Bearbeitung in 45 Tagen: So schneidet Mindens Finanzamt im OWL-Vergleich ab Malina Reckordt Minden. Einige Steuerzahler kümmern sich direkt zu Jahresbeginn um ihre Steuererklärung, andere hingegen erst kurz vor der Abgabefrist. Doch wie lange müssen sie auf die Bearbeitung warten? Beim Finanzamt in Minden waren es im vergangenen Jahr im Durchschnitt 45 Tage. Das geht aus einer Datenerhebung des Online-Portals „Lohnsteuer kompakt" hervor. Damit liegt das heimische Finanzamt im OWL-Mittelfeld. Das schnellste Finanzamt in der Region befindet sich in Herford mit einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von 33 Tagen, gefolgt von Detmold mit 38 Tagen und Höxter mit 42 Tagen. Deutlich länger mussten Steuerpflichtige in Paderborn (52 Tage), Lemgo (58 Tage) und Lübbecke (59 Tage) warten. Der bundesweite Durchschnitt für das vergangenen Jahr liegt bei 49 Tagen – 4,1 Tage weniger als noch im Jahr zuvor. Im Vergleich zur bundesweiten durchschnittlichen Bearbeitungszeit im Jahr 2017 hat sich die Bearbeitungszeit dennoch um 6,4 Tage beschleunigt, heißt es in einer Mitteilung. Die drei schnellsten Finanzämter befinden sich allesamt in Nordrhein-Westfalen. Warburg hat es auf den ersten Platz geschafft. Im Jahr 2020 dauerte die Bearbeitung einer Steuererklärung im Schnitt noch 42,4 Tage, während die Mitarbeiter im vergangenen Jahr mit 32,2 Tagen rund zehn Tage schneller waren. Dann folgen Herne (32,9) und Arnsberg (33,1). Auf Landesebene liegt Berlin vorne, wo Steuerpflichtige 42,7 Tage warten mussten, in Hamburg betrug die Wartezeit mit 44,6 Tagen rund zwei Tage länger. NRW belegt Platz fünf mit einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von 46,1. Schlusslicht ist Bremen, wo die Bearbeitungsdauer 56,3 Tagen betrug. Die Bearbeitungszeiten der Finanzämter wurden anhand von circa 300.000 über die Plattform von Lohnsteuer-kompakt.de im Jahr 2021 erstellten Steuererklärungen anonym erhoben. Insgesamt wurden 502 Finanzämter berücksichtigt, wobei pro Finanzamt mindestens 50 Steuererklärungen eingereicht wurden.

Bearbeitung in 45 Tagen: So schneidet Mindens Finanzamt im OWL-Vergleich ab

Die Bearbeitung der Steuererklärung dauerte beim Finanzamt im vergangenen Jahr 45 Tage durchschnittlich.  © Foto: Pixabay

Minden. Einige Steuerzahler kümmern sich direkt zu Jahresbeginn um ihre Steuererklärung, andere hingegen erst kurz vor der Abgabefrist. Doch wie lange müssen sie auf die Bearbeitung warten? Beim Finanzamt in Minden waren es im vergangenen Jahr im Durchschnitt 45 Tage. Das geht aus einer Datenerhebung des Online-Portals „Lohnsteuer kompakt" hervor.

Damit liegt das heimische Finanzamt im OWL-Mittelfeld. Das schnellste Finanzamt in der Region befindet sich in Herford mit einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von 33 Tagen, gefolgt von Detmold mit 38 Tagen und Höxter mit 42 Tagen. Deutlich länger mussten Steuerpflichtige in Paderborn (52 Tage), Lemgo (58 Tage) und Lübbecke (59 Tage) warten.

Der bundesweite Durchschnitt für das vergangenen Jahr liegt bei 49 Tagen – 4,1 Tage weniger als noch im Jahr zuvor. Im Vergleich zur bundesweiten durchschnittlichen Bearbeitungszeit im Jahr 2017 hat sich die Bearbeitungszeit dennoch um 6,4 Tage beschleunigt, heißt es in einer Mitteilung.

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Patrick Schwemmling

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Die drei schnellsten Finanzämter befinden sich allesamt in Nordrhein-Westfalen. Warburg hat es auf den ersten Platz geschafft. Im Jahr 2020 dauerte die Bearbeitung einer Steuererklärung im Schnitt noch 42,4 Tage, während die Mitarbeiter im vergangenen Jahr mit 32,2 Tagen rund zehn Tage schneller waren. Dann folgen Herne (32,9) und Arnsberg (33,1).

Auf Landesebene liegt Berlin vorne, wo Steuerpflichtige 42,7 Tage warten mussten, in Hamburg betrug die Wartezeit mit 44,6 Tagen rund zwei Tage länger. NRW belegt Platz fünf mit einer durchschnittlichen Bearbeitungszeit von 46,1. Schlusslicht ist Bremen, wo die Bearbeitungsdauer 56,3 Tagen betrug.

Die Bearbeitungszeiten der Finanzämter wurden anhand von circa 300.000 über die Plattform von Lohnsteuer-kompakt.de im Jahr 2021 erstellten Steuererklärungen anonym erhoben. Insgesamt wurden 502 Finanzämter berücksichtigt, wobei pro Finanzamt mindestens 50 Steuererklärungen eingereicht wurden.

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