Amphibienwanderung auf den Straßen: Stadt Minden will zum Schutz der Tiere beitragen Minden (mt/rad). Autofahrer sollten ab sofort besonders aufmerksam sein, denn auf einigen Straßen in Minden sind verstärkt Amphibienwanderungen zu beobachten. Die Stadt Minden will mit verschiedenen Maßnahmen zum Schutz dieser Tiere beitragen. Ziel der Schutzaktionen ist es, die zur Laichzeit wandernden Amphibien vor dem Straßentod zu retten, heißt es in einer Mitteilung. Im Gebiet der Stadt Minden sind verstärkt Wanderungen von Molchen, Grasfröschen und Erdkröten zu verzeichnen. Im Frühjahr wandern die Tiere aus ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern und kehren dann in die Sommerquartiere zurück. Bei ihren Wanderungen müssen die Amphibien meist Straßen überqueren und finden so oft den Tod. Daher sorgt die Stadt Minden bereits seit 1986 mithilfe der Errichtung von Straßensperren und der Kennzeichnung von Amphibienwanderungen durch das Aufstellen von Hinweisschildern im Bereich der Ortsteile Todtenhausen und Minderheide für die Sicherheit der Tiere. In diesem Jahr wird die Stadt folgende Maßnahmen zur Sicherung der Amphibienwanderung einrichten: 1. Aufstellung einer Straßensperre im nichtasphaltierten Bereich der Straße Nehrensbrink. 2. Aufstellung einer nächtlichen Straßensperre jeweils von 18 bis 7 Uhr an der Straße Torfweg. 3. Aufstellung von Amphibienschutzzäunen an der Straße Nordholz und an der Straße „Weg nach Petershagen“. Betreut werden die Zäune durch ehrenamtliche Helfer. 4. Aufstellung einer Straßensperre, an der Straße „An der Spandau“ zur Sicherung des Amphibienwanderbereiches „Franzosenfriedhof Minderheide“. 5. Beschilderung mit dem Verkehrszeichen „Gefahrenstelle“ und dem Zusatzschild „Vorsicht, Krötenwanderung!“ an den Wanderbereichen „Franzosenweg“, „Graßhoffstraße“, „Nehrensbrink“, „Am Petersbach“ sowie „Düpestraße“. Über die einzelnen Schutzmaßnahmen hinaus werden Autofahrer gebeten, in der Nähe der gekennzeichneten Bereiche besonders vorsichtig zu fahren. Außerdem bittet die Stadt Minden, hierbei auch verstärkt auf Helfer der Naturschutzgruppen zu achten, die an den Schutzzäunen im Einsatz sind. Die dämmerungs- und nachtaktiven Kröten und Molche verlassen ab Mitte Februar ihre Winterquartiere, die meist in der Nähe ihrer Laichgewässer liegen. Sie steuern dann, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regen, gezielt den Teich oder Tümpel an, in dem sie selbst einmal ihre Larvenzeit verbracht haben. Anschließend geht es dann in die bis zu zwei Kilometer entfernten Sommerquartiere.

Amphibienwanderung auf den Straßen: Stadt Minden will zum Schutz der Tiere beitragen

In Minden sind jetzt vermehrt Amphibienwanderungen zu beobachten. Foto: Stadt Minden/Biologische Station © pr

Minden (mt/rad). Autofahrer sollten ab sofort besonders aufmerksam sein, denn auf einigen Straßen in Minden sind verstärkt Amphibienwanderungen zu beobachten. Die Stadt Minden will mit verschiedenen Maßnahmen zum Schutz dieser Tiere beitragen. Ziel der Schutzaktionen ist es, die zur Laichzeit wandernden Amphibien vor dem Straßentod zu retten, heißt es in einer Mitteilung. Im Gebiet der Stadt Minden sind verstärkt Wanderungen von Molchen, Grasfröschen und Erdkröten zu verzeichnen. Im Frühjahr wandern die Tiere aus ihren Winterquartieren zu den Laichgewässern und kehren dann in die Sommerquartiere zurück.

Bei ihren Wanderungen müssen die Amphibien meist Straßen überqueren und finden so oft den Tod. Daher sorgt die Stadt Minden bereits seit 1986 mithilfe der Errichtung von Straßensperren und der Kennzeichnung von Amphibienwanderungen durch das Aufstellen von Hinweisschildern im Bereich der Ortsteile Todtenhausen und Minderheide für die Sicherheit der Tiere.

In diesem Jahr wird die Stadt folgende Maßnahmen zur Sicherung der Amphibienwanderung einrichten:

1. Aufstellung einer Straßensperre im nichtasphaltierten Bereich der Straße Nehrensbrink.

2. Aufstellung einer nächtlichen Straßensperre jeweils von 18 bis 7 Uhr an der Straße Torfweg.

3. Aufstellung von Amphibienschutzzäunen an der Straße Nordholz und an der Straße „Weg nach Petershagen“. Betreut werden die Zäune durch ehrenamtliche Helfer.

4. Aufstellung einer Straßensperre, an der Straße „An der Spandau“ zur Sicherung des Amphibienwanderbereiches „Franzosenfriedhof Minderheide“.

5. Beschilderung mit dem Verkehrszeichen „Gefahrenstelle“ und dem Zusatzschild „Vorsicht, Krötenwanderung!“ an den Wanderbereichen „Franzosenweg“, „Graßhoffstraße“, „Nehrensbrink“, „Am Petersbach“ sowie „Düpestraße“.

Über die einzelnen Schutzmaßnahmen hinaus werden Autofahrer gebeten, in der Nähe der gekennzeichneten Bereiche besonders vorsichtig zu fahren. Außerdem bittet die Stadt Minden, hierbei auch verstärkt auf Helfer der Naturschutzgruppen zu achten, die an den Schutzzäunen im Einsatz sind.

Die dämmerungs- und nachtaktiven Kröten und Molche verlassen ab Mitte Februar ihre Winterquartiere, die meist in der Nähe ihrer Laichgewässer liegen. Sie steuern dann, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit oder Regen, gezielt den Teich oder Tümpel an, in dem sie selbst einmal ihre Larvenzeit verbracht haben. Anschließend geht es dann in die bis zu zwei Kilometer entfernten Sommerquartiere.

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