Angriff auf die Mindener Feuerwehr: Nägel und Schrauben vor der Wache ausgelegt Minden (mt/ps). Ein unbekannter Täter hat mehrere Nägel und Schrauben im Bereich der Fahrzeugtore vor der Mindener Feuerwache abgelegt. Wie die Stadt Minden mitteilt, hat sich die Tat vermutlich am vergangenen Sonntagabend ereignet. „Ein Rettungstransportwagen wurde bei der Ausfahrt zu einem Einsatz an den Reifen beschädigt“, berichtet Tim Upheber als Leiter der Mindener Feuerwehr. Als einen „üblen Angriff“ bezeichnet der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian, diese Tat. Nach dem Schaden am Rettungswagen, der von einer Schraube verursacht worden ist, sei der Bereich der Ausfahrten an der Wache kontrolliert und alle Reifen an den Fahrzeugen geprüft worden. Am Montagmorgen wurde bei Helligkeit erneut der gesamte Hof abgesucht. „Die Einsatzkräfte fanden noch weitere Nägel vor den Hallentoren“, sagt Upheber. Die Feuerwehr verfasste eine Sofortmeldung an das NRW-Innenministerium in Düsseldorf und an die Bezirksregierung Detmold. Die Polizei ist dann am Montagvormittag informiert worden, als die Tat angezeigt wurde. Die Polizei such in dem Zusammenhang nach Zeugen: Wer die Tat oder verdächtige Personen beobachtet habe, solle sich bei der Polizei Minden-Lübbecke telefonisch unter (0571) 88660 melden. Im Rahmen der Anzeigenaufnhame der heimischen Polizei wurde auch der Staatsschutz des Polizeipräsidiums Bielefeld über den Vorfall informiert. Bei der benachbarten Polizeiwache seien keine Nägel oder Schrauben ausgelegt worden, so Polizei-Pressesprecher Ralf Steinmeyer. „Wir gehen davon aus, dass hier jemand gezielt der Feuerwehr Minden erheblichen Schaden zufügen wollte“, ist sich Beigeordneter Bursian angesichts der gezielten Verteilung der spitzen Gegenstände sicher. Von einem Zufall könne man nicht ausgehen. Durch defekte Reifen hätten möglicherweise Fahrzeuge bei einem Alarm nicht losfahren können oder sie wären während einer Alarmfahrt durch die Nägel hervorgerufene Effekte – zum Beispiel plötzlicher Druckverlust im Reifen - in Gefahr geraten. Die Fahrzeuge stehen samt Besatzung rund um die Uhr bereit, um der Mindener Bevölkerung in Notfällen schnellstmöglich helfen zu können. Es sei „unglaublich“, dass jemand die Feuerwehr und den Rettungsdienst bewusst gefährden wollte, so Bursian. Neben der Sachbeschädigung und der Gefahr für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werde mit diesen Taten auch die immer sichere Hilfe für in Not geratene Bürger in Frage gestellt.

Angriff auf die Mindener Feuerwehr: Nägel und Schrauben vor der Wache ausgelegt

Vor der Mindener Feuerwache wurden gezielt Nägel und Schrauben ausgelegt. Foto: © Berufsfeuerwehr Minden

Minden (mt/ps). Ein unbekannter Täter hat mehrere Nägel und Schrauben im Bereich der Fahrzeugtore vor der Mindener Feuerwache abgelegt. Wie die Stadt Minden mitteilt, hat sich die Tat vermutlich am vergangenen Sonntagabend ereignet. „Ein Rettungstransportwagen wurde bei der Ausfahrt zu einem Einsatz an den Reifen beschädigt“, berichtet Tim Upheber als Leiter der Mindener Feuerwehr. Als einen „üblen Angriff“ bezeichnet der Beigeordnete für Städtebau und Feuerschutz, Lars Bursian, diese Tat.

Nach dem Schaden am Rettungswagen, der von einer Schraube verursacht worden ist, sei der Bereich der Ausfahrten an der Wache kontrolliert und alle Reifen an den Fahrzeugen geprüft worden. Am Montagmorgen wurde bei Helligkeit erneut der gesamte Hof abgesucht. „Die Einsatzkräfte fanden noch weitere Nägel vor den Hallentoren“, sagt Upheber. Die Feuerwehr verfasste eine Sofortmeldung an das NRW-Innenministerium in Düsseldorf und an die Bezirksregierung Detmold. Die Polizei ist dann am Montagvormittag informiert worden, als die Tat angezeigt wurde.

Die Polizei such in dem Zusammenhang nach Zeugen: Wer die Tat oder verdächtige Personen beobachtet habe, solle sich bei der Polizei Minden-Lübbecke telefonisch unter (0571) 88660 melden. Im Rahmen der Anzeigenaufnhame der heimischen Polizei wurde auch der Staatsschutz des Polizeipräsidiums Bielefeld über den Vorfall informiert. Bei der benachbarten Polizeiwache seien keine Nägel oder Schrauben ausgelegt worden, so Polizei-Pressesprecher Ralf Steinmeyer.


„Wir gehen davon aus, dass hier jemand gezielt der Feuerwehr Minden erheblichen Schaden zufügen wollte“, ist sich Beigeordneter Bursian angesichts der gezielten Verteilung der spitzen Gegenstände sicher. Von einem Zufall könne man nicht ausgehen. Durch defekte Reifen hätten möglicherweise Fahrzeuge bei einem Alarm nicht losfahren können oder sie wären während einer Alarmfahrt durch die Nägel hervorgerufene Effekte – zum Beispiel plötzlicher Druckverlust im Reifen - in Gefahr geraten. Die Fahrzeuge stehen samt Besatzung rund um die Uhr bereit, um der Mindener Bevölkerung in Notfällen schnellstmöglich helfen zu können. Es sei „unglaublich“, dass jemand die Feuerwehr und den Rettungsdienst bewusst gefährden wollte, so Bursian. Neben der Sachbeschädigung und der Gefahr für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen werde mit diesen Taten auch die immer sichere Hilfe für in Not geratene Bürger in Frage gestellt.

Ein Nagel steckt im Reifen des Rettungswagens, die restlichen wurden vor der Feuerwache gefunden. Foto: - © Berufsfeuerwehr Minden
Ein Nagel steckt im Reifen des Rettungswagens, die restlichen wurden vor der Feuerwache gefunden. Foto: - © Berufsfeuerwehr Minden
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