Arbeitsmarkt im Mühlenkreis erholt sich weiter Minden (mt/hwa). Die Arbeitslosenquote liegt einen Prozentpunkt niedriger als im August 2020 und auch im Vergleich mit August 2019 beträgt der absolute Unterschied nur noch circa 500 arbeitslose Personen mehr. „Es zeugt von einem robusten Arbeitsmarkt, der in der Lage ist, sich nach den Einschränkungen der Pandemie relativ schnell zu erholen“, so Schwietert. Das sei auch an der positiven Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage zu erkennen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hingegen ist gestiegen. Die Arbeitsagentur werde daher einen Schwerpunkt auf die Unterstützung von langzeitarbeitslosen Menschen legen. Zum Stichtag 25. August wurden von Unternehmen aus dem Kreis Minden-Lübbecke 13 Anzeigen über Kurzarbeit eingereicht. In diesen Anzeigen sind 283 Personen als potenziell von Kurzarbeit betroffene Mitarbeiter benannt, das sind 16 Anzeigen weniger und 159 Personen mehr als im Vormonat. Zudem sind in diesem Monat erste hochgerechnete Zahlen zu bereits abgerechneter Kurzarbeit für den Monat März bekannt. Demnach gab es vor Ort im Monat März 1.279 Betriebe, die Kurzarbeit durchgeführt haben und 12.263 betroffene Kurzarbeiter. Das sind 248 Betriebe und 2.516 betroffene Kurzarbeiter weniger als im Februar. Im Bereich der Arbeitslosenversicherung wurden in diesem Monat 3.328 Personen gemeldet, 219 beziehungsweise 6,2 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies eine Verringerung um 1.639 Personen oder 33 Prozent. In der Grundsicherung sind 27 Arbeitslose weniger als im Vormonat und 137 weniger als im Vorjahr zu verzeichnen. Im Verhältnis entspricht dies -0,5 beziehungsweise -2,5 Prozent. Insgesamt sind es 5.437 Personen und damit 62,0 Prozent aller Arbeitslosen, die zur Grundsicherung gemäß SGB II zählen. 1.046 Arbeitslose sind im Berichtsmonat im Kreis Minden-Lübbecke unter 25 Jahre alt. Im Vormonat waren es noch zehn mehr und im gleichen Monat des Vorjahres 438 mehr arbeitslose junge Menschen. Die prozentuale Veränderung beläuft sich somit auf -0,9 beziehungsweise -29,5 Prozent. Die Zahl der arbeitsloser Personen ab 50 Jahre ist im Vergleich zum Vormonat gesunken (-94 Personen oder -3,3 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr sind es 296 Arbeitslose weniger (-9,6 Prozent). Insgesamt sind 2.787 Menschen ab 50 Jahre im Kreis Minden-Lübbecke betroffen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Kreis Minden-Lübbecke im Berichtsmonat gestiegen. 3.773 Personen waren länger als ein Jahr nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt, darunter zählen 83,0 Prozent (3.133 Personen) zur Grundsicherung. Verglichen mit den Gesamtzahlen des Vormonates sind dies 15 Langzeitarbeitslose mehr. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl dieser Arbeitslosen damit um 442 Personen. Unternehmen aus dem Kreis haben in diesem Monat 1.057 Stellen gemeldet (119 mehr als im Juli). Im Bestand befanden sich insgesamt 4.384 offene Stellen, 329 mehr als im Vormonat und 1.188 mehr als im Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit in Ostwestfalen-Lippe ist im Vergleich zum Vormonat um 1.625 Personen beziehungsweise 2,5 gesunken. Das ist innerhalb der letzten sechs Jahre der höchste prozentuale Rückgang von Juli auf August. Im Durchschnitt der letzten sechs Jahre ist die Arbeitslosigkeit von Juli auf August um 0,4 Prozent gestiegen. Damit nehme die Aufholbewegung aufgrund der Lockerung pandemiebedingter Einschränkungen deutlich zu, schreibt die Arbeitsagentur. Die niedrigste Arbeitslosenquote in der Region findet sich im Agenturbezirk Paderborn (4,8 Prozent), der Bezirk Herford, zu dem auch der Mühlenkreis zählt, folgt mit 5,3 Prozent dahinter.

Arbeitsmarkt im Mühlenkreis erholt sich weiter

© Alex Hoffmann

Minden (mt/hwa). Die Arbeitslosenquote liegt einen Prozentpunkt niedriger als im August 2020 und auch im Vergleich mit August 2019 beträgt der absolute Unterschied nur noch circa 500 arbeitslose Personen mehr. „Es zeugt von einem robusten Arbeitsmarkt, der in der Lage ist, sich nach den Einschränkungen der Pandemie relativ schnell zu erholen“, so Schwietert. Das sei auch an der positiven Entwicklung der Arbeitskräftenachfrage zu erkennen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hingegen ist gestiegen. Die Arbeitsagentur werde daher einen Schwerpunkt auf die Unterstützung von langzeitarbeitslosen Menschen legen.

Zum Stichtag 25. August wurden von Unternehmen aus dem Kreis Minden-Lübbecke 13 Anzeigen über Kurzarbeit eingereicht. In diesen Anzeigen sind 283 Personen als potenziell von Kurzarbeit betroffene Mitarbeiter benannt, das sind 16 Anzeigen weniger und 159 Personen mehr als im Vormonat. Zudem sind in diesem Monat erste hochgerechnete Zahlen zu bereits abgerechneter Kurzarbeit für den Monat März bekannt. Demnach gab es vor Ort im Monat März 1.279 Betriebe, die Kurzarbeit durchgeführt haben und 12.263 betroffene Kurzarbeiter. Das sind 248 Betriebe und 2.516 betroffene Kurzarbeiter weniger als im Februar.

Im Bereich der Arbeitslosenversicherung wurden in diesem Monat 3.328 Personen gemeldet, 219 beziehungsweise 6,2 Prozent weniger als im Vormonat. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies eine Verringerung um 1.639 Personen oder 33 Prozent. In der Grundsicherung sind 27 Arbeitslose weniger als im Vormonat und 137 weniger als im Vorjahr zu verzeichnen. Im Verhältnis entspricht dies -0,5 beziehungsweise -2,5 Prozent. Insgesamt sind es 5.437 Personen und damit 62,0 Prozent aller Arbeitslosen, die zur Grundsicherung gemäß SGB II zählen.


1.046 Arbeitslose sind im Berichtsmonat im Kreis Minden-Lübbecke unter 25 Jahre alt. Im Vormonat waren es noch zehn mehr und im gleichen Monat des Vorjahres 438 mehr arbeitslose junge Menschen. Die prozentuale Veränderung beläuft sich somit auf -0,9 beziehungsweise -29,5 Prozent. Die Zahl der arbeitsloser Personen ab 50 Jahre ist im Vergleich zum Vormonat gesunken (-94 Personen oder -3,3 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr sind es 296 Arbeitslose weniger (-9,6 Prozent). Insgesamt sind 2.787 Menschen ab 50 Jahre im Kreis Minden-Lübbecke betroffen.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Kreis Minden-Lübbecke im Berichtsmonat gestiegen. 3.773 Personen waren länger als ein Jahr nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt, darunter zählen 83,0 Prozent (3.133 Personen) zur Grundsicherung. Verglichen mit den Gesamtzahlen des Vormonates sind dies 15 Langzeitarbeitslose mehr. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Zahl dieser Arbeitslosen damit um 442 Personen.

Unternehmen aus dem Kreis haben in diesem Monat 1.057 Stellen gemeldet (119 mehr als im Juli). Im Bestand befanden sich insgesamt 4.384 offene Stellen, 329 mehr als im Vormonat und 1.188 mehr als im Vorjahresmonat.

Die Arbeitslosigkeit in Ostwestfalen-Lippe ist im Vergleich zum Vormonat um 1.625 Personen beziehungsweise 2,5 gesunken. Das ist innerhalb der letzten sechs Jahre der höchste prozentuale Rückgang von Juli auf August. Im Durchschnitt der letzten sechs Jahre ist die Arbeitslosigkeit von Juli auf August um 0,4 Prozent gestiegen. Damit nehme die Aufholbewegung aufgrund der Lockerung pandemiebedingter Einschränkungen deutlich zu, schreibt die Arbeitsagentur. Die niedrigste Arbeitslosenquote in der Region findet sich im Agenturbezirk Paderborn (4,8 Prozent), der Bezirk Herford, zu dem auch der Mühlenkreis zählt, folgt mit 5,3 Prozent dahinter.

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