Aus „Stiftung Preußen-Museum NRW“ wird „Stiftung Preußen in Westfalen“ Minden (mt). Der neue Vorstand der „Stiftung Preußen in Westfalen“ hat sich am Freitag zu seiner ersten Sitzung im Preußenmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Minden getroffen. Die Stiftung ist zum Jahreswechsel aus der ehemaligen „Stiftung Preußen-Museum NRW“ hervorgegangen und wird künftig einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des Betriebes des LWL-Preußenmuseums Minden leisten. Damit unterstützt die Stiftung die Museumsleiterin Dr. Sylvia Necker auf dem Weg zur Neueröffnung des Hauses. Der Stiftungsvorstand besteht aus Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (LWL-Kulturdezernentin), Dr. Georg Lunemann, (Erster Landesrat und Kämmerer des LWL) und Regina-Dolores Stieler-Hinz (Beigeordnete für Bildung, Kultur, Sport und Freizeit der Stadt Minden). „Im Inneren des LWL-Preußenmuseums Minden stehen in diesem Jahr Umbauarbeiten und die Einrichtung der neuen Dauerausstellung an, und so setzen wir mit der neuen Stiftung zu Jahresbeginn auch ein Zeichen in Richtung Neueröffnung“, so die Vorstandsvorsitzende Rüschoff-Parzinger. Regina-Dolores Stieler-Hinz: „Das Museum wird neue Impulse in die Stadtgesellschaft senden und gemeinsam mit den anderen Mindener Kultureinrichtungen spannende Kooperationen anstoßen.“ Im Vorfeld der Neueröffnung wird 2020 ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm auf dem Simeonsplatz erste Eindrücke davon vermitteln, was die Besucher künftig im Museum erwartet. Die „innovative und zum Mitmachen anregende Szenografie mit ihren starken Raumbildern“ soll bis auf den Vorplatz des Museums sichtbar sein, hieß es im Vorstand. Der LWL hatte den Standort Minden des Preußen-Museums NRW 2016 übernommen. Die formale Auflösung der alten Trägerstiftung war erst mit der Übernahme des Standortes Wesel durch den Landschaftsverbandes Rheinland möglich, erläutert Kartsten Martin-Borrego, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung. Das Stiftungskapital von insgesamt 28,9 Millionen Euro sei geteilt worden. Die Stiftung Preußen in Westfalen ist damit mit 14,4 Millionen Euro ausgestattet sowie Eigentümerin des Grundstücks und des Gebäudes.

Aus „Stiftung Preußen-Museum NRW“ wird „Stiftung Preußen in Westfalen“

Im LWL-Preußenmuseum soll in diesem Jahr die neue Dauerausstellung eingerichtet werden. MT- © Foto: Alex Lehn

Minden (mt). Der neue Vorstand der „Stiftung Preußen in Westfalen“ hat sich am Freitag zu seiner ersten Sitzung im Preußenmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Minden getroffen. Die Stiftung ist zum Jahreswechsel aus der ehemaligen „Stiftung Preußen-Museum NRW“ hervorgegangen und wird künftig einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung des Betriebes des LWL-Preußenmuseums Minden leisten. Damit unterstützt die Stiftung die Museumsleiterin Dr. Sylvia Necker auf dem Weg zur Neueröffnung des Hauses.

Der Stiftungsvorstand besteht aus Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger (LWL-Kulturdezernentin), Dr. Georg Lunemann, (Erster Landesrat und Kämmerer des LWL) und Regina-Dolores Stieler-Hinz (Beigeordnete für Bildung, Kultur, Sport und Freizeit der Stadt Minden). „Im Inneren des LWL-Preußenmuseums Minden stehen in diesem Jahr Umbauarbeiten und die Einrichtung der neuen Dauerausstellung an, und so setzen wir mit der neuen Stiftung zu Jahresbeginn auch ein Zeichen in Richtung Neueröffnung“, so die Vorstandsvorsitzende Rüschoff-Parzinger. Regina-Dolores Stieler-Hinz: „Das Museum wird neue Impulse in die Stadtgesellschaft senden und gemeinsam mit den anderen Mindener Kultureinrichtungen spannende Kooperationen anstoßen.“

Im Vorfeld der Neueröffnung wird 2020 ein facettenreiches Veranstaltungsprogramm auf dem Simeonsplatz erste Eindrücke davon vermitteln, was die Besucher künftig im Museum erwartet. Die „innovative und zum Mitmachen anregende Szenografie mit ihren starken Raumbildern“ soll bis auf den Vorplatz des Museums sichtbar sein, hieß es im Vorstand.

Der LWL hatte den Standort Minden des Preußen-Museums NRW 2016 übernommen. Die formale Auflösung der alten Trägerstiftung war erst mit der Übernahme des Standortes Wesel durch den Landschaftsverbandes Rheinland möglich, erläutert Kartsten Martin-Borrego, stellvertretender Geschäftsführer der Stiftung. Das Stiftungskapital von insgesamt 28,9 Millionen Euro sei geteilt worden. Die Stiftung Preußen in Westfalen ist damit mit 14,4 Millionen Euro ausgestattet sowie Eigentümerin des Grundstücks und des Gebäudes.

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