Ausstellung in der Galerie Spiegel: Magie des Lichts Andreas Laubig Minden. Kunst und Kultur sind in diesen Zeiten fast ausschließlich im privaten Umfeld zugänglich„ doch völligen Verzicht müssen Kulturinteressierte nicht üben. Galerien werden vom Gesetzgeber dem Einzelhandel gleichgesetzt und können unter Einhaltung der üblichen Hygiene-Regeln ihren Betrieb weiterführen. Eine Chance, die Barbara Warcholek mit ihrer Galerie Spiegel gerne nutzt. Ihre Räume an der Hahler Straße bieten dafür optimale Voraussetzungen. Sie sind gut durchlüftet. Besucher melden sich am besten telefonisch an und können sich dann innerhalb der Öffnungszeiten mit künstlerischen Arbeiten auseinandersetzen. Motivation genug für die Galeristin, in der Vorweihnachtszeit eine neue Ausstellung zu präsentieren. Unter dem Titel „Die Magie des Lichts“ eröffnet an diesem Sonntag, 29. November, eine Ausstellung mit Aquarellmalereien einer Künstlerin und eines Künstlers, die beide in Polen leben. Tatjana Majewska ist in Russland geboren, heute arbeitet sie im polnischen Lublin. Sie malt gegenständlich, Stillleben mit Blumen in der Vase, skizziert Tänzerinnen, hält ihre anmutigen Bewegungen fest. Die umfangreiche künstlerische Ausbildung, unter anderem an der Kunstakademie im sibirischen Omsk spiegelt sich in einer perfekten Maltechnik, die verschiedene Stilelemente bedienen kann. Majewska arbeitet auf nassem Papier, jeder Pinselstrich muss passen, Korrekturen sind nicht möglich. Im Eingangsbereich empfangen den Besucher sechs Aquarelle von Adam Papke aus Warschau. Der gelernte Grafiker widmet sich der Landschaftsmalerei. Auch bei ihm ist es der Umgang mit dem Lichteinfall, der eine magische Stimmung erzeugt. Wolkenverhangene, dramatisch anmutende Himmel, die Lücken lassen für einfallendes Licht, das Gebirgslandschaften oder eine Stadt am Meer surreal erscheinen lässt. Familien mit Kindern sind ausdrücklich willkommen, im Garten der Galerie kann der Nachwuchs bunte Glasobjekte entdecken. Im kommenden Jahr wird die Galerie Spiegel ihr 20-jähriges Jubiläum nachholen, das 2020 Corona-bedingt ausfallen musste. Die Planungen laufen, doch zu viel möchte Barbara Warcholek nochnicht verraten. Es soll eine schöne Überraschung werden.

Ausstellung in der Galerie Spiegel: Magie des Lichts

Galeristin Barbara Warcholek freut sich auf die Ausstellungseröffnung an diesem Sonntag. Foto: Andreas Laubig © Andreas Laubig

Minden. Kunst und Kultur sind in diesen Zeiten fast ausschließlich im privaten Umfeld zugänglich„ doch völligen Verzicht müssen Kulturinteressierte nicht üben. Galerien werden vom Gesetzgeber dem Einzelhandel gleichgesetzt und können unter Einhaltung der üblichen Hygiene-Regeln ihren Betrieb weiterführen. Eine Chance, die Barbara Warcholek mit ihrer Galerie Spiegel gerne nutzt. Ihre Räume an der Hahler Straße bieten dafür optimale Voraussetzungen. Sie sind gut durchlüftet. Besucher melden sich am besten telefonisch an und können sich dann innerhalb der Öffnungszeiten mit künstlerischen Arbeiten auseinandersetzen.

Motivation genug für die Galeristin, in der Vorweihnachtszeit eine neue Ausstellung zu präsentieren. Unter dem Titel „Die Magie des Lichts“ eröffnet an diesem Sonntag, 29. November, eine Ausstellung mit Aquarellmalereien einer Künstlerin und eines Künstlers, die beide in Polen leben. Tatjana Majewska ist in Russland geboren, heute arbeitet sie im polnischen Lublin. Sie malt
gegenständlich, Stillleben mit Blumen in der Vase, skizziert Tänzerinnen, hält ihre anmutigen Bewegungen fest. Die umfangreiche künstlerische Ausbildung, unter anderem an der Kunstakademie im sibirischen Omsk spiegelt sich in einer perfekten Maltechnik, die verschiedene Stilelemente bedienen kann. Majewska arbeitet auf nassem Papier, jeder Pinselstrich muss passen, Korrekturen sind nicht möglich.

Im Eingangsbereich empfangen den Besucher sechs Aquarelle von Adam Papke aus Warschau. Der gelernte Grafiker widmet sich der Landschaftsmalerei. Auch bei ihm ist es der Umgang mit dem Lichteinfall, der eine magische Stimmung erzeugt. Wolkenverhangene, dramatisch anmutende Himmel, die Lücken lassen für einfallendes Licht, das Gebirgslandschaften oder eine Stadt am Meer surreal erscheinen lässt. Familien mit Kindern sind ausdrücklich willkommen, im Garten der Galerie kann der Nachwuchs bunte Glasobjekte entdecken. Im kommenden Jahr wird die Galerie Spiegel ihr 20-jähriges Jubiläum nachholen, das 2020 Corona-bedingt ausfallen musste. Die Planungen laufen, doch zu viel möchte Barbara Warcholek noch
nicht verraten. Es soll eine schöne Überraschung werden.

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