweltwissenschaftlerin Wallberg kam 1998 als Nachfolgerin von Wilhelm Borgmann nach Minden, nachdem sie im Anschluss an ihr Studium in Gießen im damals neuartigen Studiengang „Umweltsicherung und Entwicklung ländlicher Räume“ sechs Jahre als Leiterin des Umweltamtes und der Abteilung Umwelt, Stadtentwicklung und Freiraumplanung bei der Stadt Herford Führungserfahrung gesammelt hatte. Nach zwei Jahrzehnten gehört sie zum „Urgestein“ der Kreisverwaltung und erlebte Oberkreisdirektor Alfred Giere (SPD) und die Landräte Heinrich Borcherding (SPD), Wilhelm Krömer (CDU) und Dr. Ralf Niermann (SPD) bis hin zur amtierenden Landrätin Anna Katharina Bölling (CDU) – nur Kreisdirektorin Cornelia Schöder ist länger in der Führungsriege der Dezernenten und Amtsleiter tätig. In Herford übernimmt Beatrix Wallberg das Amt von Helmut Lückingsmeier, der das Dezernat seit 2019 kommissarisch führte und jetzt in Ruhestand geht. Bei ihrem Abschied im Ausschuss betonte sie, dass ihr die Arbeit in Minden-Lübbecke Spaß gemacht habe und sie gern Projekte in Zusammenarbeit mit Bürgern und Politikern entwickelt habe. Sie stellte dabei in Aussicht, dass die beiden Kreise auch in Zukunft bei dem ein oder anderen Projekt zusammenarbeiten könnten. Dies könnte sogar schon recht bald sinnvoll sein, wie Wallberg gegenüber dem Mindener Tageblatt erläuterte. Denn der Kreis Minden-Lübbecke hat mit dem Kreis Lippe und der Stadt Bielefeld als eine von drei erfolgreichen Bewerbungen bundesweit den Zuschlag für das Gemeinschaftsprojekt „HyLand“ zur Steigerung der Wasserstoffmobiliät mit einem Fördervolumen von je 20 Millionen Euro erhalten. Hier sollte der Kreis Herford andocken, so ihr Ziel. Sie gehe zwar „mit großer Trauer“, sagte Wallberg, sie freue sich über auf die „neuen Gestaltungsspielräume“ im Kreis Herford.

Beatrix Wallberg wird im Kreis Herford Dezernentin

Dezernentin in Herford: Dr. Beatrix Wallberg Foto: pr - © pr
Dezernentin in Herford: Dr. Beatrix Wallberg Foto: pr - © pr

Minden/Herford.

Die Vorsitzende Cornelia Schmelzer (Grüne) würdigte die Arbeit von Beatrix Wallberg in 22 Jahren als „immer gut vernetzt“, „offen für Ideen“ und als „Kopf, der immer alles zusammenführt“. Mit einem „offenen Ohr für die Politik“ habe sie verschiedenartige Projekte vorangetrieben. Eines davon, das „Weser-Werre-Else“-Projekt, entwickelte der Kreis Minden-Lübbecke gemeinsam mit dem Nachbarkreis.

Die promovierte Agrar- und Umweltwissenschaftlerin Wallberg kam 1998 als Nachfolgerin von Wilhelm Borgmann nach Minden, nachdem sie im Anschluss an ihr Studium in Gießen im damals neuartigen Studiengang „Umweltsicherung und Entwicklung ländlicher Räume“ sechs Jahre als Leiterin des Umweltamtes und der Abteilung Umwelt, Stadtentwicklung und Freiraumplanung bei der Stadt Herford Führungserfahrung gesammelt hatte. Nach zwei Jahrzehnten gehört sie zum „Urgestein“ der Kreisverwaltung und erlebte Oberkreisdirektor Alfred Giere (SPD) und die Landräte Heinrich Borcherding (SPD), Wilhelm Krömer (CDU) und Dr. Ralf Niermann (SPD) bis hin zur amtierenden Landrätin Anna Katharina Bölling (CDU) – nur Kreisdirektorin Cornelia Schöder ist länger in der Führungsriege der Dezernenten und Amtsleiter tätig.

In Herford übernimmt Beatrix Wallberg das Amt von Helmut Lückingsmeier, der das Dezernat seit 2019 kommissarisch führte und jetzt in Ruhestand geht. Bei ihrem Abschied im Ausschuss betonte sie, dass ihr die Arbeit in Minden-Lübbecke Spaß gemacht habe und sie gern Projekte in Zusammenarbeit mit Bürgern und Politikern entwickelt habe. Sie stellte dabei in Aussicht, dass die beiden Kreise auch in Zukunft bei dem ein oder anderen Projekt zusammenarbeiten könnten.

Dies könnte sogar schon recht bald sinnvoll sein, wie Wallberg gegenüber dem Mindener Tageblatt erläuterte. Denn der Kreis Minden-Lübbecke hat mit dem Kreis Lippe und der Stadt Bielefeld als eine von drei erfolgreichen Bewerbungen bundesweit den Zuschlag für das Gemeinschaftsprojekt „HyLand“ zur Steigerung der Wasserstoffmobiliät mit einem Fördervolumen von je 20 Millionen Euro erhalten. Hier sollte der Kreis Herford andocken, so ihr Ziel. Sie gehe zwar „mit großer Trauer“, sagte Wallberg, sie freue sich über auf die „neuen Gestaltungsspielräume“ im Kreis Herford.

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